Botswana Reiseblog: Tourbeispiel | planetenreiter Reiseblog

Botswana Reiseblog für Selbstfahrer: Reisetipps für die Route

Bevor man sich für eine selbst zu fahrende Route für eine Safari in Botswana entscheidet, muss man natürlich seinen Zeitrahmen als auch sein Budget kennen. Da schon Campingplätze in Botswana bis zu 50 US Dollars pro Person und pro Nacht verlangen, ist das Budget bzw. die Art der Unterkunft ziemlich entscheidend für die Route – denn wenn ich aus Kostengründen keine Lodges ansteuern möchte, bleiben mir lediglich die Campingplätze des Landes.

Damit wäre auch klar, dass ich für diese Art von Safari in Botswana ein 4x4 Fahrzeug benötige, denn abseits der Strassen, welche alle in einem ziemlich guten asphaltierten Zustand sind, benötigt man in Botswana zu 100% einen 4x4.

Und damit ist auch klar, für wie lange in Verpflegung und Wasser und Benzin benötige, wenn ich dies zwischendrin nicht aufstocken kann.

Ich gehe davon aus, dass die meisten Reisenden die Nationalparks Botswanas besuchen möchten, insbesondere also Chobe, Moremi bzw. das Okavangodelta, den Kgalaghadi Transfrontier Park (KTP) sowie das Central Kalahari Game Reserve (CKGR). Je nach Anfahrt kann man in zwei Wochen Zeitspanne schon eine ganz nette Route einbauen, ohne dass man tageweise den ganzen Tag im Fahrzeug und auf der Strasse und eben nicht im Busch verbringt.

Mietwagenanreise von ausserhalb Botswanas

Bei Abfahrt und Rückgabe des Mietwagens in Johannesburg, Südafrika muss man mit zwei Tagen Fahrt (mit einem Übernachtungsstopp) nach Maun oder Kasane im nördlichen Botswana rechnen.

Der Grenzübergang nach Botswana, Namibia oder Südafrika ist kein Problem, euer Autovermieter muss euch lediglich alle verlangten Papiere für den Grenzübergang zur Verfügung stellen.

Hier mal als Beispiel meine Botswana Route. Es ist eine Mischung aus Lodges und Camping, ich fahre nie mehr als ca. 400 km am Stück, und es gibt genug Orte mit Supermärkten und Tankstellen dazwischen:

  • Start in Johannesburg
  • Madikwe Game Reserve, Südafrika
  • Khama Rhino Sanctuary
  • CKGR Deception Valley
  • Maun
  • Savute im Chobe NP
  • Kasane mit Chobe Riverfront
  • Nata mit Nata Bird Sanctuary
  • Tuli Block
  • Pilanesberg NP, Südafrika
  • Zurück nach JNB

Die Strecke zwischen Maun und Kasane durch den Chobe NP bedeutet:

Keine Tankstelle, kein Supermarkt.

Man sollte also genug Benzin bzw. Diesel an Bord und im Tank haben sowie ausreichend Verpflegung und Wasser. Die meisten 4x4 die man in Namibia oder Südafrika mieten kann, haben einen Langstreckentank eingebaut und schaffen so um die 1.000 km Reichweite – diese Angabe ist natürlich ohne Garantie und davon abhängig, wie tief der Sand ist, wieviel Gamedrives man fährt etc. etc.

Ich bin allerdings auch schon die Strecke zwischen Kasane und Maun, mit der Routenerweiterung über die Camps in Southgate und Third Bridge im Moremi Game Reserve gefahren, mit Aufenthalt in Savute und in Linyanti, ohne tanken zu müssen. Da hatte ich noch einen 20 Liter Reservekanister dabei, den kann man bei fast allen Verleihern auch zusätzlich erhalten

Autofahren in Botswana

Für die Fahrt auf den Strassen in Botswana gilt: Höchstgeschwindigkeit ist 120 km/h außerhalb von Ortschaften, innerhalb sind es 60 Km/h, ein internationaler Führerschein ist notwendig, es gibt Geschwindigkeitsmessungen der Polizei und auch Kontrollen der Fahrzeugpapieren.

Die Strassen in Botswana sind ausserhalb der wenigen Städte ziemlich leer, es gibt kaum Verkehr, und man kann sehr entspannt einen Schnitt von 100 km pro Stunde schaffen – ab und an überqueren Esel, Rinder, Ziegen und andere Haustiere die Strasse bzw. weiden daneben. Aus diesem Grund würde ich auch nicht Nachts fahren – es gibt keine Strassenbeleuchtung, und einen Esel bei Nacht sehen nicht mal die Eulen.

Den sieht man erst, wenn man ihn überfahren hat. Das gilt übrigens auch für Elefanten - Kaum zu glauben, wie solch grosse Tiere sich unsichtbar machen können!

Die Wege in den Nationalparks in Botswana sind zumindest in Chobe ganz passabel ausgeschildert, in Moremi schon nicht mehr. Man sollte auch nicht denken, dass man sich in der Landschaft ohne künstliche Navigation orientieren kann bzw. man sollte sich auf keinen Fall auf die Ausschilderung verlassen: Der afrikanische Busch ist visuell ausgesprochen gleichmässig und wie eine Wüste, es fehlen die landschaftlichen Merkmale, mit deren Hilfe man sich seinen Weg suchen kann. Ein Navi, eine gute Landkarte sowie ein Kompass sind notwendig und sollte jeder Selbstfahrer für seine Safari in Botswana an Bord haben. Das

Es war ein intensiver, spannender, niemals langweiliger Trip durch das wunderbare Botswana! Folgend in Kurzform mein Reisebericht der planetenreiter.de Safari Tour durch Botswana und Südafrika. Dieser Trip kann durchaus als Beispiel dienen, wenn du überlegst, auch nach Botswana zu fahren, und zwar auf eigene Faust und Planung.

 

Madikwe Elephant: Botswana Selbstfahrer
Madikwe Elephant - by DC Loew - planetenreiter.de

So organisiert man die Reise nach Botswana selbst

Alle Lodges und Unterkünfte in Botswana und Südafrika, bis auf die Central Kalahari und Savute Campsites sowie die Parkeintritte bei DWNP habe ich selbst gebucht. Buchung direkt bei der Lodge oder über Buchungsportale bzw. Agenturen.

Die Buchungen der Campsites in den Nationalparks (über die Unternehmen Bigfoot bzw. SKL) sowie die Eintritte in die Nationalparks über die botswanische Nationalparkverwaltung DWNPhabe ich über eine Agentur in Maun buchen lassen. Die Mietwagenfirmen bzw. einige deutsche Reiseveranstalter übernehmen diesen aufwändigen Job für euch, gegen eine kleine Gebühr. Das ist zu empfehlen, und spart Nerven!

Man kann die Reservierungen   auch selbst per Telefon, Email, Fax von Zuhause aus organisieren, aber ein Kontakt vor Ort bzw. eine Agentur ist schon sehr hilfreich.

Der Flug nach Botswana

  • Flug mit Lufthansa Frankfurt – Johannesburg. Mittlerweile fliegt die LH die Strecke mit B747 und nicht mehr mit A380. Wer nach Johannesburg mit Airbus A380 fliegen möchte muss Air France oder Emirates wählen.
  • Ansonsten fliegen nahezu alle europäischen Fluggesellschaften nach Johannesburg, nach Windhoek geht es mit KLM, Condor oder Air Namibia.
  • Fahrzeug Toyota Hilux Bushcamper von Bushlore, direkt übernommen am Flughafen Johannesburg. Gebucht von Deutschland aus. Die Auswahl an Mietwagenfirmen in Johannesburg als auch in Windhoek ist groß. In der Hochsaison während den südafrikanischen Sommerferien (im Dezember) steigen die Preise.

Die Route in Botswana, ab Johannesburg

JNB - Madikwe Game Reserve, Südafrika

  • Fahrt vom Flughafen Johannesburg in das Madikwe GR westlich von Sun City direkt an der Grenze zu Botswana, ca. 4,5 Stunden
  • Unterkunft im Thakadu River Lodge. Tolles Camp, relaxter Service, erstklassiges Essen, schöne Landschaft.
  • Game Drives mit sehr vielen Tiersichtungen, für Fotografen ziemlich ideal. So geht Safari. Sehr regnerisch.
Botswana Selbstfahrer
Madikwe Road Block, Südafrika - planetenreiter.de

Madikwe – Khama Rhino Sanctuary, Serowe, Botswana

  • Über den Grenzposten Deerdeport problemfrei nach Botswana, dann die lange Fahrt nach Serowe. Auch völlig problemlos. Bis auf die mehr als einstündige Blockade der Strasse in Madikwe durch eine resolute Elefantenherde. Die Leitkuh der mehr als vierzigköpfigen Herde wollte einfach kein Auto vorbei lassen!
  • Khama Rhino Sanctuary in der Nähe von Serowe, Botswana, mit teilweise stark überschwemmten Wegen, Campsite aber sehr hübsch. Ablution Blocks recht rustikal aber passabel.
  • Das Restaurant im Sanctuary ist sehr charmant und hat wirklich leckeres Essen. Da das eigentliche Restaurant abgebrannt ist, behilft man sich mit einem temporären Bau, was nicht verhindert, tolles Essen zu servieren.
  • Schöne Tiersichtungen (Nashorn, Leopard) innerhalb des Schutzgebiets auf sandigem Wegenetz, gut ausgeschildert.
  • In Serowe ausgezeichnete Infrastruktur für Afrika Selbstfahrer mit einigen Einkaufszentren, Tankstellen, Banken, Supermärkten.

Serowe – Central Kalahari Game Reserve, Sunday Pan Campsite

  • Lange Anfahrt in das CKGR über Rakops und das Matswere Gate. Bereits die Anfahrt ab der Asphaltstrasse zum Gate war nahezu komplett überschwemmt und beschwerlich. Dies setzte sich innerhalb des Parks fort, eigentlich wäre ein Boot für die Strecke nicht schlecht gewesen. Nach 100 km Schlammschlacht bleiben wir 2 km vor der Campsite im Morast stecken. Nachdem wir den ganzen Tag niemanden anderen im Park getroffen hatten, kommen zehn Minuten nach unserem Versinken im Schlamm Jana und Karel mit ihrem Landy vorbei. Glück muss man haben! Die Campsite ist nicht ausgeschildert, und die GPS Koordinaten der Parkverwaltung sind falsch. Wir finden unseren Campsite Sunday Pan 2 dennoch.
  • Die Wege  um die Sunday Pan herum sind eigentlich alle unpassierbar, auf der für heute uns zugeteilten Campsite Sunday Pan 4 sind Südafrikaner gestrandet, die einfach nicht mehr weiterreisen konnten aufgrund der vielen überschwemmten Wege. Auch sie waren steckengeblieben und von Jana und Karel herausgezogen worden. Ein Hoch auf diese beiden freundlichen Afrikaprofis, hier ist ihre Webseite!
  • Nach zwei Tagen Hitze ohne weitere Regenfälle und etwas weniger Wasser auf der pad beschliessen die Südafrikaner aber, in Richtung Passarge Valley weiterzufahren, und wir beziehen CSUN 4. Die korrekten GPS Daten aller Sunday Pan Campsites im Central Kalahari Game Reserve findet ihr übrigens hier:
  • GPS Koordinaten CKGR Campsite Sunday Pan 2 CSUN 2: S 21.21.100   E 023.40.280
  • GPS Koordinaten CKGR Campsite Sunday Pan 3 CSUN 3: S 21.19.909  E 023.41.278
  • GPS Koordinaten CKGR Campsite Sunday Pan 4 CSUN 4: S 21.19.964. E 023.41.299

 

 

Central Kalahari Game Reserve, Sunday  Pan – Maun, Crocodile Camp

  • Bevor es erneut regnet, beschliessen wir das CKGR vorzeitig zu verlassen. Für die 50 Km Fahrt von der Sunday pan zum Matswere Gate benötigen wir 3 Stunden, kommen aber problemlos durch, den sehr schweren Bedingungen zum Trotz. Insbesondere der Übergang vom Deception Valley auf den Track in Richtung Gate ist ein grossflächiger, tiefer Morast, eine Wegeführung ist nicht zu erkennen.
  • In Maun, Botswanas Safari Hauptstadt, beziehen wir das etwas ausserhalb der Stadt gelegene Crocodile Camp, eine schöne Unterkunft direkt am Fluss, mit charmanten Chalets und einer stimmungsvollen Bar. Wir sind die einzigen Gäste.
  • In Maun stocken wir auf: Proviant, Wasser, Benzin. Maun hat irgendwie Charme, ein interessantes Städtchen. Einfach mal irgendwohin setzen und schauen, entweder in das am Flughafen befindliche Restaurant Bon Arrivee oder in Hilarys Cafe, ebenfalls sehr empfehlenswert.

Maun – Savuti Campsite, Chobe Nationalpark 

  • Wir bereiten uns akribisch auf die nächste Schlammschlacht vor, die Fahrt von Maun nach Savuti im Chobe Nationalpark. Ab dem Ende der Schotterstrasse im Dorf Mababe gibt es bis zum Mababe Gate des Chobe NP einige sehr üble Schlammstrecken mit grossen Wassertümpeln und abenteuerlichen Umfahrungen. Innerhalb des Parks wechseln sich auf der Sandridge Road sehr sandige Strecken mit sehr schlammigen Passagen ab, welche man teilweise nur mit dem Schrittempo einer fusskranken Schildkröte befahren kann. Ohne Festfahren kommen wir in vier Stunden in Savuti an und beziehen die Campsite Nummer 4, direkt am Savute Channel gelegen.
  • Ich liebe Savuti, es ist für mich ein wunderbarer Ort, der Inbegriff eines romantischen Afrikas voller Tiere und mit wenig Menschen, wie es ihn eigentlich schon heute nicht mehr gibt. Ich fahre auch gar nicht so gerne auf Gamedrive dort, sondern geniesse das Nichtstun und die Besuche der kleinen Savuti Tiere im Camp: Eichhörnchen, Tokos, die ganze small animals Safari Entourage.

Savuti – Kasane, Kubu Lodge

  • Die einsame Fahrt von Savuti zur Kubu Lodge ist lediglich auf der Strecke von der Campsite zum Goha Gate beschwerlich, aber dennoch zu meistern. Für die 30 km benötigen wir knapp zwei Stunden, die pad ist eine Abfolge von Tümpeln und Matschlöchern, aber jetzt ist das Erfolgsrezept gelernt: Immer mitten Durch, man bleibt nicht im Wasser in der Mitte des Tümpels stecken, sondern eher im halbnassen Schlamm am Rande.
  • Die Kubu Lodge in Kasane ist eine wunderbare Oase der Ruhe, ein wirklich schöner Ort und klassischer Rastplatz jeder Safari im Norden Botswanas. In Kasane bekommen wir auch wieder Luft in die Reifen, das ist momentan direkt nach dem Verlassen des Parks noch nicht möglich, anders als im CKGR, wo man in Rakops einen freundlichen Kompressor-Betreiber findet.
  • In Kasane erfahren wir, dass unser anschliessend geplanter Aufenthalt in der Nata Lodge in Nata ausfällt, weil diese überschwemmt und geschlossen ist.
  • Wir gönnen uns einen Game Drive an der Chobe River Front, wirklich lohnenswert: Toller Guide mit sehr viel Wissen, schöne Landschaft, viele Tiere. Sehr gute Safari Fotos gemacht.

Kasane – Nata, Elephant Sands Lodge

  • Statt der Nata Lodge, welche sich tatsächlich in einem Sumpfgebiet zu befinden scheint (nur temporär, Anfang April möchte man wieder eröffnen) landen wir in der Elephant Sands Lodge. Unterkunft ist eher etwas rustikal, aber Essen ist gut.
  • Nachdem wir erfahren haben, dass auch das Island Camp im Tuli Block, unser nächstes geplantes Ziel, wahrscheinlich von den Fluten des Limpopo überschwemmt wurde, planen wir um und fahren nach Selebi Phikwe.

Nata – Selebi Phikwe, Syringa Lodge

  • Ereignislose Fahrt in die Minenstadt Selebi Phikwe. Dort gibt es im Zentrum des Ortes kein einziges Restaurant (Giavanos Pizzeria hatte geschlossen), man kann aber in den Hotels an der Strasse zum Flughafen essen.
  • Selebi Phikwe ist Eingangstor zum Tuli Block, von hier ist es nur noch eine kurze Strecke zum Limpopo. Nachdem ich aber keinen Kontakt zu unserer Lodge aufnehmen konnte, und die Gegend um den Limpopo weiträumig evakuiert wurde, wie ich per Internet erfuhr, beschliessen wir, in Richtung Gabarone auszweichen. Da alle vier Grenzstationen zwischen Botswana und Südafrika am Limpopo geschlossen sind, eine sinnvolle Entscheidung. Sogar die grosse Brücke über den Limpopo in Martins Drift wurde zerstört.

Selebi Phikwe – Mokolodi Nature Reserve

  • Entspannte Fahrt in Richtung des kleinen Reservats südlich von Gabarone. Unser Ziel ist es, dort zu campen um uns dann wieder in Richtung Johannesburg zu orientieren.
  • Das Mokolodi Nature Reserve ist an der Strasse Gabarone – Lobatse und einfach zu finden, eine Übernachtung auf der Campsite mit einem Fahrzeug und zwei Personen kostet 300 Pula.
  • Campsite ist nett, mit Dusche und Toilette und steinernem Grill, und einem einsamen Gnu, das schüchtern Gesellschaft sucht. Nachts höre ich es gnumässig ganz in der Nähe blöken, ein mir aus der Serengeti gut bekanntes Geräusch. Armes Gnu, so alleine!

Mokolodi – Mogaswe, Pilanesberg, Südafrika, Valley View Guesthouse

  • Grenzübertritt nach Südafrika vollkommen problemlos, Grenze in Lobatse war ziemlich leer.
  • Fahrt in Richtung Pilanesberg über die N4 ebenfalls problemlos.
  • Das Valley View Guesthouse ist ein nettes, ruhig gelegenes kleines Hotel direkt am Pilanesberg Nationalpark, unweit von Sun City. Ideal für die Gegend, wenn man preiswert und nicht in Sun City nächtigen möchte.
  • Der Pilanesberg NP ist ein landschaftlich wunderschön gelegener kleiner Park, mit teilweise asphaltierten Wegen, so dass einem dort auch Wohnmobile begegnen. Einige Routen im Park waren aufgrund vom Regen zerstörter Wege nicht passierbar. Wir sahen drei Brautmaulnashörner direkt vor uns die Fahrbahn überqueren, ein magischer und poetischer und sentimentaler Moment, wie die bedrohten Tiere ruhig und vorsichtig und würdevoll aus dem Gebüsch heraus kamen.
  • Der Pilanesberg NP hat ein tolles Projekt vor: Man möchte sich mit dem Madikwe Game Reserve zu einem einzigen grossen Schutzgebiet zusammenschliessen, unter Integration des Landes zwischen den jetzigen Parks. Ein sehr ambitionierter Plan und grossartige Idee – mal sehen, was daraus wird.

Mogaswe, Pilanesberg - Flughafen Johannesburg JNB

  • In drei Stunden von Mogaswe bei Sun City supereasy bis zum Flughafen in Johannesburg gefahren, überall wird vorbildlich ausgeschildert. GPS unnötig.
  • Rückgabe des Fahrzeugs an Bushlore ebenfalls ohne Probleme. Wir waren zu früh, sie sagen: Wir schicken jemanden, in 30 Minuten ist ein Mitarbeiter da. Na klar, denke ich. Weit gefehlt: Mit preussischer Pünktlichkeit fährt das Bushlore Auto vor, mit afrikanischer Lässigkeit geschieht die Übergabe.
  • Einchecken bei der Lufthansa in Terminal 1 in Johannesburg war schon mehr als vier Stunden vor Abflug möglich, das ist ein sehr guter Service. Flug nach Frankfurt: zehn Stunden im A 380, angenehm. Die Lufthansa Schalter in Johannesburg sind, wenn man mit dem Blick in Richtung Schalterhalle des Terminals 1 steht, am linken Ende der Halle zu finden.
Nashorn in Südafrika: Botswana Selbstfahrer
Nashorn in Südafrika

Zusammenfassung:

  • Grossartiges Fahrzeug von Bushlore, mit einem viel niedrigeren Schwerpunkt als mit den aufmontierten Dachzelten, mit tollen Features wie der super justierten und super aufgeräumten Küche und viel Platz im Inneren.
  • Einige Routen in Botswana hätten kürzer sein können. So ist es glaube ich sinnvoller, in das CKGR von Rakops aus zu fahren, und nicht noch vorher drei Stunden Anfahrt zu haben.
  • Das Madikwe Game Reserve in Südafrika hat mich nachhaltig positiv überascht: Ein sehr gut gemanagtes Schutzgebiet, in welchem man nicht lange fahren muss, um als Fotograf gute Motive zu finden. Sehr schönes Camp, tolles Essen, hilfsbereite Leute. Das Game Reserve mit Wildhunden und Löwen.
  • Die Fahrbedingungen, verursacht durch den starken Regen in der Kalahari waren alles andere als spassig, Tiersichtungen waren deshalb schwierig, und wie üblich: keine Löwen in Botswana für uns.
  • Unser Trip war eine intensive Reise, mit starken Eindrücken, fernab des Alltags. Botswana ist ein perfektes Reiseland, mit freundlichen Menschen, einer einzigartigen Natur und guter touristischer Infrastruktur fernab des Massentourismus.
  • Spezielle Botswana Safari Tipps findest du hier und die Ausrüstungsliste für deine Botswana Safari hier
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DC Loew ist Reiseblogger auf planetenreiter.de und berichtet von seinen Reisen im Speziellen, über das Leben und das Reisen im Allgemeinen sowie über Afrika, Lateinamerika, Safari und naturnahes und individuelles Reisen im Besonderen. Zudem fotografiert er gerne und liebt die Exotik: Ob Offenbach oder die Osterinsel - los gehts!
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