Buenos Aires: Tango im Moloch – Tipps für das Ankommen

Reisetipps: Ankommen in Buenos Aires

 

Mir ging es so: Ich wollte nach Patagonien, aber zu diesem Zweck muss man eigentlich immer in Buenos Aires Zwischenstation machen. Ich bin kein Tangoliebhaber, tingele nicht nächtelang durch Clubs und brauche auch nicht shoppen gehen und es war ausserhalb der Fussballsaison, den Superclassico konnte ich mir also auch nicht anschauen.

Buenos Aires - planetenreiter.de
Buenos Aires – planetenreiter.de

Es fielen also schon mal gewichtige Gründe weg, die einen sonst so nach Buenos Aires bringen. Aber dort bleiben wollte ich nach dem langen Flug schon noch ein paar Tage. Aber die Stadt ist ein Moloch: 14 Millionen Einwohner, einige Gegenden, die man grundsätzlich meiden sollte, keine Welterbestätten in der Stadt, und es stellten sich die üblichen Fragen für den individuellen Traveller: wie komme ich vom internationalen Flughafen in Ezeiza in die Stadt (Abholung am besten vom Hotel organisieren lassen), wo finde ich ein anständiges Hotel, welches Stadtviertel suche ich mir aus?

Auf Expedia.de kann man  von Reisenden ausgewählte Hotels in Buenos Aires finden, also Hotels, die es wirklich nur durch Empfehlungen auf diese Liste geschafft haben. Dort wurde ich auch nach kurzer Suche fündig und entscheid mich für ein Design Hotel in San Telmo – Expedia begleitet mich schon längere Zeit auf meinen Reisen, ich finde es sehr praktisch, dass ich alle meine Buchungen (Flug, Hotel, Mietwagen) in einem übersichtlichen Kundenkonto abspeichern kann und so von überall online und unterwegs darauf zugreifen kann.

Buenos Aires - planetenreiter.de
Buenos Aires – planetenreiter.de

Das Stadtviertel San Telmo sieht aus wie eine Mischung aus Madrid und Paris, sehr europäisch, mit schönem Bestand aus Altbauten, einer tollen Mischung aus Läden, Restaurants und Cafes, und ja, auch einigen Tangoschulen. San Telmo ist in Laufweite der Fussgängerzone, des Präsidentenpalasts und allen Geschäften der Innenstadt von Buenos Aires. Zudem findet dort jeden Sonntag ein sehr schöner Strassenmarkt statt, der nicht mit einem europäischen Flohmarkt zu vergleichen ist. Ein bisschen schon, aber es gibt weniger Ramsch und dafür mehr Antiquitäten und Tango auf der Strasse – kaum zu glauben, aber wahr.

Wer Buenos Aires erlebenmöchte, muss raus auf die Avenidas dieser Stadt, sich sattsehen, und laufen. Für mich gibt es nach wie vor keine bessere Art und Weise eine Stadt zu erfühlen, als zu Fuss und ziellos durch ihre Strassen zu stromern.

In den urwüchsigen Stadtvierteln wie San Telmo oder Boca wird Buenos Aires als einer der Schmelztiegel dieses Planeten anschaulich, und die Einflüsse der Einwanderer aus der ganzen Welt werden spürbar – Pizza an jeder Ecke, deutsche Handwerker, koschere Küche, Chicken Masala als streetfood, Croissants zum Frühstück und Tapas zum Abend.

Geschichte  zum Nachfühlen, und so wird die Stadt greifbar und wirkt plötzlich gar nicht mehr wie ein Moloch. Was einen nicht leichtsinnig machen sollte: Plant für die Fahrt zum Flughafen, sei es der Inlandsflughafen Aeroparque oder Ezeiza, besser eine Stunde Reserve ein. Manchmal vergisst Buenos Aires seinen Charme der Stadtkieze und wird zum Verkehrsmoloch – da hilft dann auch keine Tangoeinlage auf den verstopften Strassen mehr.

  • Internationale Flüge nach Buenos Aires landen am Flughafen Ministrio Pistarini in Ezeiza. Von dort fährt Bus Nr. 86 nach Buenos Aires, ich empfehle aber, ein Taxi (remises) vorab zu buchen, das machen alle Hotels. Der Fahrpreis wird vorher festgelegt: ca. 15-20 EUR.
  • Der zweite Flughafen heisst Aeroparque und ist näher an der Stadt, ebenfalls am besten mit dem Taxi zu erreichen, ca. 10 EUR. Von hier gehen fast alle Inlandsflüge!
  • Dieser Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung von Expedia
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DC Loew
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DC Loew

DC Loew ist Reiseblogger auf planetenreiter.de und berichtet von seinen Reisen im Speziellen, über das Leben und das Reisen im Allgemeinen sowie über Afrika, Lateinamerika, Safari, UNESCO Welterbestätten und naturnahes und individuelles Reisen im Besonderen. Zudem fotografiert er gerne und liebt die Exotik: Ob Offenbach oder die Osterinsel - los gehts!
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