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Botswana Safari Tipps

Botswana Safari Tipps für eine selbstorganisierte Safari in Botswana

 

Nach der planetenreiter Safari –  Tour durch Botswana und Südafrika (hier entlang zum Botswana Selbstfahrer Special) möchte ich abschliessend die folgenden Tipps und Hinweise für Selbstfahrer, Safaris und Naturfotografie hier im Botswana Reiseblog geben:

 

  • Fahrzeug für Safari

    Beim Anmieten des Fahrzeugs für eine  Südafrika, Namibia oder Botswana Safari darauf achten, dass ein Langstreckentank (ein sogenannter double tank oder long range tank) vorhanden ist. Das gibt einem für Touren und Safaris durch die Kalahari oder für die Strecke zwischen Maun und Kasane durch den Chobe und Moremi die nötige Reichweite – denn es gibt in beiden Parks keine Tankstellen. Mit einem double tank und ca. 100 Liter Tankinhalt insgesamt schafft man ca. 800 – 1000 km, je nach Bodenbeschaffenheit, Fahrweise und Beladung.

Afrika Safari

  • Kompressor und Luftpumpe

    Für das Fahren in Sand und Matsch empfiehlt es sich, den Luftdruck der Reifen des Fahrzeugs zu senken (auf ca. 0,8 bis 1,0 bar). Hilfreich ist es hierfür, ein manuelles Luftdruckmessgerät dabei zu haben. Ggf. ist auch eine Luftpumpe von Nutzen, um die Reifen wieder aufzupumpen, sobald man die Asphaltstrasse erreicht hat. In Rakops beim CKGR gibt es einen Service mit Luftkompressor, am Chobe eher nicht vor Kasane bzw. Maun.

Botswana Safari Tipps

  • Kühlernetz

    Bei hochstehendem Gras kann man ein Gazenetz vor den Kühler spannen, so dass keine Grassamen hinein gelangen können die den Motor verstopfen oder sich entzünden. Insbesondere für die Zeit des hochstehenden Grases nach der Regenzeit, also ab März, April, sehr zu empfehlen. Liegt eigentlich in den meisten Safari – Fahrzeugen bei.

  • Benzinverbrauch

    Man sollte sich vorab klarmachen, wo genau auf der geplanten Route Tankstellen zu finden sind – in der Karte von tracks4Africa sind alle Orte mit Tankstellen mit einem Symbol dargestellt. Und man sollte wissen, dass der Benzinverbrauch auf Strecken mit sandigem Untergrund deutlich höher ist als auf Asphaltstrassen. Und natürlich sollte man also seine Route vorher kennen!

  • Wasserversorgung

    Auf den meisten Campingplätzen im Central Kalahari Game Reserve gibt es keine Wasserversorgung, man muss also sein Trink-, Wasch und Duschwasser mit sich führen. Im Chobe gibt es in Savuti und Linyanti Ablution Blocks mit Wasser für Toilette, Dusche, sowie einen kleinen Laden, welcher Wasser verkauft.

  • Reservieren

    Safari Camps und Stellplätze  in Botswana reservieren: Muss man definitiv vorab über die Betreiber der Campingplätze organisieren und diese reservieren. Für jeden Campingplatz gint es einen eigenen Betreiber, muss man also etwas recherchieren, oder einen spezialisierten Reiseveranstalter kontaktieren.

  • Parkeintritt in Botswana

    Muss man ebenfalls vorab über die Nationalparkbehörde DWNP entrichten und dann am Gate das Dokument der Behörde über die geleisteten Zahlungen vorzeigen. Lediglich am Sedudu Gate an der Chobe River Front kann man die Gebühren für den Nationalpark direkt am Gate bezahlen, meistens in Cash, neuerdings auch mit Kreditkarte.

  • Orientierung im Busch

    Es ist empfehlenswert, im CKGR als auch in Chobe und Moremi ein GPS dabei zu haben. Optimalerweise kennt man auch die GPS Daten der einzelnen Campingplätze, da die Beschilderung der Campingplätze z.B. im CKGR eher rudimentär ist. Für selbstorganisierte Safaris in Afrika sollte man grundsätzlich ein GPS dabei haben und wissen, wie es funktioniert…

  • Wilde Tiere

    In Botswana sind die Campingplätze in den Nationalparks, anders als in Südafrika und Namibia, nicht eingezäunt. Alle Tiere können also insbesondere Nachts unmittelbar am Fahrzeug oder am Bodenzelt auftauchen. Das stellt in den meisten Fällen auch keine Gefahr da, solange man nicht nachts herumläuft. Tagsüber halte ich das Risiko des Herumlaufens im Camp für minimal, aber vorsichtig muss man immer sein.

  • Tierbeobachtung und Tierfotografie auf einer Selbstfahrer Safari

    Ist während der Regenzeit (Dezember bis März) in Chobe und CKGR schwieriger als in der Trockenzeit (Oktober, November), da Gras, Büsche und Bäume extrem hoch und in voller Blüte stehen, so dass man die Tiere nur schwer sehen kann.

  • Botswana Safari Tipps – Die Vorbereitung

    Eine gründliche Vorbereitung auf die Safari ist wirklich wichtig: Welche Strecken sind zu fahren, wo gibt es Tankstellen und Supermärkte, welche Dokumente benötige ich, welche GPS Daten und Telefonnummern sind hilfreich. Eine Safari Ausrüstungsliste  findet ihr hier.

  • Anfahrt von Johannesburg, Südafrika

    Wer seinen Mietwagen bereits in Johannesburg am Flughafen JNB übernimmt, sollte mindestens eine weitere Übernachtung auf dem Weg in die Safarigebiete in Botswana einplanen. Der Flughafen in Johannesburg ist übersichtlich, die Autobahnanbindung perfekt, der Weg nach Botswana geteert und einfach zu finden. Es gibt zahlreiche Grenzstationen, und die Einreise nach Botswana als auch zurück nach Südafrika ist problemlos. Johannesburg als Ausgangspunkt für eine Botswana Safari ist somit eine sehr gute Option.

  • Vegetarisch essen in Botswana

    Für Vegetarier ist Botswana ein einfaches Reiseland. Gemüsevariationen, Kartoffeln, Maispup wird überall schnell zubereitet, manchmal trumpft die lokale Küche mit vegetarischer Pizza oder ähnlich interessanten Versuchen auf, hier gilt: ausprobieren, es lohnt sich fast immer!

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DC Loew
Dabei sein

DC Loew

DC Loew ist Reiseblogger auf planetenreiter.de und berichtet von seinen Reisen im Speziellen, über das Leben und das Reisen im Allgemeinen sowie über Afrika, Lateinamerika, Safari, UNESCO Welterbestätten und naturnahes und individuelles Reisen im Besonderen. Zudem fotografiert er gerne und liebt die Exotik: Ob Offenbach oder die Osterinsel - los gehts!
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