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Safari: Die zehn besten Safari Destinationen in Afrika

Die zehn besten Safari Destinationen in Afrika

 

Safari in Afrika: Schon der Gedanke daran ist elektrisierend für mich! ich weiss, diese Art von Trip ist nicht für jeden, und Safari ist auch wirklich teuer. Um aber mal wirklich praktische Entscheidungshilfe zu geben, habe ich die für mich besten Safari Ziele mal aufgelistet.

Man kann alle diese Safari Tipps selbständig organisieren (Flug, Mietwagen, Safariveranstalter) oder auch die meisten bei deutschen Reiseveranstaltern pauschal buchen.

Folgend also, der äusserst subjektive Versuch, die für mich zehn besten Safari Destinationen in Afrika zu katalogisieren.

Die meisten der folgenden Orte kenne ich aus eigener Erfahrung, und war dort bereits auf Safari.

Einige, wie Mana Pools in Zimbabwe, stehen bereits auf meiner Bucketlist. Andere, wie vielleicht Sabi Sands in Südafrika, müsste ich mir erst mal persönlich anschauen, um beurteilen zu können, wie gut sie sind für Fotosafaris und für Reisen dort hin.

Neu: Ich habe, speziell für Menschen, welche die Löwen Afrikas unterstützen möchten, eine neue Liste mit den besten Plätzen und Nationalparks, um Löwen zu sehen erstellt.

Serengeti plains in golden light. Photography by DC Loew

Was heisst Safari, und was macht eine gute (Foto) – Safari aus?

Safari heisst für mich, auf einem Game Drive  (Pirschfahrt heisst das wohl auf Deutsch) sehr viele Tiere sehen zu können und sehr wenigen Menschen begegnen zu müssen.

Für mich als Reiseblogger und Wildlife Fotograf zählen aber auch die örtlichen Lichtverhältnisse, sowie die Fluchtdistanz der Tiere. Wichtig auch, wie man im Nationalpark unterkommen kann – ist die Gegend abgelegen, wie sind die Flugverbindungen dort hin, lohnt sich ein kurzer Abstecher usw..

Diese Safari Liste wird sicherlich nicht die üblichen Luxusunterkünfte aufzählen, für mich als Reiseblogger zählen ungezwungene, hemdsärmelige Lodges und Campingplätze mehr.

Und natürlich geht es hier nicht um Safaris für Trophäenjäger. Diese peinlichen Idioten verdienen nichts als unsere Verachtung.

10. Etosha National Park, Namibia

Viele Tiere, staubige Landschaft, sehr einfach zu erreichen, viele Safari Anbieter vor Ort, und recht preiswert. Unterkünfte im Park sind nicht so prickelnd, ausserhalb des Parks gibt es die besseren Optionen. Im Etosha Park hat mir das Camp bei Namutoni am besten gefallen. Für Fotografen auf Safari ist Etosha ziemlich Klasse, insbesondere Giraffen und Elefanten lassen sich hier fast mit Garantie fotografieren.

Man muss eigentlich nur an den (künstlichen) Wasserstellen warten. Orientierung in Etosha ist sehr einfach, das Fahren auch, man braucht noch nicht mal einen 4×4. Namibia ist ein tolles Einsteigerland für Safaris als auch für Afrika.

Anfahrt vom Flughafen Windhoek – vier bis fünf Stunden.

  • Camping – Empfehlung Etosha: Die Camps Halali und Namutoni. Es gibt in beiden auch sogenannte Chalets, also kleine Bungalows, für diejenigen, welche es nicht so haben mit dem Camping!
  • Nächstgelegener Flughafen: Windhoek. Weiter in den Park: Mietwagen, 4×4, Pauschaltrip
Auto in der Etosha Pan, Namibia

Safari in Etosha pan, Namibia

9. Arusha NP, Tansania

Eine landschaftliche Perle, und für Fotografen ein Geheimtipp, denn dieser kleine Nationalpark in der Nähe der tansanischen Stadt Arusha ist landschaftlich aussergewöhnlich und garantiert eine tolle Safari.

Im Herzen des Arusha Nationalparks ist ein Vulkankrater mit Regenwald, es gibt eine kleine Grassavanne, Seen, und die montane Fauna an den Hängen von Afrikas viertgrösstem Berg, dem Mount Meru. Zu bewundern und zu fotografieren gibt es die sehr seltenen Colobus Affen, viele Giraffen, Vögel, Büffel. Keine Löwen.

Die Nashörner wurden bereits in den 1970er Jahren in der Gegend ausgerottet. Der Arusha NP im Norden Tansanias ist tatsächlich eine der unbekannten Safari Perlen, aber definitiv eine Reise wert. Leicht zur erreichen über die Flughäfen Kilimandjaro International oder Nairobi. Perfekt auch für einen Kurztrip.

  • Lodge Empfehlung: Rivertrees Lodge, 20 Minuten ausserhalb des Nationalparks
  • Nächstgelegener Flughafen: Kilimandjaro International, Tansania. Mit Abstrichen: nairobi, Kenia

8. Madikwe Game Reserve, Südafrika

Ein tolles Safariziel! Unweit von Johannesburg über asphaltierte Strassen ist Madikwe sehr leicht zu erreichen. Tolle Unterkünfte, wenn auch eher hochpreisig. Sehr schöne Buschlandschaft mit vielen Tieren und guten Fotomomenten. Klare Empfehlung für eine Safari für Einsteiger, oder wenn man nicht so viel Zeit hat. Es gib Löwen und Wildhunde, das allein reicht, um sich unter die zehn beste Safari Ziele zu platzieren! Spannend auch zu verfolgen, ob die Gepardenansiedelung endlich nachhaltig klappt, und ob man den Park tatsächlich mit Pilanesberg NP zu einem Riesenpark zusammenlegen kann.

  • Camp Empfehlung: Thakadu Camp
  • Nächstgelegener Flughafen: Johannesburg, Südafrika.

7. Bwindi Impenetrable NP, Uganda

Hier muss ich noch hin. Einer von vier Nationalparks in der Welt, wo man die wenigen noch verbliebenen Berggorillas besuchen darf. In unwegsamen Dschungel an den Hängen der Virungaberge durch das wilde Grün stapfen, auf der Suche nach einer Gorillafamilie. Muss auf Grund der Sicht- und Lichtverhältnisse und der Anreise eher schwierig sein für Fotografen. Aber sicherlich eine tolle Walking Safari. Momentan kostet das Permit pro Person 700 US Dollar, ist also nicht gerade preiswert!

  • Nächstgelegener Flughafen: Entebbe, Uganda.

6. Central Kalahari GR, Botswana

Botswana ist ein grossartiges Safariland – hier gibt es eigentlich alles, was eine Safari ausmacht:

Landschaft, Einsamkeit in der Natur, Tiere, tolle Nationalparks, Africa at ist very best!

Eines der grössten Schutzgebiete Afrikas ist das CKGR, das Central Kalahari Game Reserve. Wer wahre Einsamkeit und einzigartige Natur sucht, der ist hier richtig.

Für Selbstfahrer gilt: alles mitbringen. Deshalb empfehle ich diese Packliste. Tiere: Oryx, Löwen, Springböcke. Das CKGR ist schwierig zu befahren in der Regenzeit im Februar, März.

  • Nächstgelegener Flughafen: Gabarone, Botswana, Maun, Botswana. Oder Anreise über Johannesburg, Südafrika
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5. Mana Pools, Zimbabwe

Was für tolle Safari Fotos werden denn dort gemacht: Elefanten im Morgenlicht, in einem magischen Wald aus Akazien. Safari in Zimbabwe ist sicherlich etwas für eher abenteuerlustige Menschen. Ganz oben auf meiner Liste von noch nicht besuchten Nationalparks: Mana Pools. Anreise von Botswana oder Südafrika, geht wohl recht problemlos auch für Selbstfahrer. Abstecher zu den Viktoriafällen nicht vergessen!

  • Nächstgelegener Flughafen: Harare, Zimbabwe.

4. Moremi Game Reserve (Okavango Delta), Botswana

Das Moremi Game Reserve in Botswanas Okavangodelta ist eines der jüngsten Weltnaturerben der UNESCO. Vollkommen zu Recht, was für eine fantastische Safari -Destination. Für Selbstfahrer, für Luxuslodgereisende, für Fly In Safaris, und für Safaris mit dem Boot. Eine einzigartige Landschaft geschaffen von Kalahari und Okavango, tierreich, aufregend, wundervoll. Auch relativ leicht zu erreichen. Für Fotografen eine eher schwierige Landschaft, finde ich, da bildlich uneinheitlich. Elefanten, Löwen sind häufig anzutreffen, aber sie sind oft verdeckt von Bäumen und Gebüsch. Für Birder ist es ebenfalls traumhaft dort.

  • Camping: Third bridge camp site
  • Nächstgelegener Flughafen: Maun, Botswana

3. Masai Mara, Kenia

Einer der grossen Safari Klassiker in Afrika. Für Raubtier Fans einer der besten Plätze, um Löwen, Leoparden und Geparden anzutreffen und zu fotografieren. Insbesondere, wenn die grosse Migration der Gnuherden auf ihrer jährlichen Wanderung in der Masai Mara eintrifft, im September und Oktober. Dann ist eine Safari in Kenias wichtigstem Wildschutzgebiet ein wahres Ereignis für alle Sinne. Einfach zu erreichen mit dem Kleinflieger ab Nairobi, oder eine halbe Tagesfahrt mit dem 4×4/Kleinbus. Gute Auswahl an Camps und Lodges inner- und ausserhalb des Nationalparks.

  • Nächstgelegener internationaler Flughafen: Nairobi, Kenia.

 2. Chobe National Park, Botswana

Eine echte Wildnis. Nur für Unentwegte. Aber eine Fahrt nach Savuti, im Herzen des Schutzgebiets, ist so einzigartig wie beschwerlich. Safari wie es sein soll. Aber warum sollte es einfach sein, den zweitschönsten Ort des Planeten besuchen zu dürfen? Botswana ist sicherlich eine grossartige Safaridestination, mit Unterkünften in allen Preisklassen. Für Safari Fotografen ein Selbstläufer, mit vielen Tieren und toller Landschaft. Und: Keine Trophäenjäger mehr im Land, Botswana möchte mit armseligen Psychopathen kein Geld mehr verdienen.

  • Camping Empfehlung: Savuti Campsite. Ein afrikanischer Klassiker. 
  • Nächstgelegener Flughafen: Maun oder Kasane, Botswana

1. Serengeti NP, Tansania

Ich langweile mich ja selber mit der ständigen Aussage, dass die Serengeti in Tansania der schönste Ort der Welt ist. Für Safari, für Naturliebhaber und Tierfotografen ist sie das ohne jede Frage. Einzigartige Landschaft. Einzigartige Tierwelt. Unvergleichlich. Wunderbare Safari Optionen. Relativ leicht zu erreichen. Unterkünfte von Zeltplatz bis Luxuslodge. Golden Light. Raubtiere, Elefanten, Giraffen, Zebras, Gnus, mehr als 400 Vogelarten. Serengeti ist für Reisende, Naturliebhaber als auch Fotografen: die reine Magie. Fahrt hin, solange es dieses Schutzgebiet noch gibt…

  • Camp Empfehlung: Eine Special Campsite
  • Nächstgelegener internationaler Flughafen: Kilimandjaro International, Tansania. Vom Inlandsflughafen in Arusha gibt es regelmässige Flüge zu mehreren Plätzen innerhalb der Serengeti.

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Löwin im gelben Grasland der Serengeti. Safaritipps im Reiseblog planetenreiter.de

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DC Loew

DC Loew ist Reiseblogger auf planetenreiter.de und berichtet von seinen Reisen im Speziellen, über das Leben und das Reisen im Allgemeinen sowie über Afrika, Lateinamerika, Safari, UNESCO Welterbestätten und naturnahes und individuelles Reisen im Besonderen. Zudem fotografiert er gerne und liebt die Exotik: Ob Offenbach oder die Osterinsel - los gehts!
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