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Safari Südafrika: Alle Nationalparks auf einen Blick

Safari und Wandern in Südafrika: Ein Überblick

 

Folgend eine – wie ich finde – praktische Übersicht der für Safari und Wanderungen/Trekking geeigneten Nationalparks in Südafrika.

Südafrika hat mit seinen höchst unterschiedlichen Landschaften, den biologisch ungemein diversifizierten Küsten, Wüsten, Savannen und Bergen sowie mit seiner guten touristischen Infrastruktur dem naturinteressiertem Reisenden einiges zu bieten. Über 500 Schutzgebiete bilden mit einer Gesamtfläche von mehr als 642.000 qkm ein Areal, welches grösser ist als Spanien und Portugal zusammen!

Nashörner in Südafrikas Madikwe Game Reserve

Trekking Safari Südafrika

 

Das klassische Gebiet für Trekkingtouren sind die ca. 1.000 km langen und bis zu 3.500m hohen Drakensberge im Osten Südafrikas in der Provinz Kwa Zulu Natal. Hier gibt es wirklich unzählige Möglichkeiten an Wanderwegen inmitten einer spektakulären Natur.

Viele der südafrikanischen Nationalparks bieten ausgezeichnete Trekkingtouren oder Walking Safaris auf sogenannten Nature Trails an. In einigen Parks besteht sogar die Möglichkeit, per Mountainbike durch die Wildnis zu fahren. Alle Safaris, Wanderungen, Trekkingtouren, Outdoor – Aktivitäten werden gemeinhin über die Parkverwaltung eines Nationalparks organisiert, welche ebenfalls alle Reservierungen entgegen nimmt. Die Netzadresse der südafrikanischen Nationalparkverwaltung ist http://www.sanparks.org.

 

 

Kapregion, Garden Route und südliche Provinzen

 

Addo Elefant National Park
Ca. 70 km von Port Elizabeth gelegen, beheimatet dieser Park in der Provinz Eastern Cape auf einer Fläche von 1.649 qkm die dichteste Elefantenpopulation des südlichen Afrikas. Momentan sind es ca. 450 Elefanten, und es gibt Überlegungen, den Park auszuweiten, da mit dieser Zahl an Tieren das biologisch vertretbare Maximum für das bisherige Areal erreicht ist. 2003 wurden Löwen im Park angesiedelt, und Spitzmaulnashörner sind zahlreich vertreten. Im Meer an der Küste des Schutzgebiets sind Walsichtungen möglich, ebenfalls kommt der Weisse Hai hier vor. Im Nationalpark besteht die Möglichkeit, auf dem Pferderücken die Wildnis zu erleben, zwei Trails verheissen echte Reitsafari – Erlebnisse.
Safari Südafrika und Trekking: Auf dem Alexandria Hiking Trail werden in 2 Tagen ca. 36 sportliche Kilometer auf einem Rundweg zurückgelegt. Vom Küstenwald geht es über den Strand hinauf auf die Klippen der Küste, zur Langebos Hütte. Die Trekker müssen alles Essen und Ausrüstung mitbringen, da die Hütte nur zur Übernachtung dient. Reservierungen über die Parkverwaltung.

Agulhas National Park
Hier kann der Wanderer auf diversen Pfaden durch den dichten Küstenwald zum südlichsten Punkt des Kontinents trekken. Mehrere sogenannte Nature Trails erlauben Einblicke in die äusserst vielfältige Pflanzenwelt des Agulhas Nationalparks. Und mit Glück kann vom Punkt, an dem Atlantik und Indischer Ozean „offiziell“ aufeinander treffen, Wale beobachten.

Bontebok National Park
Westkap Provinz, ca. 240 km von Kapstadt entfernt und mit einer Fläche von 27,6 qkm recht übersichtlich. Hauptsächlich dient der Park dem Schutz der Buntbock Antilope, welche von den einstmals 17 letzen Exemplaren ihrer Art auf nun über 3.000 Tiere angewachsen ist. Ausgehend vom sogenannten „Restcamp“ an den Ufern des Breede Flusses gibt es mehrere Hiking – Trails für Walking Safaris. Kajaktouren über den Fluss und einen Badeplatz darin gibt es ebenso.

Camdeboo National Park
In der Region Eastern Cape inmitten der Karoo gelegen, erstreckt sich der Park bis zu einer Höhe von 1480m am Fuss der Sneeuberg Range. Es gibt einige interessante Trails und Trekkingtouren:

  • Craig Lizard Trail (45 Min.) vom Parkplatz im Tal ausgehend.
    • Eerstefontein Day Walk mit drei Routenoptionen von 5, 11 und 14 km Länge.
    • Driekoppe Trail: Ermöglicht eine Trekkingtour über zwei Tage, Übernachtung in einer Hütte, welche bei der Parkverwaltung reserviert werden sollte

Knysna National Lake Area
Der Park befindet sich im Herzen der „Garden Route“ an einer Lagune. Die Seenlandschaft ist ein einzigartiges Feuchtgebiet und bietet für den Aktivurlauber einige sehr schöne und lange Trails. Der 108 km lange, ab der Stadt Beervlei beginnende Otteniqua Trail führt durch die Diepwalle und Gouna Wälder. Die Verwaltung der südafrikanischen Nationalparks stellt eine Broschüre mit der Routenbeschreibung zur Verfügung. Eine weitere Wandermöglichkeit ist der Daleen Mathee Trail, welcher alten Wegen der Holzfäller und Minenarbeitern folgt.

Table Mountain National Park
Kapstadts Tafelberg als auch das Kap der Guten Hoffnung liegen innerhalb dieses berühmten Nationalparks Südafrikas. Fauna und Flora des Gebiets umfassen die höchst unterschiedlichen Lebensräume Berge, Küste, Wälder, Meer und sind einer der Gründe für die Einzigartigkeit des Gebiets.
Für Wanderer und Outdoorfreaks gibt es allerhand mögliche Aktivitäten vom Mountainbiking über Hochseeangeln, Paragliding bis zum Felswandklettern. Und natürlich einige interessante Trails, so die mehrtägigen Hoerikwaggo – und Cape of Good Hope Trails. Reservierungen nimmt die Parkverwaltung entgegen.

Tsitsikamma National Park
Mit 638 qkm Fläche erstreckt sich der Park fast 100 km entlang der Küste Südafrikas und umfasst nicht nur die letzten Reste des urwaldartigen Küstenwaldes Südafrikas, sonder auch die Küstenregion und das Meer bis zu einer Ausdehnung von 5 km. Zu erreichen ist der Park über eine gut ausgebaute Asphaltstrasse von Kapstadt aus (615 km) oder von Port Elizabeth (195 km)

Der Park ist bekannt für seine mehrtägigen Trekkingtouren und gut ausgebaute Trails – ideal für Safari Wanderungen in einer sehr abwechslungsreichen Natur. Folgende Trails werden in Tstitsikamma angeboten und über die südafrikanische Parkverwaltung reserviert und durchgeführt. Die Übernachtungen finden in den Hütten und Campingplätzen des Nationalparks statt

  • Otter Trail, 5 Tage, 4 Übernachtungen, 42 km lang
    • Dolphin Trail, 4 Tage, 3 Nächte,
    • Mehrere Naturetrails von 1 – 3 Stunden Dauer
    • Tsitsikamma Hiking Trail, 6 Tage, 5 Übernachtungen

Wilderness National Park
Im Herzen von Südafrikas Garden Route gelegen, 450 km östlich von Kapstadt und 410 km westlich von Port Elizabeth. Das Schutzgebiet umfasst Wälder, Seen, Berge, die Küste und einen küstennahen Meeresstreifen. Ideal für Birding, und mit viel Glück kann man Delfine und Wale beobachten. Neben mehreren Hiking Trails / Wanderrouten werden Kanufahrten, Mountainbike – Touren, Angeln und Kloofing (Abseilen in einem Wasserfall) angeboten. Hier für Trekker und Wanderer die Trails:

  • Half Collared Kingfisher Trail, 1 – 2h, 2km
    • Giant Kingfisher Trail, 3 – 4h, 3,5km
    • Pied Kingfisher Trail, 3 – 4h, 10km
    • Brown Hooded Kingfisher Trail, 2 – 3h, 5km
    • Cape Dune Molerat Trail, 2 – 3h, 3km

Wohnmobile kommen auf dem Campingplatz unter, es gibt ein Camp mit Hütten.

Madikwe Game Reserve Safari

Nordwesten und Westen in Südafrika

 

Madikwe Game Reserve: Tolles privates Schutzgebiet im klassichen afrikanischen Busch. Lodges in verschiedenen Preisklassen, Löwen, Wildhunde, Elefanten – hier kann man es sich gutgehen lassen und sehr schöne Safarierlebnisse feiern. Madikwe ist ca. vier Stunden von Johannesburg bzw. dem internationalen Flughafen von Johannesburg entfernt und auch ein toller Zwischenstopp auf dem Weg nach Botswana. Ein längerer Reisebericht über Madiwke ist hier.

Augrabies Falls National Park
Ausgangspunkt für Fahrten in den Park ist die Stadt Upington. Der Park schlängelt sich entlang des Orange Flusses an der Grenze von Südafrika zu Namibia, und erstreckt sich auf einer Fläche von 820 qkm.
Für Trekkingtouren ist die Gegend ein sehr gutes Ziel. Mehrere Trails werden im Park angeboten, da es keine Löwen gibt, eine entspannte Angelegenheit! Der Klipspringer Hiking Trail wird in drei Tagen und zwei Nächten bewältigt. (nur im Zeitraum April – September). Der Dassie Nature Trail ist ein ohne Führer zu wandernder, ca. 5 km langer Rundweg. Im Park kann man auch mit dem Mountainbike aktiv werden und es sogar dort leihen. Allerdings ist die Anzahl der Leihräder überschaubar, also entweder früh auflaufen, reservieren oder sein eigenes Bike mitbringen!

Kgalagadi Transfrontier National Park (früher Kalahari Gemsbok Nationalpark)
Dieser 42.000 qkm grosse Park befindet sich in der Kalahariwüste im Grenzgebiet der drei Länder Südafrika, Botswana und Namibia. Ausgangspunkt für einen Besuch des Schutzgebiets ist ebenfalls die ca. 200km entfernte Stadt Upington. Die Überquerung der Grenzen im Park ist in problemlos möglich.

Die für die Gegend berühmten Löwen der Kalahari machen Trekkingtouren und Walking Safaris unmöglich. Im Park befinden sich mehrere permanente Camps. Safari vom Jeep aus ist möglich und empfehlenswert!

Namaqua National Park
In der Provinz Northern Cape gelegen, mit einer Fläche von 686 qkm, in der Nähe der Stadt Springbok und ca. 490 km entfernt von Kapstadt. Besonders in den Monaten August und September für Wanderungen/Walking Safaris interessant, da dann der Park in voller Blüte steht. Keine Gefahr durch Löwen oder Büffel. Das Gebiet ist für Vogelliebhaber ein einzigartiges Erlebnis, da es ca. 160 Arten beheimatet.

Richtersveld Transfrontier National Park
Der 1.642 qkm grosse Park ist geprägt durch die einzigartige Landschaft des Richtersveld, einer Art Bergwüste. Touristisch kaum erschlossen und über 870 km von Kapstadt entfernt, gilt der Park als Safari – Geheimtipp in Südafrika. Südlich grenzt das Schutzgebiet an die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannte Richtersveld Cultural and Botanical Landscape.
Im Park sind mehr als 200 Vogelarten zu beobachten, und es gibt einige Wanderwege/Hiking Trails. So der viertägige Vensterval Trail, der dreitägige Lelieshoek – Oemsberg Trail, und der zweitägige Kodaspiek Trail. Alle drei Routen sind nur in der Zeit von April bis September begehbar. Im Park gibt es nur absolut rudimentäre Unterkünfte, fast alles bis hin zum Trinkwasser muss mitgebracht werden.

West Coast National Park
Mit einer Fläche von 363 qkm liegt dieser Nationalpark ca. 100 km nördlich von Kapstadt in der Provinz Western Cape. Herzstück des Gebiets ist eine Lagune mit angrenzenden Salzmarschen, welche Heimat für hunderttausende von Vögeln und überwinternden Zugvögeln ist. Um die Zugvögel zu sehen, sollte man den Park im südafrikanischen Sommer aufsuchen. Der Park ist ideal für Birding und bietet eine schöne Safari Wanderung an, den zweitägigen Postberg Hiking Trail. Alternativ gibt es eine Tageswanderung, den Steenbok Trail.

Östliche Provinzen, Kruger NP, Drakensberge

 

Golden Gate Highlands National Park
Provinz: Free State, an der Grenze zu Lesotho. Fläche 116 qkm. Die Felsenregion des Parks bietet neben Malereien der San auch einen schönen Hiking Trail/ Rundwanderweg. Der Rhebok Hiking Trail führt an zwei Tagen (1 Übernachtung) durch die pittoreske Landschaft voller roter Sandsteinfelsen. Hierfür bitte bei der Parkverwaltung vorab anmelden. Die kürzeren Trails im Park benötigen keine Reservierung.

Hluhluwe Umfolozi Game Reserve
Ausgangspunkt für einen Besuch dieses Schutzgebiets in der Provinz Kwa Zulu Natal ist das in 280 km Entfernung gelegene Durban. Das Game Reserve ist der älteste Wildpark Afrikas und wurde bereits 1895 gegründet. In diesem Safari-Gebiet kann man die Big Five bewundern und die beiden Nashornarten Afrikas, das Spitzmaul- als auch das Breitmaulnashorn. In Hluhluwe – Umfolozi wurden übrigens die damals letzten Breitmaulnashörner vor der Ausrottung bewahrt, die dortige Population diente als Zuchtbestand für den heutigen Bestand von wieder ca. 9.000 Tieren dieser Art. Walking Safaris werden von diversen Tourveranstaltern angeboten, Tagesausflüge sind von Durban aus buchbar.

Kruger National Park
Der grösste und bedeutendste Park Südafrikas, Safariziel Nummer Eins, ist mit einer Fläche von 19.633 qkm, einer Nord-Süd Ausdehnung von ca. 350 km und einer Ost-West Ausdehnung von ca. 60 km ganz im äussersten Nordosten Südafrikas, an der Grenze zu Mosambik, zu finden. Das Schutzgebiet beeindruckt mit seiner Biodiversität: 336 Baumarten, 49 Fischarten, 34 Amphibienarten, 114 Reptilienarten, 507 Vogelarten und 147 verschiedene Säugetierarten zeugen von der Einmaligkeit und besonderen Stellung des Parks in Südafrika.
Die touristische Infrastruktur in und um den Park herum ist erstklassig, an Safari Unterkünften ist vom einfachen Campingplatz bis zur Luxuslodge für jedes Reisebudget und für alle Arten von Safari etwas vorhanden. Sabi Sand ist interessant für die Fotografie von Leoparden, ein einzigartiger Platz dafür!

Walking Safaris werden im Kruger National Park schon seit den spätern 1970er Jahren durchgeführt. Die Parkverwaltung bietet mehrere sogenannte „Wilderness Trails“ an: Wolhuter, Olifants, Nyaland, Bushmans, Metsi Metsi, Sweni, Napi. Die Trails starten jeweils mittwochs und gehen bis Samstag und werden von einem bewaffneten Ranger geleitet. Weitere Info dazu gibt es auf den Webseiten der südafrikanischen Parkverwaltung unter http://www.sanparks.org. Für die Walking Safaris gilt: Malariaprophylaxe nicht vergessen und Handy zu Hause lassen!

Mapungubwe – National Park
Im äussersten Nordosten des Landes, an den Grenzen zu Botswana und Zimbabwe, liegt dieser Park und UNECSO Welterbe an den Ufern des Limpopo – Flusses. Das Gebiet verfügt über eine vielfältige Fauna (wenige Löwen, aber viele Antilopenarten, Wildhunde, Giraffen, Elefanten, einige Geparden) sowie die archäologisch interessanten Ruinen der eisenzeitlichen Stadt von Mapungubwe. Diese Stadt erlebte ihre Blütezeit im 13. Jahrhundert und stellte den Mittelpunkt eines reichen afrikanischen Königreichs, wie viele Artefakte belegen.
Die Tierwelt migriert über die Ländergrenzen hinweg, weshalb im Park mal mehr, mal weniger Tiere zu beobachten sind.
Die Parkverwaltung bietet eine zweieinhalbstündige „Heritage Tour“ sowie einen „Tree Top Walk“ ebenfalls wie begleitete Trails durch das Schutzgebiet an. Anfragen und Reservierungen für diese Touren über die Verwaltung des Parks.
An Unterkünften besteht eine gute Auswahl, mehrere Camps zum Teil mit Pool, Campingplätze als auch eine Luxuslodge mit Eco-Trail stehen zur Verfügung.

Marakele – National Park
In den Waterberg – Mountains an der Grenze zu Botswana befindet sich dieser 450 qkm grosse Nationalpark. Das Schutzgebiet ist Heimat für beide afrikanischen Nashornarten und verfügt über eine recht grosse Anzahl dieser Tiere. Die Parkverwaltung bietet sogenannte Bush Walks an. Unterkünfte: 1 Campingplatz, ein permanentes (tented) Camp.

Pilanesberg Game Reserve
Ca. 110 km nordwestlich von Pretoria, in der North West Province gelegen, vereint dieses Schutzgebiet ein grosses Tieraufkommen (Big Five) mit der fantastischen Landschaft des Pilanesbergs. Das nahe gelegene Sun City bietet dem naturmüden Besucher sein ganz eigenes Alternativprogramm an. An Unterkünften im Park herrscht kein Mangel.
Nachtfahrten sind eine gute Möglichkeit hier, die grossen Raubtiere wie Löwen und Leoparden zu Gesicht zu bekommen. Die Löwen wurden erst 1995 wieder in das Reservat eingeführt, haben sich seitdem aber eigenständig entwickelt. Hier findet ihr einen längeren Reisebericht über Safari in Pilanesberg.

Royal Natal National Park 
Mitten in den für Trekker äusserst spannenden Drakensbergen in der Provinz Kwa Zulu Natal gelegen, bietet dieses Schutzgebiet einige spektakuläre Trails und eine sehr gute touristische Infrastruktur. Internationale Flughäfen als Ausgangspunkt für die Drakensberge sind Johannesburg, Pretoria und Durban.
Im Park gibt es ein ausgezeichnetes Netz an Wegen und Touren, und unzählige Tagestouren in alle Ecken der Drakensberge sind mit Gehzeiten zwischen 1 und 9 Stunden ausgeschildert. Im Park selbst gibt es Trails von den Ausgangspunkten Monks Cowl und Giants Castle. Die Königsroute ist der fünftägige Treck von Amphitheatre bis zum Cathedral Peak.

Greater St. Lucia Wetland Park / iSimangaliso Wetland Park
Herzstück des Schutzgebietes ist Südafrikas grösster See Lake St. Lucia, mit einer Länge von bis zu 50 km und einer Breite von bis zu 15 km. Der Nationalpark weist eine Fläche von 3.280 qkm auf und beheimatet in seinen ergiebigen Feuchtgebieten die grösste Flusspferd- und Krokodilpopulation des Landes. In der angrenzenden Savanne finden sich Nashörner, Büffel und Leoparden Von Durban aus ist der Park gut zu erreichen, Walking Safaris sind möglich und werden angeboten.

Madikwe Elephant

Zentrales Südafrika

 

Karoo National Park
Westkap Provinz, mit einer Fläche von 831 qkm. Die Karoo Halbwüste ist Heimat vieler endemischer Tiere, welche zum Teil in diesem Park wieder angesiedelt wurden, so das Kap – Spitzmaulnashorn oder der Kaffernadler.
Für den Trekking – und Wanderfreund gibt es zwei Trails, zum ersten den kurzen Bossie Trail (800m) und den 10km langen Pointer`s Hiking Trail. Beide können ohne Voranmeldung oder Führer begangen werden.

Mokala – Nationalpark
Am Übergang von der Kalahari in die Karoo in der Provinz Nordkap gelegener Nationalpark, welcher erst 2007 eröffnet wurde und somit Südafrikas neuestes Schutzgebiet ist. Beide Nashornarten sind hier vertreten.
Der Park wird Mountainbike – als auch Trekkingtouren anbieten, und verfügt bereits über eine gute Auswahl an Lodges und Campingplätzen.

Mountain – Zebra – Nationalpark
Nördlich von Port Elizabeth in ca. 240 km Entfernung gelegen und mit einer Fläche von 284 qkm dient dieser Park vorrangig zum Schutz des seltenen Kap – Bergzebras. Die Parkverwaltung bietet einige Wandertouren an, so die zweitägige Impofu Tour mit Übernachtung im Busch. Unterkunft kann in einem Guesthouse als auch auf dem Campingplatz bezogen werden.

Die Kapregion Südafrikas und Gardenroute rund um Kapstadt, Südafrika

Kapstadt wurde im Jahr 1652 gegründet und verfügt heute über eine Gesamtfläche von 1.644 qkm, auf denen insgesamt 2.375.910 Einwohner – gezählt im Jahr 2005 – beheimatet sind. Die Bevölkerungsdichte in Kapstadt liegt bei 1.445 Einwohnern je qkm. Seit 2004 bildet Kapstadt den ausschließlichen Sitz des südafrikanischen Parlaments. Das „Kap der guten Hoffnung“, 45 km südlich gelegen ist der Namenspate von Kapstadt. Als „Mutterstadt“ wird Kapstadt von den Südafrikanern aufgrund ihres Status als erster Stadtgründung in der südafrikanischen Kolonialzeit bezeichnet.

Beste Reisezeit Kapstadt: Obwohl die empfohlene Reisezeit für Kapstadt grundsätzlich zwischen Dezember und April liegt, ist auch im übrigen Jahr das Klima angenehm, während der Atlantik auch im Sommer sehr kalt ist und nur von wirklich abgehärteten Schwimmern oder Wassersportlern mit spezieller Ausrüstung aufgesucht werden sollte.

Internationaler Flughafen Kapstadt: Der Cape Town International Airport, der in der Vergangenheit auch den Namen D. F. Malan Airport hatte, ist als internationaler Flughafen der zweitgrößte von Südafrika. Sowohl Inlandsflüge, als auch Flugreisen in andere afrikanische Länder sowie nach Amerika und Europa können von hier täglich angetreten werden. South African Airways ist die wichtigste Fluggesellschaft von hier aus. Asienflüge werden mehrmals wöchentlich angeboten. Lufthansa sowie die grossen europäischen Fluggesellschaften wie Air France, KLM, British Airways und Iberia fliegen Kapstadt meistens einmal täglich von ihren Hubs aus an, ebenso die arabischen Gesellschaften wie Etihad und Emirates.

Reisewege und Öffentlicher Personennahverkehr in Kapstadt: In Kapstadt fährt die Regional-Bahn, die sogenannte Metrorail, die durch ein regionales Busnetz, das sogenannte „Golden Arrow“ ergänzt wird, allerdings mit europäischen Ansprüchen hinsichtlich des Ausbaus und der Pünktlichkeit nicht verglichen werden kann und auch für Touristen nicht empfehlenswert ist. Öffentliche Verkehrsmittel wie die Regional-Bahn und der Bus werden von der armen Bevölkerung genutzt und sollte von Touristen wegen Überfall- und –Diebstahlgefahr nicht genutzt werden. Ein wichtiges Nahverkehrsmittel für Reisende kann das Mini-Taxi darstellen, das oftmals als privater Kleinbus festgelegte Strecken abfährt und auf Handzeichen an jedem gewünschten Ort anhält, um Fahrgäste aufzunehmen. Fahrräder findet man auf dem sehr gut ausgebauten Straßennetz nicht. Fußgänger finden sich häufig auf Autobahnen, weil das Stadtkonzept darauf ausgelegt ist, der armen Bevölkerung ein Erreichen anderer Stadtviertel zu erschweren. Von Touristen sollte die Fortbewegung auf den Autobahnen zu Fuß nicht wahrgenommen werden.

Sehenswürdigkeiten Kapstadt: Der Tafelberg ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Kapstadt, dem auch der Botanische Garten Kirstenbosch zu Füßen liegt, ebenso wie die Victoria and Alfred Waterfront und auch der viktorianische Teil des Hafens, in dem sich Boutiquen, Restaurants, Museen und auch das Two Oceans Aquarium als sehenswerte Attraktionen für Touristen zeigen. In der Innenstadt finden sich historische Gebäude und Museen, ebenso die Nationalgalerie und das Nationalmuseum Südafrikas. Die Long Street gilt als beliebte Vergnügungsmeile von Kapstadt. Die Gefängnisinsel Robben Island hat durch die Gefangenschaft Nelson Mandelas Bekanntheit erlangt und ist einer der grössten touristischen Anziehungspunkte Kapstadts und Südafrikas.

Besonderheiten in Kapstadt:  Obwohl die Kriminalität in Kapstadt längst nicht so hoch ist, wie häufig propagiert, sollten Touristen einige Verhaltensmaßregeln einhalten, um mit der vorhandenen, für Reisende aber weniger spürbaren Kriminalität nicht konfrontiert zu werden. Schmuckstücke und Wertgegenstände wie Kameras sollte nicht offen zur Schau gestellt werden. Das Taxi oder der Mietwagen sind die sichersten öffentlichen Verkehrsmittel für Touristen. Während der Fahrt ist es sinnvoll, Türen und Fenster zu verriegeln, auch um Fahrzeugentführungen zu verhindern. Die Innenstadt Kapstadts sollte nach Geschäftsschluss und am Wochenende gemieden werden und Ausflüge nach den Townships sollten ausschließlich geführt unternommen werden.

Zu beachten bei der Einreise nach Kapstadt für eine Safari Südafrika: Der Reisepass von Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz muss zur Einreise nach Südafrika noch mindestens eine sechsmonatige Gültigkeit aufweisen. Neben dem Reisepass benötigt der Tourist aus diesen drei Ländern nur noch ein Rück- oder Weiterflugticket, das an der Grenzabfertigung vorgewiesen werden muss. Das Touristenvisum wird direkt an der Grenze bzw. dem Flughafen erteilt, wofür im Reisepass noch mindestens eine freie Seite, besser zwei, vorhanden sein sollte. Provisorische Reisepässe, die vom deutschen Zoll für die Dauer von 30 Tagen ausgestellt werden, können zur Einreise nach Südafrika nicht genutzt werden.

Visaregeln Südafrika: Das an der Grenze bzw. dem Flughafen erteile Touristenvisum hat eine Gültigkeit von drei Monaten, kann aber im Department of Home Affairs von Südafrika bis zu zwei Mal verlängert werden. 
Weinbaugebiete und Garden Route: Eines der größten Weinbaugebiete liegt rund 50 km nordöstlich von Kapstadt und befindet sich in der Region Paarl. Heißes und trockenes Klima herrscht hier vor, dem die kühlenden Meereswinde fehlen und das einen besonderen Wein hervorbringt. Drei Bodenarten bestimmen die Weinbaugebiete, wobei das Gebiet um Paarl als Granitwitterungsboden auftaucht. Die Weinbaugebiete um den Tafelberg bestehend aus Sandstein während die Region um den Berg River eher sandige Böden hat. Sonnenreiche Sommer und nicht zu kalte Winter mit Regen sichern die Weinqualität Südafrikas alljährlich ab

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DC Loew

DC Loew ist Reiseblogger auf planetenreiter.de und berichtet von seinen Reisen im Speziellen, über das Leben und das Reisen im Allgemeinen sowie über Afrika, Lateinamerika, Safari, UNESCO Welterbestätten und naturnahes und individuelles Reisen im Besonderen. Zudem fotografiert er gerne und liebt die Exotik: Ob Offenbach oder die Osterinsel - los gehts!
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