Peru Reiseblog Packliste: Das kommt ins Gepäck für Berge, Regenwald und Küste

Peru Reiseblog Packliste: Das nehme ich nach Peru immer mit

Peru ist ein einfach zu bereisendes Land, mit toller Infrastruktur, und es gibt wahnsinnig viel zu sehen. Die sehr unterschiedlichen Klimazonen machen es gepäcktechnisch etwas komplizierter. Kurz gesagt, man muss seine Kleidung und die zwei bis drei speziellen Dinge extrem gut aufeinander anpassen, dann macht alles einen Sinn. Insbesondere für Traveller und Backpacker.

Es gibt im Prinzip drei unterschiedliche Klimazonen in Peru, und mit dem Gepäck sollte man sich an den speziellen Bedingungen dieser Klimazonen orientieren:

  • Die Küste und die Küstenwüste: Das Meer tost an eine steinige, ziemlich staubige Wüste. Starke Sonne, kaum Schatten, ein wirklich spezielles Klima
  • Der Regenwald mit dem Amazonas Tiefland am Osthang der Anden: Hier herrscht ein einfaches Klima – tropisch warm und dampfend feucht, wegen des Regens. Daher der Name!
  • Die Berge: Von den sehr alpinen Berggipfeln in Huascaran bis zum Hochland der Anden im Norden um Cajamarca bis in den Süden um Cusco und Arequipa. Eher frisch, wegen der Höhe. Mit zuweilen sehr starker Sonne und täglichen Regenschauern, zuweilen gibt es alle Jahreszeiten an einem Tag. Hier muss man flexibel sein mit seiner Kleidung.

Grundsätzlich gilt für mich bei Reisen nach Südamerika: Frische Klamotten für eine Woche einpacken, dann unterwegs waschen lassen. So spart man Gepäck!

Das kommt in das Gepäck nach Peru: Kleidung

  • Leichte Regenjacke. Zusammenfaltbar.
  • Leichte Softshell – Jacke (im Foto unten ganz rechts die graue Jacke von Patagonia, für Frauen ist es links im Bild das rote Exemplar)
  • Ein Fleecepulli und/oder ein Hoodie.
  • Ein Merino Long Sleeve T-Shirt
  • diverse T-Shirts
  • Leichte lange Hosen (ich benutze keine Jeans, die sind zu schwer und zu unpraktisch, lieber leichte Cargohosen, wer will, kauft sich Trekkinghosen z.B. von Lundhags oder Haglöfs)
  • Halstuch, multifunktional einsetzbar als Kopfbedeckung, Sonnenschutz etc. (ich schwöre auf die Merino Halstücher von Buff.)
  • Kopfbedeckung (Sonnenschutz)
  • Sonnenbrille
  • robuste und pflegeleichte Socken, ggf. mit Merinoanteil oder speziell für Leute die wandern bzw. viel zu fuß unterwegs sind
  • Schuhe: Wer nicht in den Hochanden unterwegs ist, braucht in Peru keine Bergstiefel, auch nicht für Machu Picchu. In den Höhenlagen der Anden von Peru reichen robuste Halb- oder Wanderschuhe, die ggf. auch mal etwas Wasser abkönnen. Ich kombiniere ganz normale Sneakers mit robusten Halbschuhen, z.B. von Patagonia, Meindl. Praktisch auch sogenannte Trail Running Schuhe, die sind robust und leicht zugleich.
  • Packbeutel bzw. Packsäcke, um das Gepäck möglichst praktisch und komprimiert zu verstauen (siehe Foto weiter unten). Ich nehme da immer mehrere Größen und Farben mit, das ist sehr hilfreich. Man weiß dann irgendwann, die Socken sind im roten Beutel. Und die schmutzige Wäsche geht in den blauen…Sehr gut sind die Packbeutel von Eagle Creek.
  • Unterwäsche nicht vergessen!

Diese Kleidung lässt sich immer miteinander kombinieren, insbesondere in den bergigen Gegenden von Peru (Cajamarca im Norden, Cusco, Arequipa im Süden des Landes)  macht das Sinn.

Hier wechselt das Wetter zuweilen sehr kurzfristig, morgens kann es frisch sein. Scheint dann die Sonne, wird auch es recht schnell angenehm warm.

Peru Reiseblog Packliste
Peru Reiseblog Packliste: Unterwegs in den Anden

Packliste Peru: Warum Packbeutel so praktisch sind

Die Packbeutel  von Eagle Creek sind aus einem sehr leichten, reissfesten Material, das laut Eigenbeschreibung schmutzresistent und wasserabweisend ist. Das mag ich gerne glauben, man kann tasächlich eine sehr eigene Kulturrevolution des Packens erleben, wenn man mal versucht, sein ganzes Gepäck in diese praktischen Helfer zu stopfen.

Kaum zu glauben, was man an Raum (in der Tasche) und Zeit (weil man nicht mehr jedes Stück einzeln packt) gewinnt!

Die Cubes gibt es in mehrere Grössen. Der Full Size Cube hat ungefähr den Umfang eines gefalteten Hemds oder T-Shirts, und diese passen auch sehr gut in ihn hinein.

Genau die Hälfte der Grösse des Cubes hat der Half Cube, daher sein Name. Hier kommen kleinere Klamotten, Boxershorts, Unterhemden, sowas eben, hinein.

Für Socken und Kleinteiliges ist dann der Quarter Cube die richtige Wahl. Mit den vielen Farben, die man zur Auswahl hat kann man sich natürlich noch einen weiteren Code überlegen, wenn z.B. zwei Personen mit einer Tasche reisen, bekommt jede(r) seine eigene Erkennungsfarbe!

Das nehme ich als Hardware bzw. Ausrüstung nach Peru mit:

So geht Peru!
Peru reiseblog Packliste. Rechts im Bild der faltbare Tagesrucksack
  • Reisecomputer: Da ich keine Videos unterwegs schneide, macht es dieser Travel Mac. Mit Maus, USB Stick, zusätzlicher mobiler Festplatte (direkt unter dem Rechner, in rot)
  • Batterie, solarbetrieben, für Handy und kleine Elektrogeräte wie z.B. ein E-book Reader
  • Adapterstecker: Unbedingt dran denken! Praktisch ist es, einen Adapterstecker zu haben, an den auch USB Steckplätze sind.
  • Mehrfachsteckleiste: Wer viele elektrische Geräte mit sich führt, ggf. die Batterien von Kameras aufladen möchte, der sollte einen Mehrfachsteckleiste mitführen, denn manchmal gibt es nur eine Steckdose in Hotelzimmern.
  • Zeltlampe/Taschenlampe: Habe ich immer dabei, falls mal der Strom ausfällt, oder man nachts wandert oder morgens sehr früh raus muss. Ist hilfreich, sich dann den Weg erleuchten zu können.
  • Multifunktionswerkzeug: Und wenn man nur den Dosenöffner benötigt…
  • Diverse Batterieladegeräte und Ladekabel: Für Handy, Kamera, Tablet und was man an diversen Endgeräten so herumträgt benötigt man Ladekabel.
  • Wäscheleine: Eines der wichtigsten Utensilien für Traveller überhaupt. Wenn man doch mal zwischendurch was waschen muss. Genial ist die Wäscheleine von Sea To Summit: klein, leicht, tolles Design!
  • Outdoor Handtuch: Ist manchmal sehr praktisch, sein eigenes, schnelltrocknendes Handtuch dabei zu haben. Insbesondere wer in Hostels übernachtet, wo es ggf. keine Handtücher gibt.
  • Reisebesteck, z.B. von Spork, wenn man unterwegs mal was essen möchte. Der Spork ist Messer, Gabel, Löffel in einem, ein sehr geniales Design. Leicht und robust, und gibt es in Plastik und in Leichtmetall. Wird in Südamerika auch im Handgepäck im Flieger akzeptiert.
  • Kulturbeutel bzw. kleine Packtaschen für die Ausrüstung, Kabel, Batterien etc.
  • Gürteltasche, für z.B. die Reisepässe. Kann man an den Gürtel der Hose befestigen und dann unauffällig innerhalb der Hose tragen. ist fast wasserdicht!
Peru Reiseblog Packliste
Peru Reiseblog Packliste: Packtaschen sind so praktisch!

Das eigentliche Gepäck für Peru oder Südamerika: Duffel Bag oder Rucksack

Die meisten von uns werden einen Rucksack oder eine Reisetasche besitzen. Für Südamerika benötigt man robustes, abwaschbares, leichtes Gepäck. Das man selbst tragen kann.

Liest irgendjemand diesen Peru Reiseblog und wird mit dem Rollkoffer nach Peru fahren? Kann ich mir kaum vorstellen ;-)

  • Reiserucksack: Rucksack bzw. Reiserucksack mit ggf. Schutzhülle gegen Regen, Staub
  • Duffel Bag klein, um die 50 Liter, z.B. von Patagonia, The North Face, Vaude. Ich schwöre auf Duffel Bags, die kann man als Tasche tragen oder wie einen Rucksack. Extrem robust, sehr leicht an sich, lassen sich gut verstauen, extrem praktisch.
  • Duffle Bag gross um die 60 Liter Fassungsvermögen, z.B. von Eagle Creek, North Face, Patagonia und anderen Marken.
  • Tagesrucksack: Kleiner und leichter Tagesrucksack, denn man zusammenrollen und in das Gepäck stecken kann. Diese Rucksäcke haben ein Volumen um die 12 – 15 Liter, sehr gute stellt Gregory her.
  • Rucksack für das Handgepäck: Diese Rucksäcke sollten von der Größe her als Handgepäckstück durchgehen. Ich habe den Aeronaut von Tom Bihn oder den Traveller Bag Pack (im Bild unten, mit dem Small Duffel von North Face), ebenfalls vom Tom Bihn.
  • Eine explizite Fototasche nehme ich nicht mit, die Fotoausrüstung geht in das Handgepäck, also in diesem Fall in den Tom Bihn Rucksack.
Peru Reiseblog Gepäck
Peru Reiseblog Gepäck: Links der kleine Duffel von The North Face (50 Liter), rechts der Traveller von Tom Bihn. Ein unschlagbares Duo!

Fotoausrüstung im Peru Reiseblog: Das geht ins Handgepäck

Mittlerweile bin ich, was die Fotoausrüstung angeht, auch eher spartanisch unterwegs. Das auf dem Foto unten ist übrigens jetzt sowas wie meinen Standardausrüstung für die Reisefotografie, und war auch auf der Weltreise mit dabei, in Peru sowieso:

  • Die grosse Kamera: Canon EOS 5d MkIII. Ist schwer, aber auch richtig gut.
  • Die kleine Kamera: Canon EOS M3: Die leichte Lösung für die Reisefotografie
  • Actionkamera, von Sony. Auch für Unterwasser, oder am Strand.
  • Objektiv Canon 17-40 IS L, für Landschaften, Reisefotografie, Panoramen
  • Objektiv Canon 28-104 IS L, (nicht im Foto), ein universal einsetzbares Objektiv für die Reisefotografie, in Gebäuden, für Portraits
  • Das weiße Objektiv rechts außen nehme ich nur mit, wenn Wildlife und Tierfotografie angesagt ist, es ist ein Canon L 100-400mm
  • Adapter, um die Objektive auch an der M3 benutzen zu können
  • Spezieller Kameragurt
  • Kleines Stativ von Manfrotto
  • Zubehör: Ersatzkarten, Ladekabel, Batterieladegeräte, Reinigungsinstrumente. Alles was defekt gehen kann an Zubehör habe ich doppelt dabei, um es ersetzen zu können.

Offenlegung: Dieser Text enthält sog. Affiliate Links zu meinem Partner Bergfreunde.de. Alle Einkaufe über diese Links generieren eine kleine Provision für mich. Für dich kosten die Produkte deshalb nicht mehr!

DC Loew
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DC Loew

DC Loew ist Reiseblogger auf planetenreiter.de und berichtet von seinen Reisen im Speziellen, über das Leben und das Reisen im Allgemeinen sowie über Afrika, Lateinamerika, Safari, UNESCO Welterbestätten und naturnahes und individuelles Reisen im Besonderen. Zudem fotografiert er gerne und liebt die Exotik: Ob Offenbach oder die Osterinsel - los gehts!
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