Wandern und Trekking Reiseblog: Die beste Ausrüstung für Mittelgebirge und leichte nichtalpine Bergstrecken

Als Reiseblogger ist man ja auch viel draussen. Ich zumindest. Denn ich wandere für mein Leben gern. Und ich möchte jetzt im Frühjahr bzw. Sommer einfach mal die Chance nutzen, die meiner Meinung nach wirklich praktischste Bekleidung für Wander- und Trekkingstrecken in deutschen Mittelgebirgen oder ähnlichen, nichtalpinen Routen vorzustellen.

Das sind tatsächlich alles Klamotten aus meinem Schrank, welche sich im Laufe der Zeit als das Beste an Material und Tauglichkeit herausgestellt haben, wirklich gut funktionieren und nicht unnötig technisch oder schlicht zu teuer sind. Diese Klamotten sind auch für Reisen mit Wander- oder Outdoorelementen absolut zu gebrauchen.

Die Empfehlung für die beste Ausrüstung und Bekleidung für den Winter findet sich übrigens hier.

Ausrüstung für Wanderfreunde: Hoodie und T-Shirt von Te Moana
Ausrüstung für Wanderfreunde: Hoodie und T-Shirt von Te Moana, Hosen von Craghoppers und Haglöfs, Merino Longsleeve von Icebreaker, Schuhe von Adidas und Hanwag

Diese hier vorgestellte Ausrüstung ist für jeden erschwinglich, sehr gut zu kombinieren untereinander, und bei meinem Partner Bergfreunde erhältlich. In der Folge verlinke ich die Artikel über sogenannte Affiliatelinks. Wenn du über diese Links die Artikel kaufst, zahlst du nichts extra, aber ich bekomme eine kleine Provision welche mir hilft, diesen Reiseblog zu finanzieren.

Die Kombination der Bekleidung folgt dem Prinzip, mehrere Schichten aus sich ergänzenden Materialien am Körper zum tragen, und mit diesen Schichten einerseits warm und geschützt und trocken draußen zu sein, und andererseits diese Schichten auch wechseln zu können.

Da es sich hier um Reisetipps für den Sommer bzw. das Frühjahr handelt, habe ich die dritte Schicht, also die äußerste Wetterseite sozusagen, sprich die Hardshelljacke, weggelassen.

Wandern und Trekking nichtalpin: Hosen für Frühjahr und Sommer

Die Hose ist tatsächlich das wichtigste Kleidungsstück bei leichten Wanderrouten, finde ich. Wenn es richtig warm ist, geht natürlich nichts über eine kurze Hose. Ich möchte aber hier zwei langbeinige Alternativen anbieten, denn es gibt tatsächlich Länder, wo kurze Hosen von erwachsenen Männern nicht getragen werden, in Afrika ist dies z.B. in vielen Ländern der Fall, und für Safaris sind kurze Hosen ebenfalls auf gar keinen Fall zu empfehlen.

Kurzum, hier zu meiner liebsten Wanderhose. Bei wechselhaftem Wetter in unseren Breiten ist eine lange Hose in vielen Momenten die bessere Option. State of the art in jeder Hinsicht sind die Trekkinghosen der schwedischen Outdoor-Marke Haglöfs, denn sie vereinen die folgenden Merkmale in höchster Qualität:

  • Tragekomfort
  • Robustheit
  • Taschen, Reißverschlüsse, Haken, Ösen, verstellbare Hosenbeine, smarte und hilfreiche Details

Sorry wenn das wie ein Marketingtext klingt, aber manchmal schreibe ich die halt und da geht es mit mir durch. Es gibt kein Geld von Haglöfs für diesen Text, und die Hose habe ich selbst bezahlt! Tatsache ist aber: Ich schwöre auf die Haglöfs Rugged Mountain Pant. Einfach perfektes Teil, fast wasserdicht, mit vielen Taschen, lässt sich auch leicht waschen und trocknen. Über diese Hose geht wirklich nichts. Im Foto ist es die Wanderhose rechts. Diese Hose kann man auch auf längeren Trekkingrouten wie in Nepal oder den Anden tragen. das hier abgebildete Modell gibt es so nicht mehr zu kaufen, aber die Nachfolgemodelle sind genau so gut.

Die zweite Option für eine leichte Wander-und Trekkinghose, oder auch für Reisen, ist eine sehr lässige Cargohose von Craghoppers, aus sehr dünnem Stoff.

Dieses gute Stück ist definitiv für sehr warmes Wetter oder sehr warme und tropisch feuchte Gegenden. Weshalb ich sie die "Regenwaldhose" nenne und sie z.B. am Amazonas in Peru und Kolumbien dabei hatte. Denn sie ist zudem mückendicht. Macht alles mit, ist robust und dennoch sehr leicht. Kann man auch durchaus im Handgepäck mitnehmen.

Für Wanderungen in unseren Breiten im Sommer ebenfalls sehr tauglich. Insbesondere für Reisen ist sie auch sehr cool, mit einer wasserdichten Innentasche für z.B. den Reisepass oder Papiergeld und Kreditkarte.

Craghoppers ist eine Marke aus UK, und bei uns nicht ganz so bekannt. Die machen aber sehr durchdachte und wirklich sinnvolle Klamotten für die etwas robustere Reise, oder die Safari.

Halbhohe Wander- und Trekkingschuhe für nichtalpine Strecken, Mittelgebirge, Rheinsteig u.ä.

Die hier aufgeführten Wanderstrecken (Mittelgebirge, Rhein- und Moselsteig, Approach in den Alpen, Trekkingtouren ohne Eis und Schnee) kann man im Prinzip auch in Turnschuhen wandern.

Allerdings, wer mehr als zehn Kilometer laufen möchte und ggf. noch einen kleinen Rucksack tragen wird, der benötigt definitiv robustere Schuhe als Sneaker. Deshalb hier zwei Empfehlungen für Wanderschuhe, jedesmal wenn ich mit diesen Schätzchen laufe, bin ich erstaunt, wie gut sie sind. Ich empfehle

  • Adidas Terrex
  • Hanwag Belorado (oder ähnliches Modell)

Die Adidas Terrex sind im Prinzip sogenannte Trail-Runnung Schuhe, und es gibt sie in ziemlich vielen Ausführungen. Man kann die Terrex sehr gut zum Wandern tragen, denn sie verbinden die Leichtigkeit von Laufschuhen mit der Robustheit von halbhohen Wanderschuhen. Sie sind nässeabweisend, leicht, luftig, ziemlich ideal für nasses oder warmes Wetter. Warum man durch die Berge rennen muss, erschliesst sich mir absolut nicht, ist aber auch egal, die Kategorie dieser Schuhe ist aber auch aus den folgenden Gründen für Wanderungen und Trekkingtouren spannend,

Im Prinzip sind Trail Running Schuhe Sneaker mit dicker, grippiger Sohle. Sehr praktisch für leicht bergige Strecken, felsigen oder matschigen Untergrund, oder die Weinberge am Rhein- oder Moselsteig. Ich habe sie z.B. am Hookertrail in Neuseeland getragen, für diese Art von Wanderwegen (Schotter, Fels, Wiese, Bohlen) sind sie einfach perfekt.

Man kann sie sehr einfach abwaschen und reinigen, und am nächsten Tag sind sie wieder einsatzbereit. Zudem kann man sie auch wie ganz normale Sneaker tragen. Ich hatte sie als Allroundschuhe auf der Weltreise dabei, und ihre vielfältige Einsetzbarkeit ist definitiv ein Trumpf der Terrex.

Reiseblog Wander Ausrüstung:
Reiseblog Wander Ausrüstung: Adidas Terrex in Schwarz, Hanwag halbhohe Wander- und Trekkingsschuhe in Blau.

Die Hanwag Belorado (im Foto rechts) sind wirklich Klasse. Man läuft sehr weich und luftig, aber die Sohle ist tough, und wasserdicht. Bei schlechtem Wetter sind diese Wanderschuhe ebenfalls sehr gut, halten ziemlich trocken. Dabei sind sie wirklich leicht, und die Details wie die super robusten Schnürsenkel überzeugen.

Zu jedem guten Wanderschuh gehören ebenfalls Wandersocken. Diese Socken sind meistens an Zehen und Ferse verstärkt, und aus strapazierbarem und robusterem Stoff als normale Socken. Auf jeden Fall sollte man nicht an den Socken sparen, das kann ich schon mal als vielleicht deutlichste Empfehlung aussprechen.

Auf dem Überblicksfoto sind meine Wandersocken von The Noch Face zu sehen, es gibt aber noch andere sehr gute Marken. Zu den Wandersocken bei den Bergfreunden geht es hier entlang.

 

Wandern und Trekking nichtalpin bzw. im Mittelgebirge: Merino Longsleeve, T-Shirt, Hoodie

Auf ganz normalen, nichtalpinen Wanderrouten bei sommerlichem Wetter kann man meiner Meinung nach auf technische Funktionskleidung ganz gut verzichten. Ich trage dann gerne einen Hoodie aus Bio-Baumwolle, das ist angenehm, hält ggf. warm wenn es etwas kühler ist, und man ist ja schließlich auch nicht auf einer Expedition. Mit einer leichten Regenjacke lässt sich ein Hoodie zudem sehr gut kombinieren und man ist auch wettermäßig auf der sicheren Seite.

 

Zu kombinieren mit einem ganz normalen T-Shirt, beides von Te-Moana Clothing. Die machen Bekleidung für Traveller, für Menschen welche gerne draußen sind. Te Moana ist eine noch junge und ganz neue deutsche Marke, spezialisiert auf Hoodies und T-Shirts, für Frauen und Männer. Alles in Bio Baumwolle, übrigens.

Eine sinnvolle Kombination des Hoodies, wenn es im Frühjahr doch etwas frischer ist, ist ein 200er Merino Longsleeve der neuseeländischen Marke Icebreaker.

Das hält einerseits sehr warm, wird aber auch nicht unangenehm kalt, wenn es mal durchgeschwitzt ist. Zudem trocknet es sehr schnell, wenn man es gewaschen hat. Sehr praktisch. Im Foto unten ist es das graue Longsleeve in der Mitte. Ein solches Merino habe ich auch auf Reisen immer dabei, das ersetzt mal einen Pulli, ist auf langen Flügen extrem von Vorteil wenn die Kabine mal wieder auf Everesttemperatur heruntergekühlt ist, und man kann sogar sehr gut darin schlafen und das Merinoteil als Pyjama zweckentfremden.

Die für die Funktionsbekleidung von Icebreaker verwendete Wolle des Merinoschafes ist extrem angenehm, geruchsneutral, und auch ziemlich robust. So ein Teil hält Jahre, und das macht den relativ hohen Kaufpreis wieder wett. In Neuseeland fährt man ab und an an Weiden vorbei, wo diese - hoffentlich glücklichen -  Schafe leben.

Meine Empfehlung für eine sehr leichte und auch gepackt sehr kleine Regen- bzw. Windjacke ist die Houdini von Patagonia.

Wiegt 105 Gramm, ist zusammengepackt ungefähr so groß wie eine Zigarettenschachtel, und passt also fast überall mit rein.

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dc

DC Loew ist Reiseblogger auf planetenreiter.de und berichtet von seinen Reisen im Speziellen, über das Leben und das Reisen im Allgemeinen sowie über Afrika, Lateinamerika, Safari und naturnahes und individuelles Reisen im Besonderen. Zudem fotografiert er gerne und liebt die Exotik: Ob Offenbach oder die Osterinsel - los gehts!
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