Safari Reiseblog: Von Arusha in die Serengeti: Tansania Fly In Safari

(Aktualisiert Oktober 2018)

Man kann von Arusha, der Safari - Hauptstadt im Norden Tansanias, sehr gut mit einem Fahrzeug in die Serengeti fahren. Erst die Asphaltstraße bis zum Beginn der Auffahrt zum Ngorongoro Krater. Dann den Krater entlang auf lehmiger Erde und in luftiger Höhe. Dann die Abfahrt zur Serengeti, und in der Ebene über eine der schlimmsten Rüttelpisten Afrikas, mit teilweise unglaublicher Tierdichte.

Danach ins Grasmeer, nachdem man den Nabi Hill Gate passiert hat. Das Tor zur Serengeti ist eher unscheinbar. Staubig aber auf jeden Fall. So ist die Fahrt zur Safari schon eine besondere Reise.

Dieser Artikel zum Thema "Safari" beschreibt folgend die Optionen, mit dem Flieger in die nördlichen Nationalparks zu gelangen. ich bin die Strecke in die Serengeti jetzt schon ein paar mal gefahren, sie ist und bleibt immer bemerkenswert. Aber mal Fliegen hat absolut seinen Reiz, nicht nur für Fotografen.

Tansania Fly In Safari: Eingang zur Serengeti
Das Naabi Hill Gate, Eingang zur Serengeti, vom Ngorongoro Krater kommend. Noch ohne den namensgebenden Hügel, der kommt später!

Von Arusha per Buschflieger in die Serengeti: Fly-In Safari

Man kann aber auch in die Serengeti fliegen, und erspart sich damit ca. acht Stunden spannende, aber auch anstrengende Autofahrt. Das nennt man dann Tansania Fly in Safari.

Abflug in die Safarigebiete der Serengeti ist ab Arushas kleinem Flughafen, nicht ab Kilimanjaro International (KIA, oder auch JRO). Einige Fluggesellschaften fliegen auch ab Kilimanjaro, Dar es Salaam oder Sansibar direkt in die Nationalparks im Norden.

Von Arusha Flughafen gibt es zudem Flugverbindungen in die südlichen Nationalparks in Tansania, wie Ruaha oder Selous.

Der Flughafen von Arusha ist am westlichen Ausgang der Stadt in Richtung Lake Manyara oder Karatu. Wer zum Flughafen möchte und durch die Stadt fahren muss, sollte sehr frühzeitig aufbrechen, denn in Arusha herrscht ganztägig ein imposanter Stau: Zu enge Straßen, zu viele Autos, zu wenige Regeln!

Die Flieger in die Serengeti, meistens Cessna Caravan, legen oft mehrere Zwischenlandungen ein. So ggf. im Tarangire Nationalpark, am Lake Manyara und je nach Bedarf auf verschiedenen Pisten in der Serengeti. Es giibt einige Luxuslodges in der Serengeti mit eigener Landepiste. Die meisten Reisenden dürften zum Flugfeld in Seronera, im Zentrum der Serengeti, fliegen.

Reiseblog Tansania
Lake Manyara Tansania, aus der Luft

Vom Lake Manyara in die Serengeti

Auf dem Foto oben sieht man ein imposantes Spiel aus Wasser, Land, am nördlichen Ende des Lake Manyara. Das Flugfeld in Manyara ist auf der oberen Kante des afrikanischen Grabenbruchs, zweifellos einer der Flugplätze dieser Welt mit einzigartiger Aussicht. Hier in der Nähe gibt es auch einige sehr schöne Tented Lodges. Man hat also die Option, am Lake Manyara auszusteigen, um den dortigen kleinen, aber sehr sehenswerten Nationalpark zu besuchen. Dieser wartet mit vielen Elefanten und Flusspferden auf, sowie einer kleinen Löwenpopulation. Welche dafür bekannt ist, die Bäume zu erklimmen, was recht unlöwenhaft ist. Insbesondere aber kommen Birder in Manyara auf ihre Kosten, denn es gibt hier einige große Vorkommen an z.B. diversen Störchen.

Tansania Fly In Safari
Tansania aus der Luft: Über dem Krater Hochland östlich der Serengeti

Safari in Tansania: Auch für Traveller oder Backpacker möglich

Ab Manyara geht es in Richtung Serengeti, am Ngorongoro Krater und anderen Vulkankalderas vorbei. Und wer wirklich Glück hat, kann die Migration der Gnus in der Serengeti aus der Luft sehen. Und dies ist wahrscheinlich der beste Weg, dieses einzigartige Schauspiel der Natur zu verstehen, die Größe und Einzigartigkeit dieses Spektakels.

Man kann alle Flüge individuell buchen und man benötigt nicht zwangsläufig eine Safari dazu. Allerdings geht es gar nicht anders, als eine Safari dazu zu buchen, denn: Es gibt keine Option, von den Landeplätzen in der Serengeti oder den anderen Nationalparks mit öffentlichen Verkehrsmittel weiter zu kommen. Man wird also gemeinhin von seinem Driverguide bzw. seinem Safariveranstalter abgeholt werden.

Fly In Safari Reisetipps

Reiseveranstalter: Im Prinzip bieten alle europäischen Reiseveranstalter die Option an, in die Serengeti bzw. nach Tarangire oder Manyara zu fliegen. Ebenso kann man den Trip bei allen Veranstaltern vor Ort buchen, in Arusha oder Moshi.

Fluggesellschaften in die Serengeti, Flugzeugtyp, Flugdauer

Coastal Aviation verbindet im Norden von Tansania alle relevanten Landeplätze und ermöglicht z.B. auch einen Flug vom Kili in die Serengeti. Coastal ist unter diesem Link zur erreichen. Geflogen wird, wie auch bei den anderen Fluggesellschaften, meistens mit Cessna 208 Caravan mit 9-12 Sitzen. Die Flugdauer von Arusha in die Serengeti ist von den Zwischenlandungen abhängig. Auf dem Flug nach Seronera kann es schon mal vorkommen, dass man bis zu vier Mal zwischenlandet.

ZanAir fliegt ebenfalls in die Serengeti, und nach Sansibar.

PrecisionAir fliegt von Dar es Salaam direkt in die Serengeti.

Air Excel verbindet ebenso die wichtigsten Landeplätze im Norden mit Dar und Arusha.

Toiletten: Die Flugzeuge haben keine Toiletten an Bord, aber es gibt Toiletten an den Landeplätzen.

Kosten: Schwer festzulegen bzw. zu definieren, und sollte man unbedingt bei seinem Veranstalter herausfinden. Von Arusha in die Serengeti kann man einfach mit um die 150 Dollar pro Person kalkulieren.

Gepäck: Da die meisten Gesellschaften mit dem gleichen Flugzeugtyp fliegen, nämlich der Cessna Caravan, ist die Größe des Gepäckfachs bei allen gleich. Das Gepäck sollte nicht größer als 36x68cm sein. Coastal Aviation beschränkt es bei 15 Kilo. 

Ich würde auch nicht mit einem Hardcase Koffer auflaufen, sondern mit einer flexiblen Tasche.

Tansania Fly In Safari
Tansania von oben: Die Migration der Gnus in der Serengeti
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dc

DC Loew ist Reiseblogger auf planetenreiter.de und berichtet von seinen Reisen im Speziellen, über das Leben und das Reisen im Allgemeinen sowie über Afrika, Lateinamerika, Safari und naturnahes und individuelles Reisen im Besonderen. Zudem fotografiert er gerne und liebt die Exotik: Ob Offenbach oder die Osterinsel - los gehts!
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