Update über Lady Liuwa

Sambia: Neues über Lady Liuwa

 

Wer kennt eigentlich nicht die wunderbare, wunderschöne und auch sehr traurige und wahre Geschichte von Lady Liuwa?

Lady Liuwa ist die einzige verbliebene Löwin im Liuwa Plain Nationalpark, in Sambia. Die anderen Löwen fielen Wilderern und illegalen Trophäenjägern zum Opfer, sie blieb alleine über. Und sie blieb alleine und überlebte fünf lange Jahre lang. Die mitreissende Geschichte über Lady Liuwa könnt ihr euch  im tollen Dokumentarfilm The Last Lioness  selber anschauen.

 

Safari in Afrika planetenreiter.de Reiseblog
Safari in Afrika planetenreiter.de Reiseblog. Das Foto zeigt NICHT Lady Liuwa!

Das neue Parkmanagement hat versucht, Löwen aus anderen Parks in Sambia anzusiedeln, so dass diese zusammen mit Lady wieder ein Rudel in Liuwa gründen können. Doch das ist wirklich schwieriger als gedacht, und zeigt der Film sehr anschaulich.

Der letzte Stand der Dinge ist wie folgt: Eines der Löwenmännchen des vor einigen Jahren angesiedelten Bruderpaares verliess Liuwa und wurde in Angola erschossen. Eines von zwei Weibchen, welche man nach Liuwa, aus Kaufe, gebracht hatte, starb in einer Wildererschlinge. Das verbliebene Männchen hat mit Lady und dem zweiten Weibchen ein Rudel gegründet, aber es gibt noch keinen Nachwuchs. Lady ist mittlerweile ca. 13 Jahre alt. African Parks letztes Update zu den Löwen von Liuwa findet ihr hier.

Nachdem der Liuwa Plain Nationalpark bereits alle seine Büffel, die Elenantilopen sowie alle Löwen (bis auf Lady natürlich) durch Wilderei verloren hatte, geht es seit der Übernahme des Parkmanagements durch African Parks wieder aufwärts mit dem Gebiet. Wer Afrikanische Wildhunde sehen und fotografieren möchte, für den sollte Liuwa auch interessant  sein.

Touristisch ist die Gegend im nördlichen Sambia sehr spannend, da sie abgelegen liegt, infrastrukturell kaum erschlossen ist (es gibt keine Lodge, nur Campingplätze), aber die zweitgrösste Gnumigration Afrikas aufzuweisen hat. Grosse Teile des Jahres ist die Liuwa Ebene unter Wasser und nicht zu bereisen, nachdem der Oberlauf des Sambesi das flache Land überschwemmt und zu einem temporären Marschland macht. Die Camps sind lediglich zwischen Juni und Dezember geöffnet, man muss logistisch komplett unabhängig sein und mit allem Vorräten, Wasser, Benzin etc. ausreichend versorgt sein, klingt toll, wenn ihr mich fragt..

Einziger organisierter Anbieter meines Wissens ist Robin Pope Safaris, ansonsten: Auto in Livingstone oder Windhoek organisieren und selbst hinfahren…

Für mich ist die Geschichte von Lady Liuwa ein Symbol, wie sehr die afrikanische Wildnis bedroht ist, wie sehr der afrikanische Löwe vom Aussterben bedroht ist, und wie sehr viel der Mensch dafür tun muss, damit dies nicht passiert.

DC Loew
Dabei sein

DC Loew

DC Loew ist Reiseblogger auf planetenreiter.de und berichtet von seinen Reisen im Speziellen, über das Leben und das Reisen im Allgemeinen sowie über Afrika, Lateinamerika, Safari, UNESCO Welterbestätten und naturnahes und individuelles Reisen im Besonderen. Zudem fotografiert er gerne und liebt die Exotik: Ob Offenbach oder die Osterinsel - los gehts!
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DC Loew ist Reiseblogger auf planetenreiter.de und berichtet von seinen Reisen im Speziellen, über das Leben und das Reisen im Allgemeinen sowie über Afrika, Lateinamerika, Safari, UNESCO Welterbestätten und naturnahes und individuelles Reisen im Besonderen. Zudem fotografiert er gerne und liebt die Exotik: Ob Offenbach oder die Osterinsel - los gehts!