Panama – Costa Rica: Von Taboga nach San José

Von Taboga, Panama nach San José de Costa Rica

 

Es sind diese Reisetage zwischen den eigentlichen Reisezielen, welche mir immer wahnsinnig viel Spaß machen, und welche mich beim Planen auch die meiste Zeit kosten. Die Insel Taboga war ein wunderbarer Ort zum Nichtstun – heiß wie die Hölle, mit einer winzigen Brise Wind am Strand.

Und abends mit fantastischer Aussicht über die Bucht von Panama, bei Pizza und kaltem Bier. Aber der Traveller muss weiter!

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Und das Ziel heißt: Karibik! Mit einem Zwischenstopp in San José, der Hauptstadt von Costa Rica. Ist das alles an einem Tag machbar, so die Frage bei der Planung? Klar, es ist.

Also brechen wir morgens von Taboga auf, und gehen vom Hotel zum Bootspier.

Dort fährt um halb zehn Uhr morgens die Fähre Calypso zurück nach Panama Stadt.

Für die 20 km, durch die vor dem Panamakanal auf Reede liegenden Schiffe, braucht die Calypso ungefähr eine Stunde. Die Fahrt ist interessant, so viele Schiffe, die Fähre angenehm leer, das Wetter wechselhaft zwischen Regenschauern und Sonnenflut.

Am Bootssteg des Balboa Piers wartet bereits unser Fahrer, Senor Luis, auf den wir uns während unserer Zeit in Panama ganz wunderbar verlassen konnten. Die Fahrt von der Insel Naos, welche der Altstadt von Panama vorgelagert ist und wo die Fähre an- und ablegt, bis zum internationalen Flughafen in Tocumen, dauert ca. eine Stunde. Wenn man ganz viele verschlungene Pfade und Abkürzungen kennt, so wie unser Luis!

Panama Reiseblog: Per Schiff nach Panama Stadt
Die Fähre von Taboga nach Panama Stadt
Der Straßenverkehr in Panama: Fast wie in Dar-es-salaam!

 

Über den neuen Balboa Causeway, eine Schnellstraße, welche man in die Bucht vor der Altstadt gebaut hat, und wo es ein wenig aussieht wie eine Mischung aus Miami Beach und Havanna, geht es in Richtung Bankenviertel. Einkaufszentren so groß wie Flughäfen stehen neben Luxushotels aller US-amerikanischen Topketten in einem manhattanähnlichen Stadtzentrum voller Hochhäuser– Panama City hat einiges zu bieten!

Dazu passt, das auch der internationale Flughafen von Panama ziemlich Klasse ist – kompakt, effizient, und ganz schön was los. Unbedingt empfehlenswert: Das Restaurant im zweiten Stock der Abflughalle. Hier gibt es viele Klassiker der mittelamerikanischen Küche, auch für Vegetarier (Käsesandwiches! Quesadillas!) sowie ganz tolle Fruchtsäfte. Ist leider ziemlich teuer, der Flughafen, aber so ist das weltweit. Der offizielle Link zum PTY Airport in Panama ist hier.

In Panama bedient die lokale Fluglinie Copa Airlines offenbar zwischen Bogota und Mexico City jedes Kaff mit einer Landebahn, zudem fliegt Avianca dann noch die Orte an, wo Copa eine Stunde vorher hinflog.

Und mit Avianca fliegen auch wir von PTY nach SJO alias San José, der Hauptstadt Costa Ricas. Die Flugzeit ist weniger als eine Stunde, da bleibt kaum Zeit für eine Folge Big Bang Theory in Aviancas famosen in-seat entertainment system – in einem Airbus A 320!

Plus Getränke und Snacks, versteht sich, charmant gereicht von den Finalistinnen der letzten Miss-Mittelamerika Wahl.

Bienvenidos a Costa Rica! Ankunft in einem freundlichen Land

 

Der Flughafen von San José de Costa Rica ist ähnlich modern, sauber, aufgeräumt und lebendig wie der Flughafen von Panama, hat aber das bessere Panorama – denn er ist sehr malerisch zu Fuß eines hohe Berges gelegen.

Zur Abwechslung ist sogar unser Gepäck gleich da, der Zoll sowie die Immigration in Costa Rica freundlich und uns Willkommen heißend: Bienvenidos a Costa Rica! Muchas Gracias! Bis hierher war die Reise einfach, piece of cake, würde der US-Amerikaner sagen.

SJO_airport with volcano backdrop
Am Flughafen von San José de Costa Rica – fotografiert mit iPhone

Das Fortbewegungsmittel unserer Wahl in Costa Rica soll ein Leihfahrzeug sein, deshalb warten wir vor dem Ankunftsgebäude auf den Shuttlebus unserer Mietwagenfirma, welcher uns zur Mietstation bringen soll. Der Shuttlebus ist verständigt, wir warten.

Und in den kurzen zehn  Minuten vor dem Terminalgebäude sprechen uns tatsächlich drei freundliche Menschen, im Abstand weniger Minuten an, ob alles in Ordnung sei, ob wir Hilfe benötigen? Wir sind perplex, denn ohne dass anschliessend die Hand aufgehalten wird, kennen wir solche Hilfsbereitschaft gar nicht. Das kommt davon, wenn man zu oft nach Afrika fährt…

In Costa Rica ist man tatsächlich um unser Wohlbefinden besorgt, und niemand möchte Geld dafür, uns die Richtung zu zeigen, aus der wir den Shuttle Bus erwarten. Wir sind angenehm berührt ob dieser Freundlichkeit, werden ihr aber in Costa Rica immer wieder begegnen. Und erst mit der Übernahme unserer Mietwagens nimmt dieser wunderbare Reisetag mit Schiff – Flugzeug – Auto so richtig an Fahrt auf: Im Verkehrsgewühl von San José lernen wir, wieso man dort besser ein Navi oder eine detailreiche Karte dabei haben sollte. Denn in San José stehen weniger Straßenschilder als in der Kalahari. Dazu mehr im nächsten Teil!

DC Loew
Dabei sein

DC Loew

DC Loew ist Reiseblogger auf planetenreiter.de und berichtet von seinen Reisen im Speziellen, über das Leben und das Reisen im Allgemeinen sowie über Afrika, Lateinamerika, Safari, UNESCO Welterbestätten und naturnahes und individuelles Reisen im Besonderen. Zudem fotografiert er gerne und liebt die Exotik: Ob Offenbach oder die Osterinsel - los gehts!
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