Kreuzfahrten: Warum ich als Reisender nie auf Kreuzfahrt gehen werde

Eine kritische Betrachtung des Kreuzfahrt-Tourismus. Ein Beitrag mit guten Gründen, die gegen diese Art des Urlaubens sprechen sowie Tipps für nachhaltiges Reisen

Eigentlich sollte dies lediglich ein kritischer Text über das Reisen per Kreuzfahrtschiff sein. Und warum ich das für mich ausschließen werde, grundsätzlich und generell. Und warum das andere Menschen vielleicht ebenso tun könnten. Oder zumindest darüber nachdenken könnten. Dann wurde irgendwie mehr daraus. 

Ich bin die ewig gutgelaunten Reiseblogger Reiseberichte leid, in denen alles so toll ist, und man hier und dort unbedingt gewesen sein muss, YOLO und Bucketlist usw., und sich alles nur noch um das perfekte Instagram Foto und das coolste Video vom letzten Roadtrip dreht. 

Läse man nur noch Reiseblogs, stellte sich die Erde als bunter Reise – Themenpark und globales Bällchenbad für westliche Mittelklasse-Kids heraus, die Sabbatical machen oder Weltreise oder beides, und deren einziges Problem ist, dass der Akku des Smartphones die Grätsche macht und man im Flieger kein kostenloses WLAN hat.

Beispiele dafür? Ein Riesenproblem und monstermäßiger travel fail ist, wenn man als superlässiger Reiseblogger das Kleingeld für den Flughafenbus verloren hat und das Taxi keine Kreditkarte akzeptieren möchte, man im Flieger den Mittelplatz besetzen muss und das Entertainmentsystem ausgefallen ist, und eine echte Megakatastrophe, wenn der Vollmond auf Koh-Samui während der Vollmondparty von Wolken bedeckt ist und man kein Foto machen kann. Oder man den Bus zur Koalatour verpasst. Reisen kann schon hart sein.

Wie auch immer, es sollte hier um Kreuzfahrten gehen. Um eine kritische Betrachtung dieser Art des Urlaubens. Denn reisen ist etwas anderes. Und Kreuzfahrten bzw. der Kreuzfahrttourismus sind tatsächlich ein echtes und massives Problem für Mensch, Natur und Umwelt. Und zwar nicht nur aus einem Grund, sondern auch aus mehreren:

Aus Sicht des Umwelt- und Naturschutzes, aus Sicht des Arbeitsrechts, aus Sicht einer globalen Ressourcenverschwendung, einer sozialen Ungerechtigkeit und der Antwort auf die Frage, wer die Zeche für unsere Schiffssause wirklich zahlt.

In vielerlei Hinsicht steht die Kreuzfahrt stellvertretend für vieles, was momentan im weltweiten Massen – Tourismus grundfalsch läuft.

Warum ich nie auf Kreuzfahrt gehen werde

Also las ich mich in das Thema ein wenig ein, und musste erkennen: Das Problem ist größer. Es geht bei der Betrachtung des Phänomens „Kreuzfahrten“ auch immer um Over Tourism, Umweltverschmutzung, und welchen Einfluss das Reisen und der Tourismus auf die Natur, aber auch den Menschen in den Reiseländern, hat. 

Deshalb muss ich ein wenig weiter ausgreifen, ohne daraus ein Buch schreiben zu wollen, denn das wäre bei diesem Thema durchaus möglich. Reisephänomene wie der Kreuzfahrttourismus, Overtourism an besonders fotogenen Orten, der Hype darum in Medien wie Instagram, all das steht in einem – manchmal etwas unseligen – Verhältnis zueinander. 

Zu welchem Reiseblogs wie dieser zu einem kleinen Teil, grössere Reiseblogs und Reiseblogger zu einem grösseren Teil, nicht unwesentlich dazu beitragen, und ich als Reisender ohnehin ein fundamentaler Teil des Problems bin. 

Ich möchte, wie ursprünglich geplant und angedacht, mit einer kritischen Betrachtung der Reiseart „Kreuzfahrt“ beginnen. 

Es steht für mich persönlich ganz außer Frage, dass diese Art des Reisens für mich als individueller Traveller auf Grund der Charakteristik der Reise unmöglich ist.

Letztlich ist jede Kreuzfahrt ja mehr oder weniger eine pauschale Gruppenreise.

Aber so verreise ich nicht.

Dieser Reiseblog ist über das individuelle Reisen und Entdecken von Zielen und Kulturen abseits der üblichen Touristenpfade. Auf eigene Faust. Von mir aus mit dem Rucksack. Selbst organisiert, die Reiseroute entwickelt sich mehr oder weniger unterwegs. 

Es geht darum, das Neue zu entdecken, die Exotik zu suchen, zu reisen wie Menschen vor Ort, einzutauchen in fremde Kulturen. Geschichte zu entdecken, dem Pulsschlag der Zeit und unserer eigenen Vergänglichkeit nachzuforschen. Unterwegs zu sein ist reflektieren, nachdenken, sich glücklich treiben lassen ohne Fahrplan und Speisekarte.

Das ist, meiner Meinung nach, vollkommen unmöglich mit einer Kreuzfahrt. Bzw. dies ist der diametrale Gegensatz zum individuellen Reisen. Mental, philosophisch, praktisch.

Während einer Kreuzfahrt fährt das schwimmende Hotel einen ja an die Zielorte, die dienstbeflissenen Angestellten der Reederei organisieren gegen Entgelt die Ausflüge, und abends werden alle wieder eingesammelt und per Bus zurück zum Schiff gefahren. 

Zum Abendessen. Schweinebraten mit Klößen. Und danach Musical oder bayrischer Abend. 

Ich muss anders reisen. Ich habe keinen Menschen, der vor mir hergeht und das Gruppenfähnlein schwenkt, und alle traben hinterher. Auf mich warten keine Busse im Hafen, die mich in die Innenstadt von Barcelona oder Palma fahren. Für mich ist es eine grausige Vorstellung, wie eine Schafsherde durch eine fremde Stadt geführt zu werden, um abends dann zum Dinner an Bord getrieben zu werden.

Mit all den anderen Schafen.

Ein bezeichnendes Aha-Erlebnis war für mich die Dokumentation einer Kreuzfahrt im Fernsehen. An Bord gab es, vor der Karibikküste von Kolumbien, einen bayrischen Abend. WTF kann ich da nur denken. Was soll das? In der Karibik, vor Kolumbien, und die machen einen bayrischen Abend mit Weißwürsten und Hefeweizen?

Mit anderen Worten: ich verstehe es ganz tief aus mir heraus gar nicht, was das Besondere an einer Kreuzfahrt ist. Vielleicht, wenn ich mal richtig alt sein werde, also ab 75 aufwärts, nicht mehr gut zu Fuß bin und sowieso alles gesehen habe, dann, vielleicht, fahre ich mal auf Kreuzfahrt. Vorher wird dies auf keinen Fall geschehen. Auch nicht eingeladen, geschenkt oder sonst wie korrumpiert. 

Über meine eigenen persönlichen Befindlichkeiten hinausgehend, gibt es natürlich massive Gründe, welche gegen die Teilnahme an einer Kreuzfahrt sprechen. In erster Linie sind dies: Umweltverschmutzung, Meeresvermüllung, Over Tourism und die Problematik Erste Welt vs. Dritte Welt, welche sich u.a. in wirklich schlechten Arbeitsbedingungen an Bord niederschlägt.

Drei triftige Gründe die gegen Kreuzfahrten sprechen

1. Umweltverschmutzung, CO2 Ausstoß, Stickoxide, Feinstaub

Kreuzfahrtschiffe als auch Schiffe allgemein, sind massive Dreck- und CO2 Schleudern. Aus dem einfachen Grund, weil sie mit Schiffsdiesel bzw. Schweröl angetrieben werden. Diese Kraftstoffe bzw. ihre Rußpartikel sind, auch wenn einige Schiffe Filteranlagen haben, für Mensch, Natur und Umwelt, ziemlich schädlich. Am Ende des Artikels habe ich einige Links platziert, welche auf Seiten führen, die diesen Umstand näher belegen. Die Kreuzfahrtindustrie hat diese Problematik relativ lange ignoriert und verschwiegen. Erst ein einziges Schiff wird mit dem umweltfreundlicheren Flüssiggas betrieben, und erst wenige Hafenanlagen sind in der Lage, dort Flüssiggas anzubieten bzw. den Antrieb der Schiffsenergie von Land aus zu ermöglichen, so dass die Schiffe nicht die eigenen Motoren benutzen müssen. Man kann als umweltbewusster Mensch noch so sehr auf seinen ökologischen Fußabdruck achten und versuchen, diesen klein zu halten. Wer aber einmal auf Kreuzfahrt gegangen ist, für den wird es schwierig! Im Vergleich dazu sind Langstreckenflüge ein grüner Kindergeburtstag. 

NABU: Ein Kreuzfahrtschiff verbraucht PRO TAG so viel CO2 wie fast 84.000 Autos, stößt so viel Stickoxide wie etwa 421.00 Autos aus, und sondert so viel Feinstaub wie ca. 1 Million Autos und so viel Schwefeldioxid wie gut 376 Millionen Autos ab.

2. Meeresverschmutzung

Zum Glück ist dies keine Thematik mehr für spinnerte linke Ökokrieger, sondern so ziemlich in der Mitte der Gesellschaft bzw. in deren Bewusstsein angelangt. Die Verschmutzung der Ozeane ist ein großes Problem. If the oceans die, we die, sagt Paul Watson, einer der wirklich großartigen weil ziemlich kompromisslosen Meeresschützer.

Denn was machen Kreuzfahrtschiffe, welche zudem einen exorbitanten Verbrauch an Süßwasser an Bord haben, mit ihrem Müll, Biomüll und Abwasser?

Sie verklappen das größtenteils auf See, so wie die meisten Schiffe dies immer noch tun.

Zwar haben viele Kreuzfahrtschiffe mittlerweile eine  Müllverwertungsanlage als auch eine Kläranlage an Bord, aber das Müllproblem ist evident und alles andere als gelöst. Auch wenn einige der großen Reedereien, aufgeschreckt durch diverse Berichte von Umweltschutzorganisationen, in diesem Bereich nicht gänzlich untätig geblieben sind.

Ich verlinke am Ende des Artikels auf die Seiten einiger Reedereien mit ihren Umweltberichten (NCL, Aida), aber auch auf eine Auswertung des Guardian, welcher z.B. die MSC Reederei, P+O und Costa (u.a.) ganz schlecht aussehen lässt was die Abwasserentsorgung angeht.

In diesen Fällen hat man sich die Kläranlage gespart, weil das Musicaltheater und die Shoppingzeile noch Platz gebraucht haben, nehme ich an.

Reiseblog mal kritisch: Chinesische Plastikflaschen am Strand von Santa Cruz, Galapagos

3. Over Tourism, gesellschaftlicher und sozialer Impact, Billiglöhne, Arbeitsbedingungen

Unter dieser Überschrift sammeln sich eigentlich mehrere Themen, welche ich aber aus Platzgründen zusammenfasse. Over Tourism ist für jeden, welcher im Sommer in Palma, Dubrovnik, Key West, Venedig, einem Fjord in Norwegen oder in Barcelona gewesen ist, mehr als evident.

Wie sinnvoll ist es, in einer recht kleinen Stadt wie z.B. Dubrovnik, mehrere Tausend Menschen, welche mit dem Kreuzfahrtschiff angekommen sind, auf einmal in die Stadt zu karren? Zudem, das ist eine der Standard-Klagen über diese Art von Touristen: Kreuzfahrer geben vor Ort wenig Geld aus und tragen zum Tourismus als Einnahmequelle kaum bei. Da sie ja Verpflegung etc. rund um die Uhr in ihrem schwimmenden Hotels erhalten, denn Kreuzfahrten sind fast immer all inclusive, warum also für einen Espresso in Venedig zahlen? 

Over Tourism zerstört die überlaufenen Orte nicht nur physisch, sondern auch wirtschaftlich und sozial. Wer von den Einwohnern kann sich das Leben in Venedig oder Dubrovnik noch leisten, wenn die Preise durch den Tourismus in schwindelerregende Höhen gehen, die Touristen aber relativ wenig Geld in der Stadt lassen bzw. die Stadt ihre gewachsene Infrastruktur an Geschäften und Dienstleistungen komplett gegen Souvenirläden und Stadtführungen eintauscht?

Fast noch schlimmer als der Over Tourism an ohnehin überfüllten Orten, ist der Trend im Kreuzfahrtgeschäft, immer neue entlegenere Zielorte, Häfen und Küsten zu erschließen. Das Wachstum dieser Branche ist seit vierzehn Jahren ungebremst, jedes Jahr geht es nach oben. Jedes Jahr werden neue und größere Schiffe gebaut. Jedes Jahr kommen entlegenere und exotischere Ziele hinzu.

Die für 2027 prognostizierten 40 Mio. Passagiere auf Kreuzfahrtschiffen weltweit (Quelle: reisevor9 Ausgabe 11.2018) möchten auch die Naturschutzgebiete vor Alaska, die Antarktis sowieso aber auch die Skelettküste von Namibia, Spitzbergen, Grönland und die Südsee besuchen.

Over Tourism in Form des Kreuzfahrttourismus wird also in Zukunft auch an entlegene Orte, in Naturschutzgebiete und jeden Flecken dieses Erdballs getragen werden, der sich nicht explizit dagegen zur Wehr setzt. 

Ich frage mich nicht nur, wieso die japanische Walfangflotte mit ihren Waltötungs-Schiffen die Schutzgebiete in der antarktischen See befahren dürfen, sondern auch die Rußschleudern der internationalen Expeditionsschiffe. Ist es wirklich notwendig, an der Küste von Spitzbergen für ein Sektfrühstück anzulanden und dort die Eisbären dann als Kolaterallschaden abzuknallen? 

Billiglohn und seine Folgen

Und letztlich, ein auch nicht ganz unwichtiger Punkt, welcher im Umweltschutzfuror oft vergessen wird: Kreuzfahrten sind für die meisten unter uns deshalb so preiswert, weil Menschen an Bord arbeiten, die lausig bezahlt werden.

Die Schiffe fahren ja nicht unter der Flagge von EU-Ländern, denn dann müssten sie Mindestlohn bezahlen. Gastarbeiter aus China, Vietnam, den Philippinen, Indonesien und anderen Ländern arbeiten im Hotel- und Gastronomiebereich der Schiffe für einen schlechten Lohn, einen befristeten Vertrag, und unter Arbeitsbedingungen, für die man bei uns vor schon 100 Jahren zum Generalstreik aufgerufen hätte. 

Es ist wie mit dem Billigflieger fliegen: Dein preiswertes Flugticket zahlen die Angestellten der Fluglinie mit, weil sie schlecht entlohnt werden und nicht an den Gewinnen partizipieren. Das gleiche System greift auf den meisten Kreuzfahrtschiffen. Nur durch die Billigarbeiter im Inneren des Schiffes bekommen die all-inclusive Gäste auf dem Pooldeck das riesige Buffet, die saubere Kabine, den fruchtigsten Cocktail und den makellosen Pool. 

Kreuzfahrtschiff im Fjord bei Flam, Norwegen

Was kann ich als einzelner tun? Wie reise ich nachhaltig?

Ich sehe die Zukunft dieses Planeten leider massiv gefährdet. Ein Teil der Menschheit im Jahr 2018 feiert Parties auf dem Ast, den sie gerade selbst munter und wissentlich absägt. Der andere Teil liefert billigst die Sägen, und der dritte Teil der Menschheit engagiert sich in komplett sinnlosen Bürgerkriegen. Von der Erderwärmung und dem Artenschwund, sowie der grassierenden Wilderei in Afrika möchte ich gar nicht erst anfangen. 

Wenn es einen Gott gäbe, würde er den Menschen zurufen: Get out of the pool! I entrusted you with this paradise and look what you`ve done. (Peter Heller)

Wir haben nun mal keinen Planeten als Ersatz in der Hinterhand, aber wir tun so, als ob das so wäre. Ressourcenverschwendung, Umweltzerstörung, Überbevölkerung, ungleiche Verteilung des Wohlstands, Idiotie wohin man nur schaut – da möchte man eigentlich aufstecken.

Und wahrscheinlich gehen deshalb gerade viele Menschen auf Kreuzfahrt. Es ist der reinste Eskapismus. Wir amüsieren uns zu Tode. Und die Konsequenzen unseres Handelns sind uns vollkommen egal.

Aber: Man kann sich dem natürlich entschließen, versagen, einfach nicht mitmachen.

Insofern ist die in der Überschrift gestellte Frage einfachst zu beantworten. Aber man muss schon etwas tun, und ja, verzichten hilft. Du musst aber kein veganer Mönch werden, es gibt sinnvolle Abstufungen auf dem Weg ein nachhaltiger Konsument, Reisender und Bürger zu sein.

Wer ohnehin nachhaltig und mit einem geringen ökologischen Fußabdruck lebt, dem wird dies auch unterwegs als Reisender nicht schwerfallen. Hier einige eher grundsätzliche Tipps zum nachhaltigen sprich umweltfreundlicheren Reisen:

  • Gehe – wenn möglich – nicht auf Kreuzfahrt. Wenn du auf Kreuzfahrt gehst, kannst du diesen Urlaub. kompensieren, mit einem CO2 Ausgleich vielleicht. Oder einer Spende. Das hat, zugegeben, etwas von Ablasshandel. Aber ist besser als nichts tun.
  • Verreise und lebe grundsätzlich nachhaltig, und sorge für Entschädigung, z.B. mit einer Ausgleichszahlung deines CO2 Verbrauchs. Wer Langstrecke fliegt, kann den CO2 Ausstoß kompensieren, mit einer Spende z.B. an atmosfair. Um der Diskussion um die langen Flüge vorzubeugen, die auch ich unternehme: Der gesamte globale Flugverkehr trägt weniger als 5% des globalen CO2 Ausstoßes  bei. Schnitzelessen ist schädlicher!
  • Minimiere deinen täglichen ökologischen Fußabdruck auf diesen Planeten. Und das geht ziemlich einfach, indem man z.B. weniger Auto fährt (oder keines besitzt), weniger bis gar kein Fleisch konsumiert (oder Vegetarier oder Veganer ist), weniger Plastik kauft, und mehr an Naturschutzorganisationen spendet. So gehen 1% meiner gesamten Jahreseinnahmen (also nicht nur des Reiseblogs) an Naturschutzorganisationen wie die Zoologische Gesellschaft Frankfurt oder Sea Shepherd. Ich bin Vegetarier und besitze kein Auto. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass ich mich einschränke. Und ich missioniere niemanden: Es ist deine Entscheidung!
  • Man kann seinen Strom zuhause ziemlich einfach auf nichtatomare und nichtfossile Stromquellen umstellen und damit auch sehr leicht der unsäglichen Braunkohle eine Absage erteilen. Das geht mit grünem Strom von z.B. Greenpeace, und sogar u.a. bei Aldi. Der Wechsel des Strombetreibers geht mit wenigen Klicks über die Vergleichsportale wie Check24 oder Verivox. Kann ich nur empfehlen, ist einfach, und kostet weniger Zeit als du jeden Tag auf Instagram vertrödelst!
  • Oder man kann sich mit Gleichgesinnten zusammentun und etwas bewegen.
  • Oder man kann sogar als Reiseblogger darüber schreiben. Was in Anbetracht dieser sehr unkritischen Branche schon fast verwegen ist. Verwegenheit ist in diesem Fall aber sehr billig. Aber hoffentlich nicht umsonst. 

Weiterführende Links und Quellen dieses Artikels

Kritische Beiträge zum Thema Kreuzfahrten

Ein einziger Reiseblog hat das Thema Kreuzfahrten bisher kritisch behandelt: BraveBird zählt sieben Gründe auf, NICHT auf Kreuzfahrt zu gehen.

Der Guardian mit der Liste der größten Umweltsünder bei den Reedereien.

Tourism Watch zum Thema Billiglohn auf See.

Utopia listet elf Tatsachen über Kreuzfahrten auf, mit detaillierten Angaben zum Thema Co2, Stickoxide, Feinstaub.

NABU Deutschland zum gesamten Themenkomplex Kreuzfahrten und Umwelt, mit den bekannten jährlichen Rankings und allen aktuellen Studien.

ZDF heute über die Entsorgung von Lebensmittelabfällen auf Kreuzfahrtschiffen.

planetenreiter Reiseblog über die Meeresverschmutzung und den Plastikmüll.

Umweltschutzmaßnahmen an Bord der Kreuzfahrtschiffe

Der Stern über Kläranlagen auf See.

AIDA über die Umweltschutzmaßnahmen ihrer Flotte.

NCL über die Umweltschutzmaßnahmen ihrer Flotte.

Allgemeine Info zu Kreuzfahrten und Kreuzfahrtschiffen und nachhaltigem Reisen

Langer Artikel auf Wikivoyage über die Kreuzfahrtindustrie.

Wie kann man eigentlich nachhaltig reisen und worauf man unterwegs achten sollte erklärt der Indonesien Reiseblog Indojunkie sehr schön.

Ebenfalls eine der wenigen kritischen Reiseblogs ist Reisezeilen.de mit guten Tipps für nachhaltiges Reisen.

CO2 Emission des Flugverkehrs: Weniger als 5% global betrachtet.

IATA Technology Roadmap: Wirklich spannende Übersicht wie die Luftfahrt bestrebt ist, CO2 einzusparen. Lesenswert!

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DC Loew

DC Loew ist Reiseblogger auf planetenreiter.de und berichtet von seinen Reisen im Speziellen, über das Leben und das Reisen im Allgemeinen sowie über Afrika, Lateinamerika, Safari, UNESCO Welterbestätten und naturnahes und individuelles Reisen im Besonderen. Zudem fotografiert er gerne und liebt die Exotik: Ob Offenbach oder die Osterinsel - los gehts!
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