Safari Reiseblog: Die zehn besten Safari Destinationen in Afrika

(Update Juni 2019)

Safari Reisetipps für Afrika: Schon der Gedanke an meine nächste Safari ist elektrisierend für mich! Ich weiss, diese Art von Trip ist nicht für jeden, und Safari ist auch wirklich teuer. Um aber mal wirklich praktische Entscheidungshilfe zu geben, habe ich die für mich zehn besten Safari Ziele in Afrika einfach mal aufgelistet.

Man kann alle diese Safari-Tipps selbständig organisieren (Flug, Mietwagen, Safariveranstalter), man kann einen lokalen Safariveranstalter beauftragen und dieser macht die Detailarbeit,  oder man kann auch die meisten Länder und Nationalparks bei deutschen Reiseveranstaltern pauschal buchen.

Folgend also, der äusserst subjektive Versuch, die für mich zehn besten Safari Destinationen in Afrika zu katalogisieren.

Die meisten der folgenden Orte kenne ich aus eigener Erfahrung, und war dort bereits auf Safari.

Einige, wie Mana Pools in Zimbabwe, stehen auf meiner Bucketlist. Andere, wie vielleicht Sabi Sands in Südafrika, müsste ich mir erst mal persönlich anschauen, um beurteilen zu können, wie gut sie sind für Fotosafaris und für Reisen dort hin. Wieder andere, populäre Ziele wie der Krüger Nationalpark in Südafrika sind mir dann doch etwas zu wenig Wildnis für meinen Geschmack, dort gibt es z. B. Asphaltstraßen, deshalb von mir noch nie besucht, und in dieser Liste nicht enthalten.

Neu: Ich habe, speziell für Menschen, welche die Löwen Afrikas unterstützen möchten, eine neue Liste mit den besten Plätzen und Nationalparks, um Löwen zu sehen erstellt.

Neu: Ich habe die Parks und Safarigebiete um die beste Reisezeit ergänzt. "Beste Reisezeit" ist manchmal die Nebensaison, wenn es weniger Besucher gibt. Aber manchmal auch die Hauptsaison, weil das Wetter einfach angenehmer ist. Für Fotografen gibt es dann ggf. noch mal ganz andere Gründe, w warum eine Reisezeit sinnvoll ist. Generell gilt: Die Angaben bezüglich des Wetters sind historische Näherungswerte, welche in den letzten Jahren, aufgrund der globalen Erwärmung und des Klimawandels, zusehends weniger verlässlich sind.

Serengeti plains in golden light. Photography by DC Loew

Was heisst Safari, und was macht eine gute (Foto) - Safari aus?

Safari heisst für mich, auf einem Game Drive  (Pirschfahrt heisst das wohl auf Deutsch) sehr viele Tiere sehen zu können und sehr wenigen Menschen begegnen zu müssen.

Für mich als Reiseblogger und Wildlife Fotograf zählen aber auch die örtlichen Lichtverhältnisse, sowie die Fluchtdistanz der Tiere. Wichtig auch, wie man im Nationalpark unterkommen kann - ist die Gegend abgelegen, wie sind die Flugverbindungen dort hin, lohnt sich ein kurzer Abstecher usw..

Diese Safari Liste wird sicherlich nicht die üblichen Luxusunterkünfte aufzählen, für mich als Reiseblogger zählen ungezwungene, hemdsärmelige Lodges und Campingplätze mehr.

Und natürlich geht es hier nicht um Safaris für Trophäenjäger. Diese armseligen Idioten verdienen nichts als unsere Verachtung.

10. Etosha National Park, Namibia

Etosha NP in Namibia, das bedeutet: Viele Tiere, staubige Landschaft, sehr einfach zu erreichen, viele Safari-Anbieter vor Ort, und recht preiswert. Unterkünfte im Park sind für Camper ok, aber im Prinzip nicht so wirklich prickelnd. Außerhalb des Parks gibt es die besseren (luxuriöseren) Optionen und recht schöne Lodges zum Wohlfühlen. Im Etosha Park hat mir das Camp bei Namutoni am besten gefallen. Für Fotografen auf Safari ist Etosha ziemlich Klasse, insbesondere Giraffen und Elefanten lassen sich hier fast mit Garantie fotografieren.

Man muss eigentlich nur an den (künstlichen) Wasserstellen warten. Orientierung in Etosha ist sehr einfach, das Fahren auch, man braucht noch nicht mal einen 4x4. Namibia ist ein tolles Einsteigerland für Safaris als auch für Afrika.

Die Anfahrt nach Etosha vom Flughafen Windhoek ist einfach - vier bis fünf Stunden auf sehr anständigen asphaltierten Straßen.

  • Camping - Empfehlung Etosha: Die Camps Halali und Namutoni sind innerhalb des Nationalparks. Es gibt in beiden auch sogenannte Chalets, also kleine Bungalows, für diejenigen, welche es nicht so haben mit dem Camping! In beiden machen auch Overlander halt. Die Campingplätze in Namibia sind eingezäunt. Der dritte Campingplatz in Etosha heisst Okaukuejo, hier gibt es auch Apartments zu mieten. Die Campsite ist eher staubig und teilt man sich mit Kojoten und Erdhörnchen.
  • Gut zu kombinieren mit: Moremi Game Reserve und Chobe NP in Botswana
  • Gut geeignet für: Safari Neulinge, Afrika Einsteiger, 4x4 Anfänger, Wildlife Fotografen
  • Tiere, für die man nach Etosha fährt: Löwen, Vögel, Giraffen, Elefanten, Nashörner
  • Nächstgelegener Flughafen: Windhoek. Weiter von dort nach Etosha geht es per: Mietwagen, 4x4, Pauschaltrip. Die Straßen bis zum Park sind asphaltiert, in Etosha dann Gravel und Sand, aber kein Tiefsand wie in Botswana.
  • Preisniveau der Safari: eher niedrig. Vielleicht ist Etosha einer der besten Parks für Selbstfahrer und Neulinge, einfach zu erreichen, mit vielen Tieren.
  • Beste Reisezeit für Etosha: Eigentlich ganzjährig. Im Februar ist Regenzeit, das ist aber nicht vergleichbar mit z.B. der Monunszeit in Indien. Die heissesten und trockensten Monate sind September bis Dezember, also im Sommer auf der Südhalbkugel. Hochsaison in Namibia ist im November, Dezember, wenn in Südafrika und Namibia Sommerferien sind.
  • Mehr Info hier im Blog: Etosha für Einsteiger
Auto in der Etosha Pan, Namibia
Safari in Etosha pan, Namibia

9. Arusha Nationalpark, Tansania

Eine landschaftliche Perle, und für Fotografen ein Geheimtipp, denn dieser kleine (137 qkm) Nationalpark in der Nähe der tansanischen Stadt Arusha im Norden des Landes, unweit vom Kilimandscharo und Mount Meru, ist landschaftlich außergewöhnlich und garantiert eine tolle Safari.

Im Herzen des Arusha Nationalparks ist ein Vulkankrater mit Regenwald, es gibt eine kleine Grassavanne, die Momela - Seen, und die montane Fauna an den Hängen von Afrikas viertgrösstem Berg, dem Mount Meru (mit mehr als 4500m Höhe). Zu bewundern und zu fotografieren gibt es die sehr seltenen Colobus Affen, viele Giraffen, Vögel, Büffel, Nilpferde. Keine Löwen. Leoparden gibt es, aber die zu sehen grenzt an ein Wunder. Deshalb ist der Arusha Nationalpark auch toll für eine Walking Safari, die lokalen Safarianbieter in Arusha und Moshi haben diese im Programm. Man geht mit einem der (bewaffneten) Ranger des Parks.

Die Nashörner wurden bereits in den 1970er Jahren in der Gegend ausgerottet. Der Arusha NP im Norden Tansanias ist tatsächlich eine der unbekannten Safari Perlen Afrikas, aber definitiv eine Reise wert. Leicht zur erreichen über die Flughäfen Kilimandjaro International oder Nairobi. Perfekt auch für einen Kurztrip. Sehr gut auch für den Beginn einer längeren Tour mit dem Safari 4x4 im Norden von Tansania, es gibt einen Campingplatz dort am Fuße des Meru. Dieser Platz ist sehr hübsch, mit großer grüner Wiese. Ab und an schauen Affen und Büffel vorbei.

  • Safari Reiseblog Lodge Empfehlung: Rivertrees Lodge, 20 Minuten außerhalb des Nationalparks in Usa River, zwischen Arusha und Moshi gelegen, nicht sehr weit vom Flughafen KIA bzw. JRO.
  • Gut zu kombinieren mit: Serengeti, Tarangire, Ngorongoro Conservation Area, Kilimanjaro NP, alle in Tansania.
  • Gut geeignet für: Eine Eintagessafari ab Arusha, Tansania, und für Selbstfahrer zum Ausprobieren von Fahrzeug und Campingequipment. Für Natur- und Tierfotografen ist der Arusha NP Spitze, da er so viele Lebensräume und Tierarten auf kleinstem Areal aufweist. Der Arusha NP ist auch super für eine wirklich schöne Walking-Safari.
  • Tiere für die man zum Arusha NP fährt: Giraffen, Colobus-Affen, Büffel, Zebras, Mangusten.
  • Reiseblogger Safari Fotografie Empfehlung: In den Regenwaldbereichen im Arusha NP die Colobus Affen fotografieren, die sind leicht zu finden und Menschen gewöhnt. In der Dunkelheit des Waldes aber schwer zu fotografieren! Alle Safari - Anbieter in der Gegend zwischen Arusha und Moshi bieten Tagestouren und Walking-Safaris im Arusha Nationalpark an.
  • Nächstgelegener Flughafen: Kilimandjaro International, Tansania. Mit Abstrichen - weil etwas entfernt und man eine Grenze überqueren muss: Nairobi, Kenia.
  • Preisniveau: Tansania ist eher teuer, Selbstfahrersafaris sind hier noch nicht so üblich wie im südlichen Afrika. Arusha NP ist aber recht preiswert als Tagesausflug buchbar, ab Arusha oder Moshi, mit einem lokalen Safari-Veranstalter.
  • Beste Reisezeit Arusha NP Tansania: Eigentlich auch ganzjährig. In der großen Regenzeit zwischen Dezember und März sind die Wege im Park ggf. überschwemmt und schlammig. Es ist aber recht warm und regnet auch nicht andauernd. Hochsaison ist im Dezember, Januar. Zwischen April und September ist es meistens recht trocken und angenehm, und eine sehr gute Zeit für Safari.
  • Mehr Info hier im Blog: Auf dem Arusha - Moshi Highway

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8. Madikwe Game Reserve, Südafrika

Ein tolles Safariziel! Unweit von Johannesburg, Südafrika, über bestens asphaltierte Straßen ist Madikwe sehr leicht zu erreichen.

Klasse Unterkünfte, wenn auch eher hochpreisig. Sehr schöne Buschlandschaft mit vielen Tieren und guten Fotomomenten. Klare Empfehlung für eine Safari für Einsteiger, oder wenn man nicht so viel Zeit hat. Es gib Löwen und Wildhunde, das allein reicht, um sich unter die zehn beste Safari Ziele zu platzieren! Spannend auch zu verfolgen, ob die Gepardenansiedelung endlich nachhaltig klappt, und ob man den Park tatsächlich mit dem Pilanesberg NP zu einem Riesenpark zusammenlegen kann.

  • Camp Empfehlung: Thakadu Camp. Schöne Zelte, tolles Essen, Camp ist eingezäunt!
  • Gut zu kombinieren mit: Central Kalahari Game Reserve, Botswana
  • Gut geeignet für: Den Zwischenhalt, wer von Johannesburg bzw. vom Flughafen Johannesburg mit dem Mietwagen bzw. 4x4 nach Botswana fährt. Super für Naturfotografen um insbesondere Löwen und Wildhunde zu fotografieren.
  • Tiere für die man nach Madikwe fährt: Afrikanischer Wildhund, Breitmaulnashorn, Löwen.
  • Reiseblogger Safari Fotografie Empfehlung: Wildhunde! Mit die großartigsten Tiere Afrikas. Die Guides wissen meist ganz gut, wo sie zu finden sind. Fototipp: Die Hunde nicht von oben fotografieren, sondern auf Augenhöhe bleiben. Kann man sich trauen, die tun nix, die wollen nur spielen ;-)
  • Nächstgelegener Flughafen: Johannesburg, Südafrika. Dauer der Anfahrt vom Flughafen Johannesburg ca. 3 - 4 Stunden. Wer also einen Nachtflug ab Mitteleuropa nutzt, ist früh morgens in Johannesburg und kann direkt vom Flughafen losfahren, und ist dann zum Nachmittags-Gamedrive in Madikwe.
  • Beste Reisezeit um Madikwe zu besuchen: Zwischen März und November sind die Temperaturen angenehm niedrig, im Sommer (also im europäischen Winter) ist es dann schon sehr heiss. Regenzeit ist von Oktober bis April, mit den stärksten Regenfällen und Regentagen zwischen November und Februar.
  • Mehr Info hier im Reiseblog: Auf dem Weg nach Botswana, Safari im Madikwe Game Reserve
  • Preisniveau Madikwe: Anfahrt und Parkgebühren sind eher günstig vom Preisniveau. Teuer sind die Unterkünfte! dafür sind die auch ziemlich schön!
  • Mehr Info hier im Blog zum Pilanesberg NP in Südafrika

7. Bwindi Impenetrable NP, Uganda

Hier muss ich noch hin. Einer von vier Nationalparks in der Welt, wo man die wenigen noch verbliebenen Berggorillas dieses Planeten besuchen darf. In unwegsamen Dschungel an den Hängen der Virungaberge durch das wilde Grün stapfen, auf der Suche nach einer Gorillafamilie. Muss auf Grund der Sicht- und Lichtverhältnisse und der Anreise eher schwierig sein für Fotografen. Aber sicherlich eine tolle Walking Safari. Momentan kostet das Permit in Uganda  600 US Dollar pro Person, ist also nicht gerade preiswert!

  • Gut zu kombinieren mit: Parc National des Volcans in Ruanda, oder dem Queen Elizabeth NP in Uganda.
  • Tiere für die man Bwindi fährt: Berggorillas.
  • Reiseblogger Safari Fotografie Empfehlung: Im Regenwald ist es dunkler als man annimmt. Den ISO Wert sehr hoch ansetzen, dann klappt das auch mit den Gorillas. Und alle Töne der Kamera abstellen. Den Blitz sowieso.
  • Gut geeignet für: Once in. Lifetime Auge in Auge mit den friedlichen Berggorillas.
  • Preisniveau: Ein Gorillapermit kostet mittlerweile 600 US Dollar pro Person.
  • Beste Reisezeit für den Bwindi Nationalpark: Der Park ist ganzjährig geöffnet. Am wenigsten regnet es zwischen Juni und August und Dezember bis Februar.
  • Nächstgelegener Flughafen: Entebbe, Uganda, Kigali, Ruanda.
Die besten Safari-Destinationen im Safari Reiseblog
So geht Safari für Selbstfahrer! Foto ist aus dem Halali Camp im Etosha NP, Namibia.

6. Central Kalahari Game Reserve CKGR, Botswana

Botswana ist ein tolles Safari-Land – hier gibt es eigentlich alles, was eine Safari ausmacht:

Landschaft, Einsamkeit in der Natur, Tiere, tolle Nationalparks, Africa at it`s very best!

Eines der größten Schutzgebiete Afrikas ist das CKGR, das Central Kalahari Game Reserve. Wer wahre Einsamkeit und einzigartige Natur sucht, der ist hier richtig.

Für Selbstfahrer gilt: alles mitbringen. Deshalb empfehle ich diese Packliste. Tiere in der Kalahari: Oryx, Löwen, Springböcke. Das CKGR ist schwierig zu befahren in der Regenzeit im Februar, März.

  • Safari Reiseblog Camp Empfehlung: Sunday Pan Campsites, Deception Valley. Man benötigt ein GPS, hier kann man sich nicht anders orientieren.
  • Gut zu kombinieren mit: Chobe NP, Botswana, Madikwe Game Reserve Südafrika
  • Gut geeignet für: Selbstfahrer-Safari für Fortgeschrittene. Unerschrockene Afrika-Camper. Die Camps im CKGR sind NICHT eingezäunt, Löwen- und Elefantenbesuch ist gut möglich. Man sollte wissen, wie man sich dann am besten verhält. Löwen und Elefanten sind nicht so tolerant bei Missverständnissen!
  • Tiere für die man in das CKGR fährt: Oryx Antilopen, Löwen, Geparden, Löffelhunde, Hyänen.
  • Preisniveau Botswana Safari: Teuer! Die schönsten Campingplätze in Botswana können schon mal 30 - 50 US Dollar pro Person pro Übernachtung kosten. Plus Anfahrt, Fahrzeugmiete, und Eintrittskosten für den Nationalpark.
  • Beste Reisezeit Central Kalahari Game Reserve: Die Regenzeit, die sogenannten wet months, sind von Dezember bis März. Im März kann die Kalahari dann schon mal wie einen Seenplatte aussehen, was das Fahren sehr schwer macht. Mai bis Oktober sind die trockenen Wintermonate, wo es ganz schön kalt werden kann im Camper. Dann gilt: Schlafsack nicht vergessen!
  • Nächstgelegener Flughafen: Gabarone, Botswana, Maun, Botswana. Oder Anreise über Johannesburg, Südafrika, welches mir die besten Option zu sein scheint. Man hat in Johannesburg einfach die bessere Auswahl an Flügen als auch an Mietwagen.
Safari in Afrika planetenreiter.de Reiseblog
Safari in Afrika planetenreiter.de Reiseblog: Panorama Mkomazi NP, Tansania

5. Mana Pools, Zimbabwe

Was für tolle Safari-Fotos werden denn dort gemacht: Elefanten im Morgenlicht, in einem magischen Wald aus Akazien. Safari in Zimbabwe ist sicherlich etwas für eher abenteuerlustige Menschen. Ganz oben auf meiner Liste von noch nicht besuchten Nationalparks: Mana Pools Nationalpark in Simbabawe. Anreise von Botswana oder Südafrika, geht wohl recht problemlos auch für Selbstfahrer. Abstecher zu den Viktoriafällen nicht vergessen!

  • Gut geeignet für: Ambitionierte Natur-Fotografen, erfahrene 4x4 Selbstfahrer und altgediente Afrika-Camper
  • Gut zu kombinieren mit: Hwange NP, Simbabwe.
  • Tiere für die man nach Mana Pools fährt: Afrikanischer Wildhund, Elefanten. Die baumbestanden lichte Landschaft am Ufer des Sambezi ist berühmt für ihre Elefanten, die sich quasi auf den Zehenspitzen in die Bäume strecken, um die letzten grünen Blätter oder Früchte mit dem Rüssel zu pflücken.
  • Preisniveau Mana Pools: Die komplexe Anreise über Botswana oder Südafrika machen Mana Pools eher teuer. Die eigentliche Gebühr für den Nationalpark (conservation fee) ist im Vergleich zu Tansania oder Botswana dann günstig, mit 20 US Dollar pro Person pro Tag. (Zur Übersicht der Tarife der Nationalparks in Simbabwe bitte die offizielle Seite von Zimparks besuchen).
  • Beste Reisezeit für Mana Pools: Trockenzeit ist von Juni bis Oktober, gefolgt von der touristischen Hochsaison in Mana Pools von Juli bis September. Nebensaison ist von Januar bis Juni. Kaum Regen fällt in der Zeit von April bis September.
  • Nächstgelegener Flughafen: Harare, Zimbabwe. Oder Anreise mit dem 4x4 Fahrzeug über Kasane, Botswana bzw. von Johannesburg, Südafrika aus.
Safari Reiseblog
Junge Löwen in der Serengeti. Foto DC Loew

4. Moremi Game Reserve (Okavango Delta), Botswana

Das Moremi Game Reserve in Botswanas Okavangodelta ist eines der jüngsten Weltnaturerben der UNESCO. Vollkommen zu Recht, was für eine fantastische Safari -Destination. Für Selbstfahrer, für Luxuslodgereisende, für Fly In Safaris, und für Safaris mit dem Boot.

Eine einzigartige Landschaft geschaffen von Kalahari und Okavango, tierreich, aufregend, wundervoll. Auch relativ leicht zu erreichen. Für Fotografen eine eher schwierige Landschaft, finde ich, da bildlich uneinheitlich. Elefanten, Löwen sind häufig anzutreffen, aber sie sind oft verdeckt von Bäumen und Gebüsch. Für Birder ist es ebenfalls traumhaft dort.

  • Camping Empfehlung: Third bridge camp site. Vorsicht vor den Pavianen!
  • Gut zu kombinieren mit: Chobe NP Botswana;  dem Norden von Namibia und dem Süden von Zambia.
  • Tiere für die man nach Moremi fährt: Löwen, Elefanten, Nilpferde, Großer Kudu, Säbelantilope, Lechwe-Antilope. Afrikanischer Wildhund.
  • Gut geeignet für: Hier kann man auch als Safari-Einsteiger bzw. Selbstfahrer sehr gut hinfahren. Ausgangsstation für den Safari Roadtrip ist Maun, Botswana.
  • Nächstgelegener Flughafen: Maun, Botswana. Oder Anreise über Windhoek, Namibia bzw. Johannesburg, Südafrika
  • Preisniveau: In Botswana ist sogar Camping teuer! Beliebte Campsites wie Third Bridge kosten 50 US Dollar pro Person pro Übernachtung, zzgl. die Gebühren für den Nationalpark, Anreise, Fahrzeugmiete.
  • Beste Reisezeit Moremi Game Reserve bzw. Okavangodelta: Ganzjährig!Die Trockenzeit ist zwischen Juli und Oktober, das dann eher lichte Buschwerk ermöglicht sehr gute Tiersichtungen. Nachts kann es kalt werden! In der Regenzeit (wet months) zwischen Januar und März können Teile des Okavangodelta überschwemmt und unpassierbar sein. Wettermässig ist das aber ganz schön, nicht so heiss, und weniger Besucher gibt es auch.
  • Alle Nationalparks Botswanas auf einen Blick hier im Safari Blog

3. Masai Mara, Kenia

Einer der großen Safari-Klassiker in Afrika. Für Raubtier Fans einer der besten Orte, um Löwen, Leoparden und Geparden anzutreffen und zu fotografieren.

Insbesondere, wenn die Migration der Gnuherden auf ihrer jährlichen Wanderung in der Masai Mara eintrifft, im September und Oktober. Dann ist eine Safari in Kenias wichtigstem Wildschutzgebiet ein wahres Ereignis für alle Sinne. Einfach zu erreichen mit dem Kleinflieger ab Nairobi, oder eine halbe Tagesfahrt mit dem 4x4/Kleinbus. Gute Auswahl an Camps und Lodges inner- und außerhalb des Nationalparks. Von der Mara in die Serengeti gibt es keinen direkten Zugang oder einen geöffneten Grenzposten. Zudem dürfen kenianische Safari - Autos nicht nach Tansania und umgekehrt. Eine Kombination ist aber dennoch möglich, man muss die Fahrzeuge am Grenzübergang ausserhalb des NP wechseln.

  • Reiseblogger Safari Fotografie Empfehlung: In die Masai Mara fährt man, wenn man unbedingt Löwen und Geparden fotografieren möchte. Diese hier anzutreffen ist fast garantiert. Die Great Migration, also die berühmte Wanderung der Gnus durch Serengeti und Masai Mara erreicht die Mara ungefähr im September, Oktober. Eine Fahrt per Safari Jeep von Tansania aus ist nur schwer möglich, von der Serengeti aus geht das nicht.
  • Gut zu kombinieren mit: Amboseli NP, Serengeti, Arusha NP, Tarangire NP, Ngorongoro Crater, Tansania, Tsavo Nationalparks in Kenia.
  • Tiere, für die man nach der Masai Mara fährt: Leopard, Löwe, Gepard. Gnus.
  • Gut geeignet für: Safari Einsteiger. Eine organisierte Safari in der Mara ist auch relativ preiswert! Und die Mara ist der Ort, wo man am sichersten Raubtiere vor die Fotolinse bekommen kann.
  • Nächstgelegener internationaler Flughafen: Nairobi, Kenia, mit Abstrichen Mombasa, Kenia.
  • Preisniveau: Kenia ist wahrscheinlich das preiswerteste Safariland, hier dominiert dafür eher noch die Safari mit Driverguide.
  • Beste Reisezeit Masai Mara: Ganzjährig. Die grosse Tierwanderung der Gnus und Zebras (Great Migration) ist ungefähr im September/Oktober in der Mara, ggf. etwas früher mit den Flussquerungen im Juli/August. Das ist auch die beste Zeit für Tierbeobachtungen, aber auch die touristische Hochsaison.
  • Mehr lesen: Löwen in Afrika
Safari-Nationalparks in Afrika
Immer auf der Hut: Hyäne in der Serengeti

 2. Chobe National Park, Botswana

Eine echte Wildnis. Nur für Unentwegte. Aber eine Fahrt nach Savuti, im Herzen des Schutzgebiets, ist so einzigartig wie beschwerlich. Safari wie es sein soll. Aber warum sollte es einfach sein, den zweitschönsten Ort des Planeten besuchen zu dürfen?

Botswana ist sicherlich eine wirklich schöne Safaridestination, mit Unterkünften in allen Preisklassen, gut organisierten  Nationalparks und einem funktionierenden  Schutz der Tiere vor Wilderei. Für Safari Fotografen ein Selbstläufer, mit vielen Tieren und toller Landschaft. Und: Keine Trophäenjäger mehr im Land, Botswana möchte mit armseligen Psychopathen kein Geld mehr verdienen.

Der Teil des Nationalparks direkt am Chobe Fluss nennt sich Chobe Riverfront, und ist von der Stadt Kasane aus sehr leicht zu erreichen. Dieser Teil des Chobe NP ist im Gegensatz zum inneren Teil des Parks auch wesentlich einfacher zugänglich.

  • Camping Empfehlung: Savuti Campsite. Ein afrikanischer Klassiker. Nur mit dem 4x4 zu erreichen.
  • Safari Reiseblog Empfehlung: Wenn möglich als Selbstfahrer nach Savuti fahren, wenn man in einfacheren Gegenden in Namibia oder Südafrika Erfahrungen als Safari Selbstfahrer gesammelt hat. Für Anfänger und Einsteiger ist Chobe ein harter Brocken! Auf der Fahrt zwischen Maun und Kasane, durch den Chobe und den Moreni hindurch, gibt es keine Tankstelle, und keinen Laden. Man braucht ein Fahrzeug mit Extra-Tank und muss Wasser, Lebensmittel etc. ausreichend dabei haben. Ohne GPS geht es auch nicht.
  • Gut zu kombinieren mit: Moremi Game Reserve; Bwabwata in Namibia.
  • Tiere für die man nach Chobe fährt: Afrikanischer Wildhund. Vögel, Löwen, Elefanten.
  • Gut geeignet für: Afrika-Aficionados und Leute mit Erfahrung, was das Fahren in sehr sandigem Gebiet angeht.
  • Preisniveau: Safari in Botswana ist nichts für Sparfüchse! Mit anderen Worten: eher teuer.
  • Beste Reisezeit im Chobe Nationalpark: August bis Oktober, trocken und sehr heiss, aber toll um die Tiere zu sehen. Trockenzeit ist von Mai bis Dezember. Regenzeit von Januar bis März, dann ist auch Nebensaison, und die Wege können für Selbstfahrer schlammig und schwierig zu meistern sein.
  • Nächstgelegener Flughafen: Maun oder Kasane, Botswana. Oder Anreise über Windhoek, Namibia, oder Johannesburg, Südafrika. In Johannesburg ist die Auswahl an Anbietern mit Safari-Fahrzeugen einfach am besten und größten. Und die Flüge hierhin sich auch preiswerter.

1. Serengeti NP, Tansania

Ich langweile mich ja selber mit der ständigen Aussage, dass die Serengeti in Tansania der schönste Ort der Welt ist.

Für Safari, für Naturliebhaber und Tierfotografen ist sie das ohne jede Frage. Einzigartige Landschaft. Einzigartige Tierwelt. Unvergleichlich. Wunderbare Safari Optionen. Relativ leicht zu erreichen. Unterkünfte von Zeltplatz bis Luxuslodge. Golden Light. Raubtiere, Elefanten, Giraffen, Zebras, Gnus, mehr als 400 Vogelarten, die Great Migration. Serengeti ist für Reisende, Naturliebhaber als auch Fotografen: die reine Magie. Fahrt hin, solange es dieses Schutzgebiet noch gibt...Oder helft es schützen. Indem ihr hinfahrt. Mehr Tiere gibt es in keinem anderen Nationalpark in Afrika zu sehen.

  • Camp Empfehlung: Eine Special Campsite (zu bestellen bei der Parkverwaltung oder über den Safari - Veranstalter). Die hat man dann exklusiv, aber man muss alles mitbringen. Keine Toiletten oder Duschen vorhanden auf den Special Camp sites. Tierbesuch ist fast garantiert, es gibt keine Zäune!
  • Gut zu kombinieren mit: Masai Mara, Kenia. Tarangire NP, Tansania. Gombe Stream NP, Tansania. Ngorongoro Krater, Tansania.
  • Tiere für die man in die Serengeti fährt: Löwen, Leoparden, Geparden. Elefanten, Gnus, Zebras und ca. 400 Vogelarten.
  • Gut geeignet für: Wildlife Fotografen, Tierfreunde, Afrikaenthusiasten
  • Safari Reiseblog Empfehlung: Hinfahren heißt Schützen. Wer darüber hinaus die Serengeti unterstützen mag, macht dies über die Zoologische Gesellschaft Frankfurt.
  • Preisniveau: es gibt Budgetsafaris in die Serengeti, mit örtlichen Veranstaltern ist das machbar. Aber an den 60 US Dollar Gebühr für den Nationalpark, pro Tag, pro Person, plus die Campinggebühr von 30 US Dollar, pro Tag und Person, kommt man auch dadurch nicht vorbei.
  • Mehr Info: Ausführliche Serengeti Reisetipps hier im Reiseblog.
  • Beste Reisezeit Serengeti Nationalpark: Eigentlich ganzjährig. In der großen Regenzeit zwischen Dezember und März sind die Wege im Park ggf. überschwemmt und schlammig, da kann es mit dem 4x4 in der notorisch bekannten black soil schwer werden. Es ist aber recht warm und regnet auch nicht andauernd. Ein weiterer Vorteil: Weniger Besucher. Hochsaison in der Serengeti ist im Dezember, Januar. Zwischen April und September ist es meistens recht trocken und angenehm, und eine sehr gute Zeit für eine Safari.
  • Nächstgelegener internationaler Flughafen: Kilimandjaro International, Tansania. Vom Inlandsflughafen in Arusha gibt es regelmäßige Flüge zu mehreren Landeplätzen innerhalb der Serengeti.
Löwin im gelben Grasland der Serengeti. Safaritipps im Reiseblog planetenreiter.de
Safari in Afrika planetenreiter.de Reiseblog

Noch mehr Safari im planetenreiter Reiseblog:

 

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DC Loew ist Reiseblogger auf planetenreiter.de und berichtet von seinen Reisen im Speziellen, über das Leben und das Reisen im Allgemeinen sowie über Afrika, Lateinamerika, Safari und naturnahes und individuelles Reisen im Besonderen. Zudem fotografiert er gerne und liebt die Exotik: Ob Offenbach oder die Osterinsel - los gehts!
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2 Comments
  1. Na dann haben wir ja alles richtig gemacht, als wir uns für eine Safari in den Masai Mara Park entschieden haben. Nun muss uns nur noch das Glück hold sein, das wir auch die Big 5 vor die Linse bekommen

  2. ja, die Mara ist super. Mit ein wenig Glück bekommt man sogar eines der recht wenigen Nashörner zu sehen. Eine schöne Safari wünscht der planetenreiter!

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