Südamerika Reiseblog: Die besten Reisetipps für Südamerika abseits des Gringotrails

Südamerika ist perfekt für Backpacker und Traveller: Es ist ziemlich sicher, hat wahnsinnig viel zu bieten an Natur, Kultur, charmanten Locals und interessanten Mitreisenden, und verfügt über eine sehr gute touristische Infrastruktur.

Da kann man also schon mal ruhig über etwas abgelegene aber dennoch spannende Reiseziele nachdenken. Denn Machu Picchu in Peru, so sensationell es ist, ist leider auch etwas überlaufen!

Hier also die echten Südamerika Reiseblog Tipps von wirklich spannenden und u gewöhnlichen Reiseziele fernab der Massen für individuelle Traveller in Argentinien, Bolivien, Peru, Ecuador, Kolumbien und Uruguay!

Südamerika Reiseblog
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Was macht der planetenreiter Blog anders und was hebt ihn von anderen Reiseblogs ab:

In diesem Südamerika Reiseblog geht es um Inspiration - für mich selbst und für euch, die Leserschaft, für die Reise, den Trip, nicht für den Urlaub. Alle meine Reisetipps sind selbst erlebt oder geplant. Wer will, kann noch mehr Information hier im Blog erhalten, folge einfach den Links im Text

Also, vamos, hier die individuellen und etwas abseits des Gringotrails gelegenen Reisetipps für Südamerika, welche fernab dessen sind, wo jeder hingeht, aber wo man dennoch ohne Expedition hinreisen kann und wo es sich lohnt, vorbei zu schauen. Aus Gründen!

Und es sei hier vermerkt, nachdem ich nun fast alle südamerikanischen, spanischsprechenden Hauptstädte gesehen habe: Wer kein Gourmet ist (Lima) und nicht Skifahren möchte (Santiago) und historische alten Bauten nicht so spannend findet (Quito), für den gibt es in den Hauptstädten Südamerikas eher nicht so viel zu sehen!

Der Norden von Peru: Anden, das nördliche Hochland, Felsenfestung Kuelap

Der Süden von Peru ist schon recht touristisch, mit seinen Highlights Machu Picchu, Cusco und Arequipa.

Dagegen ist der Norden des Landes immer noch im Status eines Geheimtipps. Keine Ahnung warum, denn die Gegend, das sogenannte nördliche Hochland, ist schlichtweg sensationell.

Die schöne alte Stadt Cajamarca ist das Ausgangsziel für einen Trip östlich über die Anden, dort wo sie immergrün sind und riesige Kakteen neben Papapayabäumen wachsen. Das Ziel ist die mythische, sehr besondere Felsenfestung Kuelap, genannt das "Machu Picchu des Nordens".

Auf 3000m Höhe gelegen bietet diese alte Feste der Chachapoya Kultur einen spektakulären Blick auf die umliegenden Berge. Hier ist Peru noch ganz authentisch und bei sich, und es gibt kaum Touristen. Die Nebel wabern über die grünen Berghänge, Kolibris schwirren umher - eine magische Gegend!

  • Anreise Norden Peru: Über Lima, Peru und dann nach Cajamarca, entweder per Flugzeug oder per Bus. Fliegen geht wirklich schneller, und ist nicht viel teurer.
  • Schwierigkeitsgrad der Reise: Recht einfach. Die Gegend ist zwar abgelegen, aber gut erschlossen
  • Vorbereitung/Beste Reisezeit: Die Vorbereitung für eine Reise in den Norden Perus ist wenig aufwendig. Da die touristische Infrastruktur sehr gut ist, kann man auch kurzfristig und ganzjährig hier anreisen. Regenzeit in den Anden ist von November bis März, und ist an sich empfehlenswert, denn es sind weniger Reisende unterwegs.
  • Sehenswürdigkeiten: Felsenfestung Kuelap, Kolibris in den Bergnebelwäldern, die Altstadt von Cajamarca, die Stadt Trujillo mit UNESCO Welterbe Chan Chan
  • Kosten: Der Norden von Peru ist eine preiswerte Reiseregion. Für 50 Euro bekommt man schon sehr gute Doppelzimmer, dorm rooms ab zehn Euro.
  • Mehr hier im Blog zu Kuelap und natürlich Cajamarca als Ausgangspunkt für eine Reise in den Norden von Peru
  • Der Norden von Peru ist für mich eine der schönsten und geheimnisvollsten Landschaften in Südamerika, vollkommen off the beaten track, aber einfach zu bereisen, sicher und sehr lohnenswert.
Südamerika Reiseblog Geheimtipps
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Südamerikas Mythen: Rapa Nui Isla de Pascua Osterinsel, Chile

Auf der ganz wunderbaren Osterinsel, welche zu Chile gehört aber davon schlanke 4.000 km entfernt in den Gewässern des südlichen Pazifiks liegt, ist tatsächlich relativ wenig an Massentourismus zu finden. Wer hier hinreist, meint es wirklich ernst, denn abgelegener kann eine Insel kaum sein!

Der Flug von Santiago ist lang und teuer, aber der Weiterflug in das Herz Polynesiens, nach Tahiti, ist verlockend und wöchentlich möglich. Die Osterinsel ist eines der mythenbeladenen Reiseziele unseres Planeten, und gehört kulturell als auch geografisch schon gar nicht mehr zu Südamerika. Aber sie gehört zu Chile, und von dort muss man also losfliegen, um dieses wirklich exquisite, exotische, abgelegene Traumzel zu erreichen.

Die Osterinsel, auf Spanisch La Isla de Pascua, bietet dem individuellen Reisenden eine gute Infrastruktur, angenehmes Klima, reizende Menschen (Alle Reisetipps Osterinsel von A bis Z hier). Die Osterinsel ist preislich mehr Polynesien als Südamerika, also eher teuer. Aber sie lohnt unbedingt! Denn die fabelhaften Steinfiguren, welche die Bewohner Rapa Nuis vor langer Zeit errichteten und wieder zerstörten, gibt es nur hier. Die Osterinsel ist abgelegen, aber dennoch ein einfaches Reiseziel, und deshalb im Südamerika Reiseblog schwerstens empfohlen.

  • Anreise: Nur per Flugzeug von Santiago de Chile (täglich mit Latam) oder einmal wöchentlich ab Papeete/Tahiti, ebenfalls mit Latam Chile.
  • Schwierigkeitsgrad der Anreise/vor Ort: Die Osterinsel ist abgelegen, aber touristisch super erschlossen. Man sollte seine Übernachtungen rechtzeitig organisieren. Vor Ort: easy, mit Fahrrad, Quad, Auto, Pferd und zu Fuß.
  • Vorbereitung/Beste Reisezeit: Die Osterinsel ist ganzjährig zu bereisen. Man muss sich nicht besonders vorbereiten, sollte aber seine Unterkunft lange im Voraus organisieren. An den Wochenenden und in den Ferien reisen viele chilenische Familien an, dann wird es knapp mit den Unterkünften.
  • Sehenswürdigkeiten Osterinsel: Die Steinfiguren ("moais") der polynesischen Einwohner der Osterinsel sind wirklich beeindruckend.Kosten: Unterkunft und Verpflegung auf der Osterinsel sind eher teuer bzw. einfach. Es gibt dorm rooms als auch Doppelzimmer mit Küchenoption für Selbstverpfleger ab ca. 50/60 Euro.
  • Weiter lesen: Osterinsel individuell bereisen, auch für Backpacker. Südamerika off the beaten Track und abseits des Massentourismus - auf der Osterinsel geht das!
Rapa Nui Reiseblog
Südamerika off the beaten Track und abseits des Massentourismus - auf der Osterinsel geht das!

Der Amazonas und Amazonas-Regenwald in Kolumbien: Chillen in Leticia

Kolumbien ist momentan ohnehin im Trend, nach dem Friedensschluss mit der linken Guerilla ist das Land als Reisedestination ziemlich spannend geworden. Und hat so viel zu bieten! Kaum zu glauben übrigens, dass die netten und charmanten und zurückhaltenden Menschen Kolumbiens so lange gegeneinander Krieg geführt haben.

Neben Cartagena (Welterbe an der Karibikküste) ist für mich Medellin, wo der Narcos Tourismus blüht (gemeint ist die Fernsehserie, nicht die echten Narcos!) ein echter Tipp für einen Trip. Aber da mich der Regenwald und der größte Fluss unseres Planeten sehr faszinieren, ist mein Kolumbien Tipp: Letica, am kolumbianischen Ufer der Mutter (oder des Vaters?) aller Flüsse.

Nach Leticia kommt man von Bogota sehr einfach mit dem Flieger. Über Land ist es schwierig bis unmöglich, über den Fluss anzukommen ist einfach: Entweder in Iquitos in Peru, am Oberlauf des Amazonas in ein Boot einsteigen. Oder von Manaus, Brasilien, mit Amazonas Boot oder per Flugzeug anreisen.

Im Herzen des Amazonas Regenwaldes bietet Leticia die spannende Atmosphäre einer echten Frontierstadt, mit tollen Ausflusgoptionen in den Dschungel und umliegende Flüsse und Seen. In der Nähe von Leticia liegt Puerto Narino, ein Dorf mit Ökotourismus - wer wirklich mal abgelegen abschalten möchte, in der überwältigenden Natur des Amazonas Regenwaldes, ist hier richtig.

Trotz der täglichen Flug - Anbindung von Leticia an Bogota trafen wir in Leticia kaum andere Touristen oder Traveller. Und wenn, dann kamen die meisten Leute kamen mit dem Boot von Iquitos, den Amazonas herab.

Leticia hat schöne Hotels und Hostels, auch private Unterkünfte, und eine gute Traveller Infrastruktur, mit Läden, Supermärkten, Banken, Internet, Restaurants, Cafes, Reisebüros, Drogerien. Alles fussläufig zu erreichen. Angemehme Leute dort, eher zurückhaltend.

  • Anreise Leticia: Über den Amazonas ab Manaus, Brasilien, oder Iquitos, Peru. per Flugzeug täglich ab Bogota. Alle wichtigen Inlandsstrecken in Kolumbien findest du hier
  • Schwierigkeitsgrad: Wer nicht mit dem Flieger anreist muss sich schon etwas Mühe geben, über den Amazonas anzureisen. Vielleicht nicht etwas unbedingt für Südamerika-Einsteiger.
  • Vorbereitung/Beste Regenzeit: Der Amazonas Dschungel ist ein ganzjähriges Reiseziel mit mal mehr und mal weniger Regen. Wer über den Amazonas nach Leticia anreist muss sich vor Ort um die Schiffstickets kümmern! Anreise ab Belem oder Manaus, Brasilien. Oder ab Iquitos, Peru.
  • Sehenswürdigkeiten Leticia: Der Amazonas-Fluss als auch der Regenwald. Beides ist wirklich atemberaubend.
  • Kosten: Kolumbien ist relativ preiswert.
Leticia Kolumbien
Südamerika off the beaten track: Fernab, im Regenwald Kolumbiens: Leticia.

Bolivien: Auf den Spuren von Butch und Sundance, und dem Ché sowieso

Herrlich abgelegen, und sicherlich etwas für Geschichtsfreaks. Im Hochland der bolivianischen Anden wurden die beiden legendären Banditen Butch Cassidy und Sundance Kid im Örtchen San Vicente, auf 4.000m Höhe gelegen, von der örtlichen Polizei gestellt. Die Legende besagt, dass sie in der folgenden Schießerei ums Leben kamen und in San Vicente beerdigt wurden. Den Film mit Robert Redford und Paul Newman ("Butch Cassidy and the Sundance Kid", deutscher Titel: "Zwei Banditen") kennt doch wohl jeder, oder? Das echte San Vicente sieht ganz anders als im Film, es liegt mitten in den Anden, sehr hoch!

Die umtriebigen Bewohner des Dorfes haben ein liebevoll gestaltetes kleines Museum errichtet. Ob Butch und Sundance in ihrem Dorf wirklich zu Tode kamen scheint wahrscheinlich, aber wer weiss! When the legend becomes fact, print the legend!

Ein großartiges Reisebuch, welches man dann vor Ort lesen kann ist übrigens "Digging Up Butch and Sundance", von Anne Meadows. Reisen und Wissenschaft und Geschichte ergeben eine tolle Mischung!

Und Bolivien ist, wenn man nicht nur Salar de Uyuni oder La Paz besucht, insgesamt ein Geiheimtipp, finde ich. San Vicente steht auf meiner Bucketlist ziemlich weit oben. Zusammen mit La Higuera, dem Ort, wo Ché Guevara ermordet wurde. Ist eine wunderbar abgelegene Gegend, und wäre ein fabelhafter Trip!

  • Anreise San Vicente: Eher kompliziert. Über La Paz, dann nach Potosi, Uyuni, Tupiza  oder Sucre, von dort weiter mit Mietwagen oder Bus. In Tupiza gibt es lokale Veranstalter, die einen nach San Vicente fahren. Das geht mit und ohne Übernachtung dort.
  • Schwierigkeitsgrad: Wegen der Abgelegenheit und Höhe eher was für Südamerika-Fortgeschrittene
  • Vorbereitung: Das was man ausarbeiten muss ist die Anreise. Und das oben angeführte Buch von Anne Meadows lesen!
  • Sehenswürdigkeiten in den bolivianischen Anden: Die alte Silberstadt und UNESCO Welterbe Potosi, die bolivianischen Anden, Salar de Uyuni, die schöne alte Stadt Sucre
  • Kosten: Bolivien ist für Reisende eines  der preiswertesten lateinamerikanischen Länder.
  • Reiseblogger Tipp: Unbedingt vorher an die Höhe in Bolivien akklimatisieren und nicht gleich in La Paz (4000m) aufschlagen. Cusco (3400m) und Bogota (2800m) geben gute Wegpunkte ab für die Anreise, und sind auch schön hoch gelegen

Südamerika Reiseblog: Am Ende der Welt: Ushuaia, Feuerland, Argentinien

Ushuaia - ein echtes Sehnsuchtsziel in Südamerika für viele Traveller!

Mal am südlichen Ende des amerikanischen Kontinents stehen, so "kurz vor dem Südpol", ist eine faszinierende Vorstellung. Und ist absolut lohnenswert. Denn die Natur und Landschaft um Ushuaia herum, welches übrigens zu Feuerland und nicht zu Patagonien gehört, ist sensationell:

Berge, Wälder, Küste, der unendliche Himmel, der Beagle Kanal, das Meer.

Atemberaubend schön alles, und einfach zu erreichen und zu entdecken, insbesondere im dortigen, unweit der Stadt gelegenen Nationalpark.

Argentinien Südamerika Reiseblog
Reiseblog Südamerika: Ushuaia, Feuerland.

Per Boot kann man übrigens auf den grandiosen Beagle Kanal fahren, einer natürlichen Wasserstrasse, welche den Atlantik mit dem Pazifik verbindet. Und welche nach dem Schiff benannt wurde, mit welchem Charles Darwin die Erde umrundete. Um später dann die Galapagosinseln, aber auch Australien anzusteuern.

Und dann mehr als zwanzig Jahre nach Ende der Reise, sein epochemachendes Werk "On the origin of species" zu veröffentlichen. Das war 1859. Manchmal bezweifle ich, dass wir, die Menschheit, seitdem wirklich schlauer geworden sind. Wenn ich es mir recht überlege, trifft eher das Gegenteil zu.

Vielleicht aber auch erwähnenswert in diesen Zeiten der Faktenfeindlichkeit: Dieser Reiseblog weiss von der Evolution, und vom Klimawandel, und hält Religion an sich für keine so gute Idee, global betrachtet. Wie konnten die wunderbaren Ideen und Ideale der Aufklärung nur so korrumpiert werden?

Als Reiseblogger sollte man nicht nur profanes "dort ist es so toll" Geplapper von sich geben, man muss sich auch positionieren. Was ich hiermit tue.

Und: Reiseziele wie Ushuaia können auch durch persönliche Heroen vorgegeben werden. Wie Charles Darwin zum Beispiel. Oder Alexander von Humboldt. Obschon ich den Chimborazo hier nicht nenne, und der Amazonas (siehe oben) steht stellvertretend für den Orinoco...

Ich schweife ab! Ach ja, der Beagle Kanal. Dort fahren die Ausflugsboote die Inseln im Kanal an, und die dortige Tierwelt ist grandios. Seelöwen, Seevögel aller Art, mit etwas Glück kann man Albatrosse und Orcas sehen. Für Wildlife Fotografen ein sehr lohnenswertes Reiseziel!

Ushuaia ist Ausgangspunkt vieler Kreuz- und Expeditionsfahren in Richtung Antarktis, und ebenso Ausgangspunkt für Trips in diverse umliegende Wintersportgebiete.

Ushuaia ist einer dieser Orte, deren Namen schon so nach Exotik und Abenteuer klingen, dass man hinfahren muss, ohne genau zu wissen, was man dort erleben möchte. Einfach nur, um da zu sein, abgelegen, in wunderbarem kalten Klima, von sensationeller Natur umgeben.

Ushuaia lässt sich sehr gut mit dem Flieger erreichen, innerhalb Argentiniens u.a. von Trelew (Peninsula Valdes), Buenos Aires, oder El Calafate (wo man den sensationellen Perito Moreno Gletscher bewundern kann, auch einer dieser - immer noch -  Geheimtipps in Südamerika!)

  • Anreise: Ushuaia lässt sich sehr gut mit dem Flieger erreichen, innerhalb Argentiniens u.a. von Trelew (Peninsula Valdes), Buenos Aires, oder El Calafate (wo man den sensationellen Perrito Moreno Gletscher bewundern kann, auch einer dieser - immer noch -  Geheimtipps in Südamerika!)
  • Schwierigkeitsgrad: Einfach.
  • Vorbereitung/Beste Reisezeit: Im argentinischen Winter der Südhalbkugel doch recht kalt und zugig, aber in dieser Gegend ist das Wetter eigentlich ganzjährig eher winterhaft: Kalt, Regen, wenig Sonne.
  • Sehenswürdigkeiten Ushuaia: Der Beagle Kanal mit seiner Tierwelt, der Tierra del Fuego Nationalpark, die umliegenden Berge und Gletscher.
  • Kosten: Für Südamerika eher teuer
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Cuenca, Ecuador: Altstadt, Berge, Gringos

Eines dieser Ziele in einem Land, welches auf Grund der Bekanntheit anderer Destinationen (Quito, Galapagosinseln) gerne übersehen wird. Cuenca steht bei mir noch auf der Bucketliste als ein Wunschziel. Es iegt in den Anden im Süden von Ecuador, und man kann von dort sehr cool in den Norden Perus weiter reisen, z.B. nach Kuelap. Cooler Südamerika Trip, finde ich.

Cuenca hat eine tolle Altstadt, und ein feines angenehmes Klima, weshalb es viele Auswanderer z.B. aus den USA anzieht, welche sich dort zur Ruhe setzen.

Das mag jetzt ein Widerspruch sein, weil ich ja oben schreibe "Fernab des Gringotrails", aber ja, das Leben ist voller Widersprüche! Reisen heisst lernen, und auch die Widersprüche unserer Zeit, unseres Seins, zu akzeptieren!

  • Anreise Cuenca: Vom Norden Perus aus per Bus, oder per Flieger oder Bus ab Quito oder Guayaquil.
  • Schwierigkeitsgrad: Ecuador ist ein angenehmes, gut organisiertes Reiseland.
  • Vorbereitung/Beste Reisezeit: eigentlich ganzjährig.
  • Sehenswürdigkeiten: Altstadt von Cuenca
  • Kosten Ecuador: Man ist in Ecuador eher preiswert unterwegs, die Ausnahme davon sind die ziemlich teuren Galapagosinseln.

Am Ufer des Rio de la Plata: Colonia del Sacramento, Uruguay

Uruguay? Das Land wo es außer flachem Farmland zwischen Brasilien und Argentinien nicht viel mehr zu sehen gibt?

Genau. Denn mit Colonia del Sacramento hat Uruguay eine der schönsten kolonialen Altstädte Südamerikas zu bieten. Vielleicht eine der schönsten, denn das Ensemble aus wunderbar konservierter architekoinischer Grandezza und Noblesse wirkt so, als seien die Konquistadoren gerade eben erst abgezogen. Um El Dorado zu finden. Oder den Jungbrunnen.

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Colonia del Sacramento, Uruguay - Südamerika Reiseblog

Oder, siehe Foto, die älteste Kirche von Uruguay. Colonia del Sacramento ist UNESCO Weltkulturerbe, liegt am Ufer des Rio de la Plata, welcher hier ein grosses Mündungsdelta bildet. Am anderen Ufer, nicht zu sehen von Colonia, liegt Buenos Aires.

In Colonia kann man sich wie in einer Zeitkapsel fühlen, 400 Jahre zurück, als die Gegend zwischen spanischen und portugiesischen Eroberern mehrfach den Besitzer wechselte. Und Colonia mehrfach zerstört, aber immer wieder aufgebaut wurde. Weshalb wir heute diese historische Perle bewundern dürfen, und in seinen Mauern dem wunderbaren Nichtstun des Reisenden nachgehen dürfen.

Colonia lässt sich auch als Tagesausflug ganz einfach entweder von Montevideo per Bus oder von Buenos Aires aus per Schiff erreichen.

  • Anreise Colonia/Uruguay: Von Buenos Aires mit der Fähre.  Oder ab Montevideo mit dem Bus.
  • Schwierigkeitsgrad: Einfach.
  • Vorbereitung: Die Tickets für die Fähre kauft man in Buenos Aires am Ufer des Rio de la Plata. Für den Tagestrip ab Buenos Aires gilt: Reisepass nicht vergessen, den braucht man für die Einreise nach Uruguay bzw. Argentinien. Visum ist nicht erforderlich, EU Bürger bekommen bei Einreise bzw. Ausreise einen Stempel.
  • Sehenswürdigkeiten: Die Altstadt von Colonia, der Rio de la Plata zwischen Argentinien und Uruguay
  • Mit viel Glück kann man Delfine im Rio de la Plata sehen.

Mehr im Südamerika Reiseblog planetenreiter

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DC Loew ist Reiseblogger auf planetenreiter.de und berichtet von seinen Reisen im Speziellen, über das Leben und das Reisen im Allgemeinen sowie über Afrika, Lateinamerika, Safari und naturnahes und individuelles Reisen im Besonderen. Zudem fotografiert er gerne und liebt die Exotik: Ob Offenbach oder die Osterinsel - los gehts!
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