Peru Sehenswürdigkeiten: Die Top 12 Highlights in Peru für individuelle Reisende

Peru ist das drittgrößte Flächenland Südamerikas, und hat auf Grund seiner vielfältigen Geschichte, Flora und Fauna und Landschaften (Berge, Regenwald, Wüste, Hochland) für Reisende wahnsinnig viel zu bieten. Dies macht eine Auswahl was die besten, schönsten, spannendsten und lohnendsten Peru Sehenswürdigkeiten angeht, doch recht schwer. 

Deshalb folgt jetzt und hier im Südamerika Reiseblog für individuelle Traveller eine kuratierte Auswahl meiner Peru Top 12, absolut subjektiv und ohne Anspruch auf Wahrheit. 

Und es sei hier angemerkt: Es gibt keinen Grund, Peru nicht unabhängig zu bereisen. Eine organisierte Gruppenreise in dieses schöne Land kann man machen, muss man aber nicht. Stöbere einfach hier im Peru Reiseblog, und du findest leicht heraus, warum! Peru ist ein perfektes Land auch für deine erste Reise nach Südamerika. 

Peru Sehenswürdigkeiten

12. Limas Altstadt und die Ausgrabungsstätte von Caral Supe, Lima als Ausgangsbasis für Peru

Man kann es kaum verhindern, aber die meisten reisen nach Peru beginnen, wegen des Flughafens, in der Hauptstadt Lima. Die Altstadt von Perus wichtigster und größter Stadt ist ein veritables UNESCO Weltkulturerbe. Das Ensemble umfasst die Kathedrale mit dem Grab von Francisco Pizarro, sowie die Plaza de Mayor und angrenzende Häuser. Das ist alles sehr touristisch, kann man zu Fuß in ein paar Stunden ablaufen, ist aber, ehrlich gesagt nicht wirklich aufregend. Die meisten Reisen nach Peru starten allerdings in Lima, diesem acht Millionen Moloch am kalten Pazifik, und deshalb kann man als Traveller dieser Stadt nur schwer entgehen. Wie viele südamerikanische Hauptstädte kann ich für Lima nur empfehlen: Kurz anschauen, die Stadt als Sprungbrett für weitere Abenteuer nutzen, und schnell weiter zu den wirklichen Sehenswürdigkeiten. Von Lima kann man in alle Teile des Landes fliegen oder mit dem Bus hinfahren, man hat die große Auswahl. Das gilt auch für Unterkünfte. Lima hat vom Mehrbett-Schlafsaal für Backpacker bis zum Fünf-Sterne-Hotel alles zu bieten. 

Wem die Stadt zu laut und hektisch ist, der kann die ca. 200 Km nördlich gelegene Ausgrabungsstätte von Caral Supe besuchen. Dies ist die mit älteste Stadt Amerikas, und ziemlich sensationell. Mehr was für Geschichtsfreaks, aber einer der Gründe, weshalb man nach Peru bzw. Lima fahren sollte.

  • Anreise: Der internationale Flughafen von Lima ist das Einreisetor nach Peru. Von hier per Flieger geht es auch in die entlegensten Teile des Landes. Per Bus ebenso. 
  • Ein Besuch von Caral Supe kann per Tagestour mit Veranstaltern ab Lima organisiert werden.
Strassenhund in Aguas Calientes, dem Dorf bei Machu Picchu

11. Titicacasee und Umgebung des südlichen peruanischen Hochlandes

Der Titicacasee ist der höchstgelegene schiffbare See des Planeten, gleichzeitig der größte Süßwassersee Südamerikas, und liegt auf ca. 3800m Höhe. Bolivien und Peru teilen sich den See, die peruanische Stadt direkt am Gewässer ist Puno. Puno ist nicht so interessant, ebensowenig Juliaca als die größte Stadt in der Gegend.

Wen es interessiert, der macht eine Fahrt auf den See zu den schwimmenden Dörfern der Urus. Das un der Besuch der im See gelegenen Sonneninsel  ist so in etwa das Standardprogramm der Gegend. Klassischerweise verbinden viele Traveller Puno und den Titicacasee mit Cusco und La Paz, Bolivien.

Zwischen Cusco und Puno verkehren Touristenbusse (und ein sehr schicker touristischer Zug), welche an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Inkatempeln im peruanischen Hochland Station machen. Das ist gar nicht so schlecht und kann ich aus eigener Erfahrung nur empfehlen. Ich würde ohne Akklimatisierung an die Höhe nicht direkt von der Küste nach Puno fahren - 3800 Meter Höhe sind schon recht anstrengend. Besser akklimatisieren und ab Cusco oder Arequipa nach Puno und den Titicacasee fahren. Von Puno gibt es Busse nach Copacabana an der bolivianischen Seite des Sees und nach La Paz in Bolivien. Fahrzeit inklusive Grenzübergang um die vier Stunden.

Anreise Puno: Der Flughafen bei Puno ist in Juliaca, von dort per Bus weiter. Oder per Touristenbus ab Cusco. 

10. Islas Ballestas bei Pisco

Die Islas Ballestas sind ein Naturschutzgebiet vor der Küste Perus, bei der Stadt Pisco bzw. Paracas, ca. 230 südlich von Lima. Mit Booten kann man die Felsinseln im Meer besuchen, und unzählige Vögel und Meeresssäuger beobachten. Dank des kalten Humboldtstrom ist das Meer nährreich und die Seelöwen und Pinguine fühlen sich hier wohl. Delfine sind ebenfalls regelmäßige Besucher der Gegend, ebenso Mähnenrobben. Wer keine Zeit hat, auf die Galapagos-Inseln zu fahren, der findet mit den Islas Ballestas einen tollen Ersatz. Touren gehen zu den Inseln und in das Paracas Naturreservat.

  • Anreise Islas Ballestas: Per Bus oder Mietwagen ab Lima, ca. drei Stunden immer an der Küste entlang.
  • Latam bedient den Flughafen von Pisco saisonal ab Cusco. 
  • Die Islas Ballestas lassen sich in einer südlichen Route durch Peru mit Lima, Nazca und Arequipa ganz gut verbinden.

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9. Cajamarca: Altstadt und das nördliche Hochland

Meine Peru Sehenswürdigkeiten sind auch Empfehlungen für Reiseziele abseits der ausgetretenen Touristenpfade. Wie die schöne Stadt Cajamarca im Norden des Landes. Cajamarca liegt auf ca. 2100m Höhe in den Anden nördlich von Lima. Es hat eine sehr schöne, etwas abgeblätterte Altstadt, und eine der wenigen Original Inkabauten (El Quarto de Rescate) zu bieten, sowie eine tolle Geschichte. Hier hat Francisco Pizarro erstmalig den Inkakönig getroffen, und es ging nicht gut aus für diesen und sein Volk. Cajamarca ist sehr unverfälscht, es gibt wenig Touristen, die Menschen sind freundlich und zurückhaltend. So kann man es in der wirklich hübschen und angenehmen Stadt ein paar Tage aushalten. Zudem ist Cajamarca das Tor zum nördlichen Hochland, und diese Gegend ist ein wahres Highlight von Peru. Sensationelle Berge, Flora, Fauna, Klima. Kolibris auf 3.000m Höhe, Kakteen und Papayabäume, hohe Pässe, Nebel in den Bergwäldern, es ist wirklich toll. 

  • Anreise: Ziemlich lange mit dem Bus ab Lima oder Trujillo. Mit dem Flieger ab Lima eine Stunde.
  • Weiterreise: Weiter nach Norden und in Richtung Ecuador, über Trujillo und Jaen. Oder in Richtung Kuelap und Chachapoyas. Von dort bergabwärts in den Amazonas Regenwald bei Tarapoto. 
  • Einen ausführlichen Reisebericht über Cajamarca findest du hier im Peru Reiseblog.
Cajamarca, Cuarto de Rescate

8. Huaraz und die Bergwelt des Huascaran Nationalpark

Die zentralen Anden in Peru sind ein wirkliches Naturspektakel. 660 Gletscher, 300 Lagunen, der höchste Berg Perus, der Huascaran mit 6.768m, sowie weitere 5- und 6.000er Berge können auf mehr als 20 Trekkingrouten und mehr als 100 Kletterpfaden entdeckt werden. 

Diese Gegend in Peru, ca. 400km nördlich von Lima, ist das montane Outdoormekka des Landes, und entsprechend gut besucht. Der Huascaran Nationalpark ist zudem UNESCO Weltnaturerbe, und nicht nur für Bergsteiger eine Reise wert. Man sollte sich für einen Trip in die Bergwelt der Cordillera Blanca gut akklimatisieren und entsprechend Zeit lassen, die Höhenlage und die Auswirkungen der Höhenkrankheit sind wirklich nicht zu unterschätzen. Huaraz, die wichtigste Stadt und Ausgangsbasis aller Kletter- und Trekkingtouren liegt auf mehr als 3.000m Höhe. Man kann hier schon sehr ambitionierte Bergtouren unternehmen, muss man aber nicht. Wandertouren sind ebenfalls im Programm, mehrtägiges Trekking auch.

  • Anreise: Momentan gibt es nach der Pleite von LCPeru keine Fluggesellschaft mehr, die Huaraz anfliegt. Der Bus von Lima braucht ca. acht Stunden bis Huaraz.

7. Nasca Linien: Rätsel der peruanischen Wüste

Die Geoglyphen von Nazca und Palpa sind eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Peru. Nasca ist eine Stadt in der Wüste, ca. 450km südlich von Lima. Die Kulturen der Nazca und Paracas haben die Scharrbilder in den trockenen Wüstenboden geritzt in der Zeit von ca. 800 vor der Zeitenwende bis in das 7. Jahrhundert. Die ziemlich riesigen Geoglyphen lassen sich am besten aus der Luft bewundern, die Rundflüge starten und landen am Flugplatz von Nazca, und kosten um die 200 Euro pro Person. Ich bin kein grosser Freund von Wüstenlandschaften und der graue feinpudrige Staub der peruanischen Küstenwüste ist schon speziell. Als ob die ganze Landschaft mit Zementpulver beschneit worden wäre. Die frühen spanischen Seefahrer, wenn sie aus dem Norden Südamerikas kommend die Küste Ecuadors entlangsegelten sagten: Wenn du keine Bäume mehr siehst, dann ist das Peru. Man kann diese graue Wüste um Nazca herum sehr gut erspüren, und aus der Luft ist der Anblick der riesigen Bodenzeichnungen ganz wunderbar. Und nein, Aliens waren in Nasca mit Sicherheit nicht zu Gange!

  • Anreise Nazca/Nasca ab Lima: Der Bus ab Lima braucht ca. sieben Stunden.
  • Paracas und die dortige Wüstenoase sowie die Islas Ballestas liegen auf dem Weg. Eine Weiterreise von Nasca nach Arequipa ist so der gängige Backpacker-Trip. 

6. Iquitos:  Perus Regenwald und der Amazonas

Die Stadt Iquitos ist bestimmt nicht sehenswert, oder gar in irgendeinem Sinne schön. Dafür besticht sie mit Charakter, und ist auch irgendwie speziell. Die größte Stadt des Planeten, in welche keine Straße führt. Nach Iquitos kann man nur per Schiff oder per Flugzeug. Stromaufwärts liegt Yurimaguas, stromabwärts dann Leticia in Kolumbien und Tabatinga, Brasilien.

Iquitos, diese wunderbare wilde und schwüle Grenzstadt, mit dem Charme eines einsamen Karusellenbremsers, liegt am Ufer des Amazonas. Des mit Abstand mächtigsten und beeindruckendsten Fluss unseres blauen Planeten. Iquitos liegt im Amazonas Tiefland östlich des Andenkamms, im Nordosten von Peru. Und ist somit Ausgangsbasis für Freunde des Dschungels. Für Liebhaber langer Boots- und Schiffsfahrten entlang unbekannter, riesiger Flüsse, die den Rhein mickrig ausschauen lassen.

Iquitos ist touristisches Zentrum der einzigartigen Flora und Fauna des riesigen Regenwaldes. Faultiere und Papageien, rosa und graue Flussdelfine, exotische Früchte und Insekten. All das gibt es in und um Iquitos zu bewundern.

Eine der erstaunlichsten Gegenden nicht nur Perus. Der Regenwald und seine Wunder, der wirklich unglaubliche Amazonas, das muss man mal gesehen haben. Mind blowing, sagt der Amerikaner. Und ja, seitdem ich dort war, und den Amazonas mit dem Amazonas-Schiff von Iquitos bis Manaus befahren habe, schaue ich auf den alten Rhein eher mitleidig. Ist halt ein kleiner Fluss.

  • Anreise Iquitos: Per Flieger ab Lima oder Cusco, ca. 90 Minuten Flug. Weiterreise mit dem Schnellboot nach Leticia, Kolumbien, über den Amazonas dauert ca. neun Stunden.
  • Rund um Iquitos gibt es zahlreiche Regenwald - Lodges mit Touren in den Dschungel. Ebenso Ayahuasca - Zentren.
  • Alternativen in Peru zu Iquitos: Regenwald kann man in Peru auch in der Umgegend von Puerto Maldonado und Tarapoto erleben. 
  • Ein ausführlicher Reisebericht über Iquitos und was man dort erleben kann
Sehenswürdigkeiten Peru: Flussufer in Iquitos mit malerischem Wrack

5. Arequipa: Koloniale Altstadt und Kondore im Colca Canyon

Wenn ich mir in Peru eine Stadt als Wohnsitz aussuchen müsste, wäre das das freundliche, angenehme, abwechslungsreiche und ganz wunderbare Arequipa.

Die zweitgrößte Stadt Perus ist eine der eher unterbewerteten Sehenswürdigkeiten im Süden des Landes. Arequipa liegt auf 2400m Höhe, hat eine tolle koloniale Altstadt, welche UNESCO Welterbe ist, und ist umringt von Vulkanen wie dem Chanchan und dem Misti.

Ebenso ist der berühmte Colca-Canyon nicht so weit entfernt von Arequipa und ein beliebtes Tagesziel (auch mit Übernachtungen) ab der Stadt buchbar. Dort kann man abwärts in eine der tiefsten Schluchten Amerikas schauend und luftwärts umkreisen einen, wenn man Glück hat, Kondore, so groß wie fliegende Dackel.

Arequipa bietet Outdooraktivitäten, Bergsteigen, hat Museen, tolle Restaurants und Hotels, und eine Craft-Bier Szene. Rund um die malerische Plaza de Armas kann man sitzen und dem bunten peruanischen Leben beim Pulsieren zuschauen. Oder in einem der Restaurants an der Plaza essen gehen und den Blick auf die Kathedrale und den Vulkan Misti schweifen lassen.

Arequipa ist auch bekannt für seine Spanisch-Sprachschulen, das angenehme Klima und die gute Infrastruktur für Traveller. Hier kann man mental auftanken, Vorräte, Ausrüstung und Material in den zahlreichen Geschäften auffrischen, und in alle Teile Perus weiterreisen. Arequipa ist eine Oase, und bei weitem nicht so überlaufen wir Cusco. 

  • Anreise Arequipa mit dem Flugzeug: ab Tacna, Cusco, oder Lima direkt, ebenso ab Santiago de Chile.
  • Weiterreise von Arequipa in den Norden Perus bzw. in Richtung Cusco, auch per Bus möglich. Oder weiter südwärts nach Bolivien (Salar de Uyuni) oder Chile (Atacama Wüste).
  • Ausführlich Arequipa: Hier im Blog.
Arequipa: Unter dem Vulkan

4. Trujillo mit alter Stadt Chan Chan und den Tempeln der Moche-Kultur

Trujillo ist die drittgrößte Stadt in Peru und liegt direkt an der nördlichen Küste, ca. eine Flugstunde von Lima entfernt. Trujillo zählt irgendwie immer noch als Geheimtipp, obwohl die koloniale Altstadt ein UNESCO Welterbe ist.

Aber Trujillo hat zwei weitere ziemlich sensationelle und wie ich fand, wesentlich beeindruckender Sehenswürdigkeiten zu bieten: Die einst riesige alte Stadt Chan Chan (ebenfalls ein UNESCO Welterbe), komplett aus Lehm erbaut. Sowie die beiden unglaublich riesigen Ziegelsteinbauten der Tempelanlagen der Moche-Kultur.

Die Tempel der Moche, der Sonnen- und der Mondtempel, sind die größten Ziegelsteingebäude Amerikas. Sie sehen aus wie in der grauen Wüste chrashgelandete außerirdische Raumschiffe. Die alte Stadt Chan Chan als auch die Tempel der Moche sind von sogenannten präkolumbianischen Kulturen errichtet, noch vor den Inkas. Trujillo als Stadt ist Klasse, auch wenn der Charme des Ortes vielleicht eher auf den zweiten Blick gefunden werden kann. Aber als Traveller ist man doch immer offenen Auges und Geists unterwegs, oder? Trujillo hat eine gute Infrastruktur und einige sehr nette Unterkünfte, Restaurants, sowie ausreichend Touranbieter um die ganzen alten Tempelanlagen und Ausgrabungsstätten besuchen zu können. In der Altstadt kann man alle Ziele gut zu Fuß erreichen. 

  • Anreise Trujillo Peru: Per Nachtbus ab Lima, Flug ab Lima oder direkt ab Cusco, Umsteigeverbindungen aus den meisten peruanischen Städten. Avianca und Latam bedienen die Strecke nach Trujillo.
  • Weiterreise und Routenoptionen ab Trujillo: Wer an den Strand möchte, der findet nördlich von Trujillo einige Optionen, bis hoch zur ecuadorianischen Grenze. Ebenso gibt es Busse von Trujillo nach Cajamarca und Chachapoyas, wer sich Kuelap anschauen möchte. 
  • Alles über Trujillo Peru, Chan Chan und die Moche Tempel

3. Kuelap: Felsenfestung der Chachapoya und das nördliches Hochland. 

Ziemlich abgelegen, im Norden von Peru, im dortigen Hochland der Anden, befindet sich auf 3.000 Meter Höhe die mächtige Felsenfestung von Kuelap. Diese von der einstigen Kultur der Chachapoya errichtete Burg ist spektakulär gelegen, und hat mit ihren riesigen Mauern auf der Spitze eines Berges eine ganz außergewöhnliche Wirkung. Vermarktet wird Kuelap als das „Machu Picchu des Nordens“ - das ist irgendwie historisch Nonsens, aber aus Marketingsicht gar nicht schlecht. Kuelap ist nicht so bekannt wie Machu Picchu, und deshalb auch nicht so überlaufen. Mit der einzigen Seilbahn von Peru fährt man seit einigen Jahren sehr komfortabel hinauf ins Kuelap Besucherzentrum. Man kann dorthin aber auch mit dem Auto fahren, ab dem pittoresken Bergdorf Nuevo Tingo. Dort kann man auch übernachten, und sich verpflegen. Kuelap ist eine der wirklich speziellen weil besonders spektakulären Sehenswürdigkeiten von Peru, ohne so bekannt zu sein wie Machu Picchu.

  • Anreise Kuelap: Fliegen ab Lima nach Chachapoyas, Cajamarca oder Jaen. Von Chachapoyas gibt es organisierte Tagestouren. Von Cajamarca muss man noch mal über diverse Andenpässen und den malerischen Ort Leymebamba. Von dort mit lokalen Kleinbussen nach tingo und Nuevo Tingo.
  • Kuelap ist die Reise wert, ist wirklich sensationell und sensationell weniger stark besucht als Machu Picchu. 
  • Mein Reisebericht und wie man nach Kuelap kommt
Kuelap im Norden von Peru
Kuelap Peru: An der Festungsmauer hast ein Panorama.

2. Cusco: Der Nabel der Welt, koloniale Altstadt, das heilige Tal, Inkatempel und Rainbow Mountain

Ja, Cusco ist zuweilen überlaufen, ja, die Stadt nervt manchmal, ja, jede organisierte Tour mit pensionierten deutschen Erdkundelehrern und US-amerikanischen College-Studenten macht hier Station. Aber Cusco ist, als koloniale alte Stadt und ehemaliges Zentrum des Inkareichs, inmitten der tollen Berglandschaft der Anden gelegen, auf jeden Fall einen Besuch wert. Wer den touristischen Trubel ausklammern kann, findet Perus schönste Altstadt genau so bemerkenswert, wie ich, jedesmal wenn ich dort bin. Das ganz spezielle Klima in Cusco, mit seinen 3400m Höhenmetern, ist an sich schon eine Reise wert. Cusco ist Ausgangsbasis für den Besuch von Machu Picchu, für den Inkatrail, für die wunderbare alte Stadt von Choquecirao, für die Festung von Sacsayhuaman und weiterer Tempelanlagen der Inkas, für das heilige Tal und unglaublich beeindruckende Orte wie Pisaq, Chinchero und Ollantaytambo. Ebenso ist der Vinicunca oder Rainbow Mountain ab Cusco zu besuchen. Die Umgebung von Cusco ist alsp ebenso spektakulär wie die alte Stadt selbst, und nicht ohne Grund die am meisten besuchte Sehenswürdigkeit von Peru. Reiseblogger Tip für Cusco: In der Regenzeit (März April) hinfahren, dann ist deutlich leerer!

  • Anreise Cusco: Unzählige Flüge ab Lima, oder ab Arequipa und Trujillo. Mit dem Bus ab Lima, Arequipa, Puerto Maldonado. 
  • Weiterreise ab Cusco: weiter mit dem Bus nach Puno und dem Titicacasee, von dort nach Bolivien und La Paz. 
  • Wer Machu Picchu besuchen möchte, der muss über Cusco fahren, da gibt es keine Alternative. 
  • Cusco ausführlich für Traveller und Backpacker: So geht Peru, Muchachos!
Peru Sehenswürdigkeiten: Machu Picchu
Machu Picchu Peru in den Wolken

1. Machu Picchu: Perus Sehenswürdigkeit Nummer Eins

Machu Picchu ist einer der bekanntesten Orte der Welt, gehört zu den modernen Wundern der Menschheit und zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Perus und Südamerikas.

Und ja, es ist spektakulär und sehr besonders. Ein kleiner Ort, von den Inkas im 15. Jahrhundert auf einer Bergkuppe oberhalb eines Flusses errichtet, inmitten einer von Nebeln und Wolken geschützten fantastischen Bergwelt errichtet. Machu Picchu könnte auch ein Ort aus einem Fantasyfilm sein, oder aus Games of Thrones. Im besten Fall regt Machu Picchu unsere Fantasie an, ist inspirierend und eine spirituelle Belohnung für jeden Reisenden. Im schlimmsten Fall ist es total überlaufen von Horden von Idioten aus aller Welt, welche sich nicht benehmen können. Deshalb gibt es mittlerweile mehr Regeln und Einschränkungen für den Besuch von Machu Picchu als für Mekka im Ramadan.

Aber es lohnt sich dennoch, diesen Ort zu besuchen. Machu Picchu ist kleiner, als man erahnt, und beeindruckender, als man befürchtet hatte. Im besten und im schlimmsten Fall zugleich, übersteigt es die Erwartungen des Reisenden. Glaubt ihr nicht? Und Overtourism ist ein Gerücht? Es gibt nur einen Weg, heraus zu finden ob diese Liste der schönsten Peru Sehenswürdigkeiten Nonsens ist oder nicht. Hinfahren. Selber schauen. Erkennen. Oder eben nicht!

  • Anreise Machu Picchu: Nur von Cusco per Bus und Zug. Oder zu Fuß über den Inkatrail bzw. entlang der Schienen. Übernachten in Aguas Calientes, dem Dorf zu Füßen von Machu Picchu, ist meine Empfehlung. Eine geführte Tagestour ab Cusco, ohne Übernachtung, ist möglich, finde ich aber ungünstig. dann hat man keine Chance, direkt morgens, bei Öffnung, zu fotografieren, wenn es noch recht leer ist. Wenn die Züge ab Cusco eintreffen, wird es voll.
  • Sehr ausführlich alles über deinen Trip nach Machu Picchu
  • Achtung: Man kann die Eintrittskarten für Machu Picchu nicht dort am Eingang kaufen. Ich habe detailliert aufgeschrieben, wie man die Eintrittskarten für die Inkastadt erhält.

Reisetipps zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Perus im Peru und Südamerika Reiseblog

Plaza de Armas in Cusco, Peru Reiseblog
Plaza de Armas in Cusco, Peru, mit der Jesuitenkirche La Compnaia de Jesus
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DC Loew ist Reiseblogger auf planetenreiter.de und berichtet von seinen Reisen im Speziellen, über das Leben und das Reisen im Allgemeinen sowie über Afrika, Lateinamerika, Safari und naturnahes und individuelles Reisen im Besonderen. Zudem fotografiert er gerne und liebt die Exotik: Ob Offenbach oder die Osterinsel - los gehts!
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